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Gamemaker - Mein Spiel von Cole, Kresley (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.05.2015
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Gamemaker - Mein Spiel

'Gamemaker - Mein Spiel': Der zweite Teil der dreiteiligen Chapter-by-Chapter-Veröffentlichung des Mega-Bestsellers aus den USA! Nach langen Jahren der Suche hat die Studentin Natalie Porter in Russland endlich ihren leiblichen Vater gefunden. Pawel Kowalew legt Natalie auf seinem Landsitz bei Moskau die Welt zu Füßen und hat ihr mit Alexander Sewastian einen Mann zur Seite gestellt, der sie von nun an gegen alle Gefahren beschützen wird. Sewastian blickt tief in Natalies Seele und weckt eine Leidenschaft in ihr, von der sie bisher nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt. Aber wird Sewastian auch ihren sehnlichsten Wunsch endlich erfüllen können? Nach einer Karriere als Athletin und Trainerin veröffentlichte Kresley Cole 2003 ihren ersten Roman und ist seither eine der international erfolgreichsten Autorinnen des Liebesromangenres.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 150
    Erscheinungsdatum: 07.05.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802599088
    Verlag: LYX
    Größe: 1559 kBytes
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Gamemaker - Mein Spiel

18

"Moment mal!" Ich wich stolpernd vor Sewastian zurück, der mir durch den wirbelnden Dampf folgte. Er schien es darauf abgesehen zu haben, mich unbedingt von meinen nassen Klamotten zu befreien.

In einer sinnlichen Sauna abhängen, nackt, mit einem Vollstrecker, den ich nicht anrühren durfte, bei dessen Anblick mir aber zufällig immer das Wasser im Mund zusammenlief ... was konnte da schon schiefgehen?

Sewastian schien mir ein wenig zu gut darauf vorbereitet zu sein, sich das Unwetter zunutze zu machen. Das Saunafeuer war angezündet worden, ehe wir angekommen waren. Er hatte angedeutet, meine Verführung zu planen, was mir doch zu denken gab. "Was ist denn in dich gefahren, Sibirier? Ich kenne die Regeln - wir dürfen nicht miteinander tändeln."

Mit leiser Stimme und Worten, denen ein Versprechen innewohnte, sagte er: "Ich habe nicht die Absicht, mit dir zu tändeln."

Ich runzelte die Stirn. "Aber das ist doch der Grund, warum du mir aus dem Weg gegangen bist, oder? Weil du nicht riskieren willst, mich am Ende am Hals zu haben. Und worum geht es dir dann jetzt?"

"Ganz einfach." Er hatte mich fast erreicht. "Dir ist schrecklich kalt, und ich kann dich wärmen."

Als ich ihm auswich, hob er die Hände, als wollte er mich wissen lassen, dass er mir niemals etwas aufzwingen würde.

Ich verdrehte die Augen. Als ob das jemals nötig wäre.

"Dann werde ich wohl die Temperatur hier drin erhöhen müssen." Er kehrte zum Feuer zurück. Nachdem er ihm noch mehr Wärme und Dampf entlockt hatte, setzte er sich auf eine Bank und begann sich ganz selbstverständlich zu entkleiden.

Ich sah ihm verzückt zu, wie er mit diesen beringten Fingern sein Hemd aufknöpfte. Ich wusste nicht, ob der Wodka in meinem Bauch oder die wachsende Erregung mich mehr erhitzte; nur dass mir mit einem Mal nicht mehr kalt war.

Als er den nassen Stoff von seinem Oberkörper zog, spannten sich die Muskeln in seinen Armen und Schultern an, und die Tattoos hoben sich deutlich von seiner muskelbepackten Brust ab.

Inzwischen hatte ich mehr über diese Motive herausgefunden. Die zwei Sterne bedeuteten, dass er ein Aristokrat unter den Kriminellen war, ein Mann, der sich den höheren Rängen der Bratva genähert hatte. Die auf seinen Fingern bedeuteten, dass er ein Dieb und Auftragsmörder gewesen war. Aber ich sah auch Narben, die mir im Flugzeug nicht aufgefallen waren; eine an seiner Seite, die von einer Kugel verursacht worden sein musste, und eine längere an der Rückseite seines Arms, die wie eine Messerwunde aussah.

Noch mehr Erinnerungen daran, wie viel Schmerz sein Körper schon ertragen hatte. Doch diese Narben taten seiner Attraktivität keinen Abbruch, ganz im Gegenteil.

Er hob stolz das Kinn. Dieser Mistkerl wusste genau, wie gut sein Körper aussah.

Wie maskulin.

Wie sexy.

Unwillkürlich trugen meine Füße mich näher zu ihm, meine Hände sehnten sich danach, seine feuchte Haut zu berühren. Welche Frau könnte ihm widerstehen?

Ich schaffte es jedenfalls nicht.

Ehe ich mich versah, saß ich schon auf der Bank, höchstens einen Meter von ihm entfernt. Ich fühlte mich verpflichtet zu sagen: "Ich will das nicht."

Er hob die Brauen. Ach ja? "Zieh deine Jacke aus."

Ich schluckte und tat es. Meine elfenbeinfarbene Seidenbluse war durchsichtig, meine steifen Nippel und korallenroten Vorhöfe durch meinen weißen Spitzen- BH deutlich zu sehen.

Als er einen leisen Laut der Anerkennung ausstieß, gab ich zu: "Ich hab Angst."

"Vor mir?"

Niemals . Ich schüttelte den Kopf. "Ich habe Angst vor dem, was das hier bedeutet. Soweit ich das verstanden habe, wirst du mich auf Dauer am Hals haben, sollten wir weiterhin miteinander rummachen. Da könntest du mir ja gleich einen Ring an den Finger stecken. Vor allem, wenn wir miteinander schlafen."

"Lass das mal meine Sorge sein."

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