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Gamemaker - Seine Regeln von Cole, Kresley (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.04.2015
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Gamemaker - Seine Regeln

'Gamemaker - Seine Regeln': Der erste Teil der dreiteiligen Chapter-by-Chapter-Veröffentlichung des Mega-Bestsellers aus den USA! Als die Studentin Natalie Porter in einer Bar einem atemberaubend attraktiven Mann begegnet, ahnt sie noch nicht, dass es sich um den Leibwächter handelt, den ihr unbekannter Vater geschickt hat, um sie zu beschützen. Alexandr Sevastyan nimmt sie mit nach Russland in eine Welt des Reichtums und des Überflusses. Doch mit jedem Tag in seiner Gesellschaft verfällt Natalie mehr seinem düsteren Charme und seinem Versprechen, ihre verbotensten Wünsche zu erfüllen. Nach einer Karriere als Athletin und Trainerin veröffentlichte Kresley Cole 2003 ihren ersten Roman und ist seither eine der international erfolgreichsten Autorinnen des Liebesromangenres.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 02.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802599071
    Verlag: LYX
    Größe: 1581 kBytes
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Gamemaker - Seine Regeln

1

"Muttersöhnchen. Serienbetrüger. Spaßbremse. Niete im Bett." Bei jedem Kerl, der die Studentenbar auf dem Campus betrat, tat ich meinen betrunkenen Freundinnen meinen ersten Eindruck kund.

Ich hatte eine geradezu unheimliche Fähigkeit, Männer zu durchschauen - ich war eine regelrechte "Mannalytikerin". Mein Geheimnis? Ich sah immer das Negative, und die Kerle, tja, die passten sich immer meinem Urteil an.

Die Mädels am Tisch - ein paar Freundinnen meiner Zimmergenossin und ein paar von meinen - sahen mich an, als ob ich eine Comedyshow ablieferte. Ihre Komiker-Freundin. Dafür waren die Getränke gratis.

Nach der Woche, die ich hinter mir hatte, kam dieses Abendessen, das aus Tequila, Salz und Zitrone bestand, genau richtig.

"Du solltest lieber aufpassen, meine pingelige Prüde, sonst nimmst du dein Jungfernhäutchen noch mit ins Grab. Wie eine Hautwucherung", flüsterte mir meine beste Freundin Jessica ins Ohr.

Sie allein wusste, dass ich noch Jungfrau war - und warum. "Das war ein Tiefschlag, Jess", sagte ich ruhig. Genau wie bei ihr brauchte es einiges, um mich aus der Ruhe zu bringen, was einer der Gründe war, warum wir so gute Zimmergenossinnen waren.

Davon abgesehen waren wir so verschieden wie nur möglich. Sie hatte lange Beine, gebräunte Haut, funkelnde blaue Augen und kurz geschnittenes schwarzes Haar. Ich hingegen war klein, hatte ordentlich Oberweite, langes, rotes Haar und eine Haut, so weiß wie ein Porzellanwaschbecken.

Ich war ein lernbesessener Workaholic, der an seiner Dissertation in Geschichte arbeitete. Nach Jahren nicht abgeschlossener Seminare hatte Jess endlich einen Blick in die grundlegenden Kurse ihres Hauptfachs - Freizeitwissenschaft - geworfen und prompt entschieden, dass die Uni nur was für "jämmerliche Verlierer" wäre, die auf so einen "Scheiß" stünden. Obwohl das Semester in vollem Gang war, würde sie morgen zusammen mit ihrer reichen Familie auf eine Reise zu den griechischen Inseln aufbrechen.

Eine weitere Runde Tequila kam bei uns an, spendiert von einem Trio Verbindungsstudenten, die ein paar Tische weiter saßen. Wir hoben unsere Gläser, und dann leckten, klopften und saugten wir pflichtgemäß. Den Tequila, nicht die Jungs.

Während andere Frauen diese Typen, die man oberflächlich attraktiv hätte nennen können, angeblickt und potenzielle Partner oder auch einen guten One-Night-Stand in ihnen gesehen hätten, sah ich nur drohendes Kopfweh. Andere Frauen machten die Drinks und ihre Aufrisse heiß; mich hingegen ließ das alles einfach kalt.

So war ich nicht immer gewesen.

"Nimm dir die Jungs mal vor, Nat!", rief unsere Freundin Polly. Sie war ein kräftiges, mit Mais gemästetes Mädchen aus Nebraska. Die Farm ihrer Familie befand sich in einer Kleinstadt bei Lincoln, nur wenige Kilometer von unserer entfernt. Das heißt, es war ja nicht mehr unsere Farm, nachdem Mom letztes Jahr alles verkauft hatte.

"Viel zu leicht", sagte ich, da ich das Trio natürlich längst abgecheckt hatte. Der erste Kerl hatte unaufhörlich die Sportergebnisse im Fernsehen verfolgt, während sein Bein auf und ab wippte. Der zweite war ein trübseliges Häufchen Elend, dessen eigene Freunde angesichts seiner Betrunkenheit die Augen verdrehten. Der dritte war fanatisch perfekt gekleidet, gepflegt und überprüfte ständig sein Aussehen im Spiegel hinter der Bar.

"Von links nach rechts?", fragte ich. "Unverbesserlicher Spieler, Gewohnheitstrinker, und - wie sag ich es am besten? - der Dritte verfügt über eine eher bescheidene Ausstattung."

Ich seufzte. Yep, diese Kerle waren einfach zu leicht zu durchschauen. Wo blieb denn da der Reiz? Hier saß ich nun in derselben Bar in Lincoln, in die ich immer ging, mit denselben Leuten, mit denen ich immer rumhing. Morgen hatte ich Frühschicht in dem einen Restaurant und Spätschicht im anderen, und am Montag musste ich dann in meine Seminare gehen

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