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Gesammelte Wildwestromane: Lederstrumpf-Zyklus + Littlepage-Trilogie Der letzte Mohikaner + Der Wildtöter + Die Steppe + Der Pfadfinder + Die Ansiedler + Satanstoe + Der Kettenträger + Die Rothhäute von Cooper, James Fenimore (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.10.2014
  • Verlag: e-artnow
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Gesammelte Wildwestromane: Lederstrumpf-Zyklus + Littlepage-Trilogie

Dieses eBook: 'Gesammelte Wildwestromane: Lederstrumpf-Zyklus + Littlepage-Trilogie' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Inhalt: Lederstrumpf-Romane: Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna Der letzte Mohikaner Die Steppe oder die Prärie Der Pfadfinder Der Wildtöter Littlepage-Trilogie: Satanstoe, oder die Familie Littlepage Der Kettenträger oder die Handschriften der Familie Littlepage Ravensnest oder die Rothhäute Die fünf 'Lederstrumpf'-Romane thematisieren die Erschließung des amerikanischen Westens durch weiße Scouts, Trapper und Siedler, aber auch die allmähliche Zurückdrängung und Vernichtung der indianischen Kultur. Lederstrumpf-Romanen enthalten alle wichtigen Leitmotive des Western-Genres: einerseits das nach Freiheit strebende Individuum, das nur auf die eigenen Kräfte baut, neue Wege in die unentdeckte Wildnis sucht und dabei im Einklang mit der Natur lebt. Andererseits bahnen diese Einzelgänger mit ihrem Vordringen genau jener Zivilisation mit ihren Regeln und Gesetzen den Weg, der sie sich entziehen wollen. Immer wieder geht es auch um die Frage, wem das Land gehört - den Indianern, die keinen Landbesitz kennen, oder den Siedlern, die es urbar machen... James Fenimore Cooper (1789-1851) war ein amerikanischer Schriftsteller der Romantik. Cooper ist in vielerlei Hinsicht eine Schlüsselfigur der amerikanischen Literatur.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 4100
    Erscheinungsdatum: 28.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026825890
    Verlag: e-artnow
    Größe: 3706 kBytes
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Gesammelte Wildwestromane: Lederstrumpf-Zyklus + Littlepage-Trilogie

III

Inhaltsverzeichnis

Was ringsum ist, hat die Natur geschaffen:
Die Felsen, hebend ihre moos'gen Häupter
Gleich Schlosseszinnen einer alten Zeit!
Die stolzen Stämme, deren breite Äste
Der Winterstürme Wut durchschüttert!
Das eis'ge Feld, das in der Sonne Strahl
Die Weiße einer Marmorbrust verspottet!
Doch wie der Jungfrau Ruf bekleckt die Schmähsucht
Also dies Bild des Menschen Ungeschmack.

Du

Es verging eine Weile, ehe Marmaduke Temple sich von seiner Bestürzung so weit erholt hatte, daß er seinen neuen Begleiter näher betrachten konnte. Jetzt aber bemerkte er, daß derselbe ein Jüngling von ungefähr zwei-oder dreiundzwanzig Jahren und etwas mehr als mittlerer Größe war. Weiter ließ sich durch den groben Mantel, welcher, gleich dem des alten Jägers, durch einen Gürtel von Wollzeug zusammengehalten wurde, nichts erkennen. Der Richter erhob seine Augen, nachdem sie einen Moment auf der ganzen Gestalt des jungen Mannes geruht hatten, prüfend zu dessen Antlitz, in dem sich, als der Fremde den Sleigh bestieg, ein Zug von Widerwillen ausgesprochen hatte, der nicht nur Elisabeths Aufmerksamkeit, sondern auch ihre geheime Neugierde nach der Ursache erregte. Am lebhaftesten erschien seine Verlegenheit, als er seinem alten Begleiter Verschwiegenheit einschärfte, und selbst nachdem er sich entschlossen, - oder vielmehr: sich hatte drängen lassen -, den Reisenden nach dem Dorf zu folgen, zeigte sich in seinen Blicken nicht gerade Selbstzufriedenheit über diesen Schritt. Doch wurden die Linien seines ungewöhnlich ansprechenden Gesichts allmählich ruhig, und jetzt saß er schweigend, in tiefes Nachsinnen versunken, da. Der Richter blickte ihn eine Weile ernst an und begann dann mit einem Lächeln, das wohl seiner Vergeßlichkeit gelten mochte:

"Ich glaube, mein junger Freund, daß der Schrecken mich Euern Namen vergessen ließ. - Euer Gesicht ist mir bekannt, aber ich kann mich Eures Namens nicht entsinnen, und wenn ich mir dadurch ein ganzes Schock Hirschschwänze auf die Mütze verdienen könnte."

"Ich bin erst seit drei Wochen in dieser Gegend", versetzte der Jüngling kalt, "und dem Vernehmen nach sind Sie wohl zweimal so lange abwesend gewesen."

"Morgen werden's fünf Wochen. Aber doch muß ich Euer Gesicht schon gesehen haben, obgleich es mich nach dem ausgestandenen Schrecken nicht wundernehmen würde, wenn Ihr mir heute nacht im Traume vorkämet und in Leintücher gehüllt an meinem Bett auf und ab spaziertet. Was sagst du, Beß? Bin ich compos mentis oder nicht? - Hältst du mich für geeignet, in einer großen Jury den Vorsitz zu führen oder - was im gegenwärtigen Augenblick noch dringlicher ist - diesen Abend die Weihnachtshonneurs in der Halle von Templeton zu machen?"

"Für beides weit geeigneter, lieber Vater", erwiderte eine neckische Stimme aus der Umhüllung des Kapuzenmantels, "als einen Hirsch mit der Vogelflinte zu erlegen."

Es folgte nun eine kleine Pause, nach welcher dieselbe Stimme, jedoch mit ganz verschiedenem Akzent, fortfuhr:

"Wir haben heute allen Grund, aus mehr als einer Rücksicht Gott dankbar zu sein."

Die Pferde hatten bald eine Stelle erreicht, wo ihnen der Instinkt zu sagen schien, daß die Reise nun fast beendet war. Sie bissen daher in die Zügel, warfen die Köpfe in die Höhe, jagten mit dem Sleigh über den ebenen Grund auf der Höhe des Berges und gelangten rasch zu dem Punkt, wo der Weg zwar plötzlich, aber in weiten Windungen talabwärts führte.

Der Richter wurde aus seinen Betrachtungen geweckt, als er die vier Rauchsäulen gewahrte, die über seinen eigenen Schornsteinen aufstiegen. Er war kaum seines Landhauses im Tal ansichtig geworden, als er seiner Tochter freudig zurief:

"Sieh, Beß, dort ist dein

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