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Gib's mir, Schatz! (K)ein Fessel-Roman von Berg, Ellen (eBook)

  • Verlag: Aufbau-Verlag
eBook (ePUB)

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Gib's mir, Schatz!

Sex oder nie! Was tun, wenn Flaute im Bett herrscht? Ganz klar: her mit heißer Wäsche, Handschellen und allem, was den antriebsarmen Mann wieder munter macht! Anne und Tess scheuen weder Mühe noch gewagte Experimente, um ihre Kerle auf Touren zu bringen - mit ungeahnten Folgen. Anne und Tess teilen ein Problem: lendenlahme Männer. Anne wünscht sich ein zweites Kind, aber leider läuft nichts im Bett - Weihnachten ist öfter. Auch in Tess' Beziehung heißt es: alles außer Sex. Damit wollen sich die beiden Freundinnen aber nicht abfinden. Und sind deshalb wild entschlossen, neue Kicks auszuprobieren. Warum nicht mal den Mann mit Fesselspielen überraschen? Sie unternehmen einen Ausflug in einen Sexshop - mit hohem Kicherfaktor! - und wagen sich immer weiter auf die dunkle Seite der Lust. Die Reaktion der Männer: amüsiert bis verstört. Als Tess dann auch noch einem gestrengen Herrn und Meister verfällt, brennt die Hütte ...

Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu. Ihre Romane "Du mich auch. (K)ein Rache Roman", "Das bisschen Kuchen. (K)ein Diät-Roman", "Den lass ich gleich an. (K)ein Single-Roman", "Ich koch dich tot. (K)ein Liebes-Roman", "Gib's mir, Schatz! (K)ein Fessel-Roman", "Zur Hölle mit Seniorentellern! (K)ein Rentner-Roman", "Ich will es doch auch! (K)ein Beziehungs-Roman", "Alles Tofu, oder was? (K)ein Koch-Roman" und "Blonder wird's nicht (K)ein Friseur-Roman" liegen im Aufbau Taschenbuch vor und sind große Erfolge.

Besuchen Sie die Autorin auch auf www.ellen-berg.de .

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 320
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783841206343
    Verlag: Aufbau-Verlag
    Größe: 4460kBytes
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Gib's mir, Schatz!

Kapitel eins

"Schatz, hast du meine Anti-Cellulite-Creme gesehen?"

Anne hatte die Frage kaum gestellt, als sie auch schon wusste: Das war ein Fehler gewesen. Ein schwerer Fehler.

Gerade noch hatte Joachim ihren Arm gestreichelt, jetzt ließ er ruckartig von ihr ab. Sein Blick wanderte zu Annes Schenkeln, die nur notdürftig von einem verwaschenen, ausgeleierten XXL-T -Shirt verdeckt wurden.

"Äh, wie wär's mal mit ein bisschen Sport?" Er zog eine Grimasse. "Wäre jedenfalls besser, als dieses sauteure Zeugs zu kaufen. Oder glaubst du im Ernst, dass ein bisschen Creme irgendwelche Dellen ausbügelt?"

Anne war am Boden zerstört. Das hatte sie nun davon. Seufzend sah sie in den Badezimmerspiegel.

Eigentlich hatte sie sich den Auftakt zu dieser Nacht etwas anders vorgestellt. Nach langer, viel zu langer Zeit hatte sie auf ehelichen Sex gehofft. Die Ausgangsbedingungen waren nämlich gar nicht so übel gewesen. Gemessen an den üblichen Komplikationen sogar genial. Joachim hatte nicht vor, die halbe Nacht am Laptop zu verbringen. Im Fernsehen liefen weder Sport noch eine von seinen Lieblingskrimiserien. Lars, ihr fünfjähriger Sohn, schlief längst, und es sah nicht danach aus, dass er Annes geheime Sexpläne durch Brechdurchfall, Keuchhusten oder andere nächtliche Einlagen stören würde. Außerdem war ihr Mann heute auffallend entspannt gewesen.

Doch nun hatte sie selbst die zärtliche Stimmung abgefackelt, die in der Luft gelegen hatte.

"Also, ich hau mich dann schon mal hin", gähnte Joachim.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, dachte Anne. Heute ist die Nacht der Nächte, Cellulite hin oder her.

"Nicht einschlafen, komme gleich nach!", flötete sie.

Joachim kratzte sich ausgiebig am Rücken, eine Angewohnheit, die Anne ausgesprochen abtörnend fand.

"Das sagst du immer, und dann dauert es Stunden", beschwerte er sich. "Was treibst du bloß vor dem Schlafengehen? Deine Dellen zuspachteln?"

"Vielen Dank für die nochmalige Erinnerung, dass ich nicht mehr taufrisch bin", fauchte Anne.

Joachim grinste schief. "Immer wieder gern."

Er gab Anne einen Klaps auf den Po. Einen dieser kumpelhaften Klapse, die sie hasste, weil sie in etwa so erotisch waren wie die unförmigen Boxershorts mit Bart Simpson-Aufdruck, die Joachim neuerdings trug.

"Hey, ich bin eine Frau, schon vergessen? Und eine Frau hat ...", sie räusperte sich, um dann todesmutig hervorzustoßen: "Gewisse Bedürfnisse!"

"Ach ja?" Joachim ordnete gedankenverloren sein Gemächt in den unendlichen Weiten der Boxershorts. Auch so ein Abtörner. "Ich würde sagen, du hast ein Problem mit den zwei Chinesen."

"Wie jetzt?"

Selbstverliebt betrachtete Annes Mann seinen Oberkörper im Spiegel, bevor er antwortete: "Stei-Ling und Tei-Ming."

Vollkommen verdattert stand Anne da. "Soll ich im Lexikon nachschlagen, oder kannst du etwas deutlicher werden?"

"Na, dein Sty-ling ist grenzwertig – oder findest du dieses T-Shirt etwa sexy? Und dein Ti-ming, na ja. Wenn du mit deinem Beautyprogramm fertig bist, befinde ich mich regelmäßig im Tiefschlaf. Was auch immer du heute noch mit mir vorhast – weck mich bitte nicht dabei auf."

Damit trollte er sich.

Auf der Frustskala von eins bis zehn war Anne kurz vor hundert. Wütend musterte sie ihr Spiegelbild. Okay, das T-Shirt war nicht gerade ein Knaller, und mit ihren achtunddreißig war sie auch nicht mehr so knackig wie diese jungen Dinger, die hüftwackelnd durch die Gegend rannt

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