text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Glück zum Frühstück von Yates, Maisey (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.11.2015
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Glück zum Frühstück

Rückkehr mit Hindernissen Als Sadie Miller sich nach zehn Jahren das erste Mal auf den Weg in ihre Heimatstadt macht, kann sie ihr Pech kaum fassen: Noch bevor sie überhaupt in Copper Ridge ankommt, trifft sie auf Deputy Eli Garret, der sie wegen der Exzesse ihrer wilden Jugend nicht in guter Erinnerung hat. Eli ist von Sadies Rückkehr tatsächlich alles andere als begeistert und noch weniger davon, dass sie ein Bed & Breakfast auf seinem Familiengrundstück eröffnen möchte. Allerdings kann er so rund um die Uhr ein Auge auf die Frau haben, der schon immer sein Herz gehört hat ... Mit dreiundzwanzig Jahren veröffentlichte Maisey Yates ihr erstes Buch. Seither schreibt sie mit großem Erfolg Liebesromane. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Oregon.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 05.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802599033
    Verlag: LYX
    Serie: Copper Ridge Bd.1
    Originaltitel: Copper Ridge
    Größe: 775 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Glück zum Frühstück

1

Wer auch immer einmal gesagt hat, man könne nie nach Hause zurückkehren, war noch nie in Copper Ridge. Das Städtchen hatte sich nicht verändert. Weder in den zehn Jahren, bevor Sadie Miller die Stadt verlassen hatte, noch in den zehn Jahren seither. Wahrscheinlich hätte es sich auch in den nächsten zehn Jahren nicht viel verändert.

Doch jetzt würde es sich ein wenig verändern. Die Einwohnerzahl auf dem Ortsschild würde sich um eine Person erhöhen. Man musste die Einwohnerin wieder hinzuaddieren, die subtrahiert worden war, als sie mit achtzehn weggegangen war. Und in der Stadt würde es mindestens ein Bed & Breakfast mehr geben.

Damit hatte Sadie Miller in sehr kurzer Zeit gleich zwei Veränderungen in einer unwandelbaren Landschaft zu verantworten.

Dafür verdiente sie einen Orden. Auch wenn sie bezweifelte, dass man ihr in dieser Stadt je einen Orden verleihen würde. Sie war nur die Göre aus dem Armeleuteviertel. Nicht viele Menschen würden sie mit offenen Armen empfangen.

Aber das war okay für sie. Wegen der Leute war sie nicht wieder hier. Sondern um ihrer selbst willen.

Sie hob den Blick von der Straße und schaute zum Meer, das durch die Bäume zu ihrer Linken kaum zu sehen war. Sie erinnerte sich noch gut, wie sie als Kind dorthin gelaufen war. Ein langer Marsch durch den Sand, durch Ginster und andere Stachelpflanzen, um den See herum und über die Straße.

Ein Marsch, den sie und ihre Freunde stets ohne ihre Eltern unternommen hatten. Denn das Beste daran, sich für einen Nachmittag zu verdrücken, war es gewesen, von den Eltern fortzukommen. Jedenfalls für Sadie.

Es war seltsam, etwas Vertrautes vor sich zu sehen. Sie war so viele Jahre lang immer zum nächsten Ort weitergezogen und nie irgendwohin zurückgekehrt. Niemals. Sie brach immer zu neuen Ufern auf.

Dies war das erste Mal überhaupt, dass sie an einen bekannten Ort zurückkehrte. Und sie wusste nicht so recht, wie sie das finden sollte.

Seufzend sah sie auf die Tankanzeige. Das kleine gelbe Licht erinnerte sie daran, dass sie keinen Boxenstopp mehr gemacht hatte, seit sie vor fast fünfhundert Kilometern durch Medford gefahren war. Sie würde irgendwo in der Stadt anhalten müssen, bevor sie zur Ranch hinausfuhr. Wo sich die Garrett-Ranch genau befand, wusste sie nicht, nur, dass sie am Stadtrand von Copper Ridge lag.

Sie war noch nie zuvor auf das Anwesen eingeladen worden.

Dass sie nun einen Betrieb auf dem Gelände gepachtet hatte, wäre ihr vielleicht sogar amüsant erschienen, wenn sie sich nicht so grässlich gefühlt und vor lauter Nervosität Bauchschmerzen gehabt hätte.

Aber sich den Dämonen der Vergangenheit zu stellen war vermutlich immer beängstigend. Ganz genau wusste sie das nicht, da sie ihren eigenen Dämonen jahrelang aus dem Weg gegangen war. Das hatte sich erst vor sechs Monaten geändert.

Wenn man mit Menschen arbeitete, die mit Schmerz und Verlust fertig werden mussten, hatte das immer Auswirkungen auf einen selbst - daran führte kein Weg vorbei. Doch erst eine sehr verbitterte ältere Frau hatte Sadie dazu gezwungen, über einige Dinge nachzudenken, die sie stets gemieden hatte. Die Frau hatte das Haus verloren, das sie seit den 1940er-Jahren bewohnt hatte.

"Zu Hause ist da, wo man lebt", hatte Sadie zu ihr gesagt.

Maryann, der man aufgrund des schneeweißen Haars und der tiefen Falten in ihrem Gesicht deutlich jedes Jahrzehnt ansah, das sie auf Erden verbracht hatte, hatte sie böse angeschaut. "Zu Hause ist da, wo ich meine Kinder großgezogen habe. Wo mein Mann seinen letzten Atemzug getan hat. Außerhalb dieser Wände weiß ich nicht, wer ich bin."

"Sie sind immer noch Sie selbst. Ich bin im Leben schon oft von einem Ort zum anderen gezogen. Meinen Kern, meine Seele, wenn Sie so wollen, nehme ich überallhin mit."

Die Frau hatte nur abgewinkt. "Dann können Sie das gar nicht nachv

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen