text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Glücksbringer auf leisen Pfoten Liebesroman von Panic, Ira (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2019
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Glücksbringer auf leisen Pfoten

Warum sind Menschen nur so kompliziert? Die Katzen Luna und Colette schlagen die Pfoten über dem Kopf zusammen. Da wohnen ihre Frauchen Sonja und Marie-Claire schon in Paris, der Stadt der Liebe, und dennoch stellen sie sich in Herzensdingen mehr als ungeschickt an. Merkt Sonja denn nicht, dass der attraktive Restaurator Nicolas viel besser zu ihr passt als Jonas - der ohnehin nur Augen für Bistrobesitzerin Marie-Claire hat? Für die Samtpfoten ist klar, dass sie ihren Menschen auf die Sprünge helfen müssen, damit es zum Happy End unterm Eiffelturm kommt. "Vier Herzen, Liebeschaos und zwei kluge und findige Samtpfoten, die nichts unversucht lassen, um ihren geliebten und doch manchmal so begriffsstutzigen Menschen zu ihrem Glück zu verhelfen. Eine turbulente und romantische Geschichte vor der Kulisse der romantischsten Stadt der Welt." Petra Schier "Eine tolle Liebesgeschichte mit Niedlichkeitseffekt." Leserstimme auf LovelyBooks über "Die Liebe kommt auf Samtpfoten" Bevor sie anfing, sich Geschichten auszudenken, hat Ira Panic sich hauptberuflich mit dem wahren Leben beschäftigt - als Reporterin, Redakteurin und Textchefin bei verschiedenen Tageszeitungen und Magazinen. Seit der Jahrtausendwende lebt und arbeitet sie als freie Autorin und Publizistin. Am liebsten in Wassernähe, meist in Hamburg und gelegentlich (vor allem im Winter) auch in Florida.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 01.04.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955768591
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Mira Taschenbuch 842
    Größe: 2394 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Glücksbringer auf leisen Pfoten

1. Kapitel

Wow. Paris. Und Jonas, aber inmitten des Ankunftstrubels auf der Gare de l'Est (was eine Million Mal charmanter klang als "Ostbahnhof") überwog die Vorfreude auf die Stadt sogar die Aussicht, Jonas wiederzusehen. Außerdem, dachte Sonja, während sie sich mit Sack und Pack sowie Katzenreisetasche vorsichtig durch die Menschenmenge zum nächstgelegenen Ausgang mit einem Taxisymbol schob, befand sie sich in der wunderbaren Situation, zehn Monate lang sowohl Paris als auch Jonas ausgiebig genießen zu können. Glück im Doppelpack sozusagen. Allerdings wusste Jonas noch nichts davon, wie fest sie dieses Glück bereits in ihr Leben eingeplant hatte. Und das könnte unter Umständen problematisch werden.

Sonja seufzte. Noch keine fünf Minuten in der Stadt ihrer Träume, und schon hatte sie es geschafft, ihre fröhliche Stimmung durch schlecht getimte Grübelei auszubremsen. Typisches Eigentor einer amtlich beglaubigten Bedenkenträgerin, würde ihre chronisch optimistische Freundin Marie-Claire ihr jetzt unter die Nase reiben. Völlig zu Recht übrigens. Denn wer angesichts der Perspektive, den Frühling und den Sommer in Paris zu verbringen, auch nur einen Hauch Trübsal blies, dem war wirklich nicht mehr zu helfen. Aus der geräumigen Transporttasche in ihrer rechten Hand erklang ein bestätigendes Maunzen.

Sonja grinste. "Es gehört sich nicht, unaufgefordert anderer Leute Gedanken zu kommentieren, Luna", wies sie ihre Katze zurecht. Obwohl sie ziemlich laut gesprochen hatte, erntete sie keine komischen Blicke. Noch vor zehn Jahren wäre man einer offenbar mit sich selbst sprechenden Person vermutlich weiträumig ausgewichen. Aber heutzutage nahmen die paar Menschen, die ohne Knopf im Ohr unterwegs waren, wohl einfach an, dass sie mit irgendwem telefonierte.

Die meisten Menschen, die mit ihr aus dem Bahnhof strömten, schienen die Métro anzusteuern, daher war die Schlange am Taxistand überschaubar. Als sie an der Reihe war, drückte Sonja dem Fahrer den Griff ihres Koffers in die Hand und ließ sich erleichtert auf den Rücksitz des Wagens sinken. Vorsichtig stellte sie die Tasche mit Luna neben sich. Die Zugfahrt hatte nicht mal vier Stunden gedauert, dennoch hatte sie das Gefühl, eine Riesenstrecke hinter sich gebracht zu haben. Kein Wunder, schließlich war das hier so etwas wie ein Mini-Neubeginn, sowohl karrieretechnisch wie auch privat. Streng genommen wäre es privat eher die Fortsetzung eines Mini-Neubeginns, der sich vor drei Monaten in Heidelberg so verheißungsvoll angelassen hatte. Natürlich wusste sie nicht hundertprozentig, ob Jonas das genauso empfand. Der leidenschaftliche Kuss zum Abschied hatte zwar definitiv Potenzial gehabt, andererseits war es weder zu Treueschwüren noch zu irgendwelchen Versprechungen gekommen. Womöglich fühlte er sich sogar von ihr verfolgt, ausgerechnet jetzt, wo er doch alle Hände voll zu tun hatte, um seine erste große Ausstellung vorzubereiten.

Aus Lunas Tasche ertönte ein aufforderndes Schnurren. Sonja merkte, dass sie schon seit mindestens einer Minute stirnrunzelnd auf ihre im Schoß gefalteten Hände gestarrt hatte, und hob den Blick. Der Taxifahrer sah sie erwartungsvoll an.

"Oh, ähm, Rue Barbette, s'il vous plaît ", sagte sie hastig. Marie-Claire hatte mit der Szene-Bar im Künstlerviertel Marais, die sie vor einigen Jahren von der alteingesessenen Wirtin übernommen hatte, alles richtig gemacht. Ihre Wohnung, die direkt über dem bei der örtlichen Bohème äußerst populären Eck-Bistro lag, war groß genug für eine temporäre Mitbewohnerin, und Sonja war, naturellement , herzlich willkommen, so lange zu bleiben, wie sie wollte. Das hatte es ihr erspart, nach einer Unterkunft zu suchen, als sie das Stipendium für die École du Louvre erhalten hatte. Es bot sich ihr die einmalige Chance, auf ihren Heidelberger Bachelor in Kunstgeschichte noch einen internationalen Master in Kunstgeschichte und Mu

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen