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Halte mich (Stark Friends Novella 3) Erzählung von Kenner, J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.09.2018
  • Verlag: Diana Verlag
eBook (ePUB)
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Halte mich (Stark Friends Novella 3)

Aufgeregt folgt Sylvia der Einladung zu einem glamourösen Maskenball in Hollywood. Mit Jackson hat sie eine erotische Wette abgeschlossen: Wird er sie hinter ihrer Kostümierung in der Menge erkennen? Sollte es Jackson nicht gelingen, wird er Sylvia einen sehnlichen Wunsch erfüllen. Gewinnt er jedoch, gehört Sylvia ganz ihm - und seinen wildesten Fantasien ...
Stark Friends Novella 3 von SPIEGEL-Bestsellerautorin J. Kenner
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Die New-York-Times- und SPIEGEL-Bestsellerautorin J. KENNER arbeitete als Anwältin, bevor sie sich ganz ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, widmete. Ihre Bücher haben sich weltweit mehr als 3 Millionen Mal verkauft und erscheinen in über 20 Sprachen. J. Kenner lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Texas, USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 112
    Erscheinungsdatum: 10.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641228279
    Verlag: Diana Verlag
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Halte mich (Stark Friends Novella 3)

Kapitel 1

Der Morgen bricht an, als meine Träume mich aus dem Schlaf drängen, ehe ich bereit dafür bin. Gott sei Dank sind es keine Albträume. Die habe ich weitestgehend überwunden. Stattdessen ist es vielmehr eine vage Furcht, eine unbestimmte innere Unruhe, die jedoch so flüchtig ist, dass sie sich wie Nebelfetzen auflöst, als ich sie zu greifen suche.

Doch das macht nichts, denn ich bin mir sicher zu wissen, wovon der Traum handelte und was diese tief sitzende Furcht hervorrief.

Mein Vater .

Denn heute ist der Tag, an dem er frühzeitig aus dem Gefängnis entlassen wird, nachdem er infolge seines Mordgeständnisses über zwei Jahre eingesessen hat. Einen Mord, den er angeblich begangen hat, um mich zu beschützen. Doch dieser Loyalitätsbeweis kam etwas zu spät, und ich weiß ganz genau, dass dahinter nicht sein Wunsch stand, mich zu beschützen, sondern das nagende Schuldgefühl wegen all dem, was er mir als Teenager angetan hat.

Ich erschaudere und ziehe mir die Decke bis zum Hals, als ob die dünne Baumwolle mich wie ein Panzer vor meinen Erinnerungen schützen könnte. In den letzten paar Jahren habe ich versucht, mein Herz zu öffnen, um ihm zu vergeben. Um in ihm einen reuigen Sünder zu sehen, der ein edles Opfer für den Preis meiner Vergebung bringen wollte. Doch nichts, das er tut, kann die Vergangenheit auslöschen. Nichts, das er sagt, kann etwas an der Realität ändern.

Er hat mir wehgetan, und ich werde für immer die Narben davon tragen.

Einige Mädchen wachsen auf wie Prinzessinnen, mit Vätern, die sie auf Händen tragen und ihnen versichern, dass ihr Daddy immer für sie da sein wird. Dass kein Mann je gut genug für Daddys kleines Mädchen sein wird. Dass sie das süßeste, klügste und schönste Mädchen der Welt sind und ihnen alle Türen offen stehen. Väter, aus deren Worten Zuneigung und Liebe sprechen.

Ich habe solche Mädchen kennengelernt, aber nie zu ihnen gehört. Mein Vater hat mich wissentlich durch die Hölle geschickt, mich wie ein Bauernopfer behandelt. Schlimmer noch, wie eine Tauschware. Für meine Eltern zählte immer nur mein Bruder Ethan, ihr kleiner zerbrechlicher Prinz. Und auch wenn ich meinen Bruder ebenfalls vergötterte, habe ich darunter gelitten, dass ich nie ihre Prinzessin war. Sondern lediglich das ungeliebte Aschenputtel. Die seelischen Wunden meiner Kindheit sind viel zu lange nicht verheilt, schlichen sich in meine Träume ein und raubten mir mein Selbstwertgefühl.

Aber das war damals.

Das war, bevor ich Jackson traf.

Jackson Steele ist der Mann, der meine Tage belebt und meine Nächte bereichert. Der Mann, der meine innere Stärke erkannte. Der meine Hand hielt, als ich gegen meine Ängste ankämpfte, und der nie den Glauben an mich verlor.

Der Mann, den ich liebe.

Der Mann, der inzwischen mein Ehemann und Vater meiner Kinder ist.

Automatisch drehe ich mich nach seiner Bettseite um, auch wenn ich weiß, dass er nicht da ist. Er musste gestern Morgen wegen eines Notfalls auf einer seiner Baustellen die Stadt verlassen und kommt nicht vor dem frühen Nachmittag zurück. Ich lege meine Hand auf sein Kissen und erlaube mir, einen Moment seine Abwesenheit zu bedauern, auch wenn ich es war, die ihn buchstäblich zur Tür hinausgeschoben und ihm versichert hat, dass es mir gut ginge und ich auch allein klarkäme. Dass ich den heutigen Tag durchstehen würde.

Aber es geht mir ganz und gar nicht gut, und ich hasse es, dass mich die Schrecken meiner Vergangenheit zur Lügnerin machen.

Ich will ihn bei mir. Nein, mehr noch. Ich brauche ihn. Verzehre mich nach ihm. Nach seiner Berührung. Seiner Stärke. Seiner Leidenschaft.

Lange Zeit war ich tapfer gewesen, hatte meine schlimmsten Dämonen zurückgedrängt. Doch nun wurde mein Verlangen geweckt wie ein Tier, das nach einem tiefen Winterschlaf gierig vor Hunger erwacht.

Ich hatte Jackson weggeschickt in dem Glauben, das au

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