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Harte Tatsachen 3 Schwule Erotikgeschichten von Bierre, Andre Le (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.11.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Harte Tatsachen 3

Leben wir in einer Generation, die tolerant genug ist, Homosexualität an den eigenen Kindern zu zulassen? Und was ist mit gleichgeschlechtlichem Sex zwischen Jung und Alt oder zwischen Schwarz und Weiß? Ist schwul nur einfach schwul oder hat schwuler Sex auch mehrere Facetten?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 92
    Erscheinungsdatum: 21.11.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743117563
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 297kBytes
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Harte Tatsachen 3

Der Schatz im Silbersee

Es ist wieder einer dieser lauen Sommerabende. Ein Sonntag, wie so oft, an dem ich auf der Suche bin. Auf der Suchen nach den wahren geheimen Träumen der Männer, die so oft nachts wach liegen und sich nur nach einem sehnen: SEX!

Es sind nicht diese Normalos, auf die ich es abgesehen habe. Nein, ich stehe auf richtige Männer. Ich bin an einem Punkt, wo ich mir normalerweise einen Pornofilm in den Player lege und mal richtig abchille.

Aber ich habe noch Chris, einen 17jährigen auf ICQ liegen und höre mir an, was er zu sagen hat. Chris ist kein gewöhnlicher Typ. Er ist schüchtern und zurückhaltend, aber nett. Er war auf der Suche nach Cybersex. Wohlgemerkt suchte er einen Mann und keine Frau. Und da fängt die ganze Geschichte an. Aufmerksam lese ich seine Zeilen und versetze mich in seine Lage ...Weißt du, Traumfänger? (Das ist mein Name) Ich habe noch nie mit Jemanden darüber gesprochen, aber ich hätte so gerne mal die Haut eines erwachsenen Mannes an mir gespürt. Das Foto, welches ich dir gerade geschickt habe, ist zwei Wochen alt. So kannst du dir wenigstens vorstellen, wie ich aussehe. Und ob ich mir das vorstellen kann. Chris ist ein Typ, leicht braune Haut, junges Gesicht, wasserblaue Augen, dunkelblonde kurze Haare. Zugegeben, er ist schlank und das sieht bei ihm auch recht nett aus. Das Bild war sehr freizügig.

In dem Alter schon so einen langen und steifen Schwanz so offen zu präsentieren ist schon fast eine Sünde. Er ist wirklich blutjung, aber dafür weiß er genau, was er träumt. Ja, ich träume von einem Gewässer. Irgendwo in Deutschland, eine ganz abgelegene Stelle, das wäre schön ... Ich sehe einen See. Schon einmal habe ich ihn besucht und war von der Idylle ganz begeistert. Mitten in einem Mittelgebirge erblickte ich eine Schottereinfahrt, als ich mit meinem Roller die alte Bundesstrasse entlang fuhr. Heute sehe ich mir das ganze Areal mal genauer an. Den alten Schotterweg begleiten am Wegesrand ein paar Mistelsträucher und Schlehen. Teilweise liegen vor den felsigen Wänden ein paar grünliche Flächen. Ich stelle mein Motorroller vor einer großen Sandfläche ab und bin begeistert. Das ist mit Abstand der schönste See, den ich je gesehen habe.

Neben mir steht ein altes Holzschild mit der Aufschrift "Silbersee". Das Wasser ist still und die Wasseroberfläche wirkt wie ein Spiegel. Eingefasst von hohen Felswänden sieht das ganze Stück Idylle fast aus, wie ein Krater eines Vulkans. So etwas in Deutschland zu finden, ist wirklich schwierig. Es riecht etwas sandig- staubig und ein leichter Hauch von den Schlehen zieht in meine Nase. Ich höre ein ganz leichtes Rauschen und versuche es zu lokalisieren. Doch ich weiß nicht, was es genau ist. Dann suche ich mir einen kleinen flachen Stein und lasse ihn über das Wasser springen. Das ist ein Spiel, welches mein Vater mir beibrachte, als er noch unter uns weilte. Er hat heute seinen zehnten Todestag, meinen achtzehnten Geburtstag.

Ja, lange ist es her. Ich bin eigentlich auf den Weg ins das Freibad nach Alpirsbach, aber diese Auffahrt reizt mich doch sehr. Ich setze mich auf den heißen Sand. Es sind bestimmt fast 30 Grad und unter dem Helm schwitzte ich sowieso. Normalerweise fährt man ja nicht so leicht bekleidet mit dem Zweirad, aber die zehn Kilometer lang fand ich das ganz angenehm, nur mit einem T-Shirt zu fahren.

Mein violettes Muskelshirt ist klitschnass und meine Beine schwitzen in der dunklen Jeans. Ich überlege, ob ich jetzt in das Wasser gehen soll, oder nicht. Es verlockt. Ich starre auf das stille Wasser und lausche dem Rauschen. Ich kann das Rauschen immer noch nicht lokalisieren und öffne die Schnürsenkel meiner Turnschuhe. Ich ziehe die Schuhe aus und stelle sie neben mir in den Sand. Große Lust, mich abzukühlen, habe ich.
Aber ich weiß nicht, ob hier vielleicht nicht doch fremde Menschen herum laufen. Ich öffne den Reißv

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