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Heiß verführt in einer Wüstennacht von Green, Abby (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.02.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Heiß verführt in einer Wüstennacht

Smaragdgrüne Wiesen, wilde Küsten: Nichts liebt die junge Pferdetrainerin Iseult so wie ihre irische Heimat. Bis der attraktive Scheich Nadim das Gestüt ihrer Familie kauft und sie zwingt, ihm in seine ferne Heimat zu folgen. Gerade noch hasst Iseult ihn dafür, im nächsten Moment flammt ungekannte Leidenschaft in ihr auf. Und als Nadim sie unter dem nachtblauen Samthimmel der Wüste verführt, fühlt sie sich zum ersten Mal im Leben wie eine richtige Frau. Doch so sehr sie Nadim begehrt, darf sie niemals seine Warnung vergessen: 'Verlieb dich nicht in mich!'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 15.02.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954464111
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 393 kBytes
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Heiß verführt in einer Wüstennacht

1. KAPITEL

Scheich Nadim Bin Kalid Al Saqrs wache, dunkle Augen verfolgten das im wilden Galopp dahinfliegende Pferd. Er war wie geblendet, nicht nur von der Schönheit und Eleganz des jungen Zuchtfohlens, sondern auch von dem satten Grün der Landschaft rings herum. Der feine Sprühregen ließ an diesem ungewöhnlich milden Septembertag die Konturen der Umgebung verschwimmen.

Als ein Mann der Wüste, der an karge Vegetation und schroffe Felsen gewöhnt war, überraschte es ihn, dass die fremde Landschaft so viel Wohlwollen in ihm hervorrief. Mehr noch, er fühlte sich geradezu berauscht von all der Üppigkeit und Frische hier.

Bisher war er immer dankbar dafür gewesen, dass er seine Assistenten hinaus in die Welt schicken konnte und nicht selbst auf Reisen gehen musste. Stattdessen hatte er sich lieber ganz auf die Pferdezucht auf der arabischen Halbinsel konzentriert. Doch nun sollte es darum gehen, einen neuen Standort in Europa zu finden, und er selbst hatte sich für Kildare entschieden, die irische Hauptstadt für die Aufzucht und Ausbildung von Rassepferden.

Kein wirklicher Experte konnte die Augen vor der Tatsache verschließen, dass die besten Zuchtpferde, Züchter und Trainer nun einmal aus Irland kamen. Der Mann neben ihm, dessen gerötete Gesichtshaut auf mehr als nur ein kleines Alkoholproblem schließen ließ, war einst einer der ganz Großen seines Fachs gewesen. Ein Trainer von Weltformat. Doch dann, ganz plötzlich, hatte er sich aus dem Geschäft zurückgezogen.

Ein gespanntes Schweigen lag zwischen den beiden Männern, doch Nadim nahm sich die Zeit, das Fohlen in Ruhe zu betrachten.

Sein Blick glitt vom Pferd hinauf zum Reiter. Nicht nur das Tier war etwas ganz Besonderes. Auch derjenige, der es trainierte, musste sehr talentiert sein und all sein Herzblut dafür geben. Selten hatte Nadim einen so versierten - und dazu noch so jungen - Reiter gesehen. Auch nicht in den Reihen seiner eigenen Leute. Der junge Mann mochte vielleicht gerade einmal achtzehn Jahre alt sein, sehr schlank und hochgewachsen. Doch er legte eine Ausdauer und einen Ehrgeiz an den Tag, die von wahrer Hingabe, Mut, aber auch Erfahrung zeugten.

Der ältere Mann neben ihm trat nervös von einem Bein auf das andere, sodass Nadim endlich sein Urteil verkündete: "Er ist einfach unglaublich."

"Nicht wahr?", Paddy O'Sullivans Stimme war die große Erleichterung anzuhören. "Ich bin davon ausgegangen, dass Sie es gleich bemerken würden."

Der junge Hengst war der Hauptgrund für Nadims Besuch in Irland - und für seinen Wunsch Paddy O'Sullivans heruntergewirtschaftetes Gestüt zu übernehmen.

"Unmöglich, es nicht zu bemerken", murmelte der Scheich und verfolgte weiter mit den Augen jede anmutige Bewegung des jungen Pferdes. Im Geiste malte er sich bereits aus, wie wohl die zukünftigen Nachfahren dieses Hengstes aussehen würden.

Nadim hatte vor einigen Monaten seinen erfahrensten Berater nach Irland geschickt, damit dieser die Lage hier sondieren konnte. Und er hatte diesen Hengst und dieses Gestüt entdeckt. Was für ein Potenzial! Die Ställe und Ausbildungsareale lagen etwa zwei Meilen vom Haupthaus entfernt, und auch alles Land dazwischen würde ihm gehören. Die perfekte Größe für seinen neuen Standort.

Nadims Gesicht verfinsterte sich, als er daran dachte, wie sein Assistent zunächst hier empfangen worden war. Eine wütende junge Frau hatte einen Jagdhund hinter ihm hergehetzt, trotz seiner Beteuerungen, sich nur unterhalten zu wollen. Merkwürdige Sitten waren das! Doch Nadim hatte seinen Assistenten erneut geschickt, diesmal mit Voranmeldung bei Paddy O'Sullivan. Und er hatte Paddy ein Angebot gemacht, das dieser unmöglich hatte ablehnen können.

Das Gestüt war einst eines der erfolgreichsten des Landes gewesen. Zahlreiche Gewinnerpferde waren hier geboren und ausgebildet worden. Diese reine Abstammungslinie hatte vor zwei Jahren das Pferd hervorgebra

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