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Heiße Nächte in Colorado von Woods, Sherryl (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.12.2016
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Heiße Nächte in Colorado

Eigentlich muss Lindsay nur beruflich nach Denver. Doch dann begegnet sie im Flugzeug einem faszinierenden Fremden, der ihr charmant sein Interesse zeigt. Spontan lässt Lindsay sich auf den heißen Flirt ein ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 05.12.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956499951
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Größe: 489 kBytes
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Heiße Nächte in Colorado

1. Kapitel

Lindsay griff zögernd nach der Tafel Schokolade, hielt dann aber inne und überlegte, ob sie nicht doch lieber die Schachtel mit den kandierten, schokoladenüberzogenen Mandeln nehmen sollte. Oder das Studentenfutter daneben? Es sah ebenfalls sehr verlockend aus.

Unschlüssig ließ sie den Blick über das reich bestückte Süßwarenregal des Flughafenkiosks wandern. Dafür, dass sie es gewohnt war, schnelle Entscheidungen zu treffen, schien dieser vergleichsweise einfache Fall sie hoffnungslos zu überfordern.

Kein Wunder, denn Lindsay war nicht nur erschöpft und überarbeitet, sondern ausgesprochen schlecht gelaunt Sie hatte eine anstrengende und ergebnislose Geschäftsreise hinter sich, einen zermürbenden Arbeitstag mit endlosen, einschläfernden Sitzungen und aufreibenden Gesprächen, und nun stand ihr auch noch dieser Wochenendtrip ins winterliche Denver bevor, von dem sie jetzt schon wusste, dass nichts dabei herauskommen würde.

Allein für dieses Unternehmen hätte Trent Langston ihr eine Gehaltserhöhung geben müssen. Eine gewaltige Gehaltserhöhung, wenn nicht gar eine Beförderung.

Da dies aber nicht geschehen war, musste zumindest sie selbst sich belohnen. Lindsay streckte die Hand nach den in Goldfolie verpackten Mandeln aus...

"Nun greifen Sie schon zu!", ertönte plötzlich eine rauchige männliche Stimme, in der ein belustigter Unterton mitschwang. "Nehmen Sie doch beides, wenn Ihnen die Entscheidung so schwerfällt." Eine Hand griff Lindsay über die Schulter, nahm beide Packungen aus dem Regal und hielt sie ihr vor die Nase.

"Sie haben gut reden", erwiderte Lindsay, ohne sich nach dem Unbekannten umzusehen. "Sie müssen ja die Kalorien nicht zählen."

Ein leises, amüsiertes Lachen war die Antwort, ein Lachen mit einem unerhörten Sex-Appeal. "Um Ihre Figur zu ruinieren, bedarf es wohl etwas mehr als eines Stückchens Schokolade", sagte die verführerische Stimme.

Das eindeutige Kompliment, das in dieser Bemerkung enthalten war, tat Lindsay ungemein wohl und machte sie neugierig auf denjenigen, der es ausgesprochen hatte. Sie drehte sich um und blickte in ein Paar sehr dunkle Augen, in denen unzählige Lichtfünkchen tanzten. Trotz des liebevollen Spotts, der in diesen Augen lag, schienen sie Lindsay zärtlich zu liebkosen.

Ihr Herzschlag beschleunigte sich, und die schlagfertige Antwort, die sie sich zurechtgelegt hatte, erstarb ihr auf den Lippen. Sie löste den Blick von den Augen des Fremden und musterte ihn diskret. Er war hochgewachsen, breitschultrig und schmal in den Hüften, sein Aufzug sportlich-lässig und einfach. Die imposante Erscheinung hätte Lindsay beinahe ein bewunderndes "Oh!" entlockt.

Der Mann sah aus, als sei er einem Reklamefoto entsprungen, das einen kernigen, athletischen und keine Gefahr scheuenden Naturburschen darstellt: blau kariertes Flanellhemd, zerschlissene Jeans, markante, entschlossene Gesichtszüge, die innere Stärke und einen festen Charakter verrieten, schwarzes dichtes Haar, das etwas länger als bei einem ordentlichen Bürger, aber dennoch gepflegt war, und eine gebräunte Gesichtsfarbe - die für die Jahreszeit ziemlich ungewöhnlich erschien.

Der braune Teint des Fremden ließ auf lange Sonnenstunden an den Stränden Hawaiis oder auf den Hängen der Rocky Mountains schließen. Seine Kleidung sprach eher für die letztere Vermutung. Lindsay war fast sicher, dass ihr ein schneebegeisterter Skiläufer gegenüberstand.

Sonderbar - eben noch war ihr beim bloßen Gedanken an die raue Bergwelt Colorados ein Schauer des Grauens über den Rücken gelaufen, und nun dachte sie plötzlich an den Duft von Kiefern und frisch gebrühtem Kaffee, der in einer abgestoßenen Emaillekanne über dem Lagerfeuer zubereitet wurde.

Wenn noch mehr solche Männer die Bergkulissen Colorados bevölkerten, dann würde sie dieses gefürchtete Wochenende vielleicht doch noch genießen.

Lindsay wunderte sich über sich selbst. Ihre un

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