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Heiße Stunden der Erfüllung von Boswell, Barbara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.08.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Heiße Stunden der Erfüllung

Unwiderstehlich sexy ist Hollys neuer Nachbar Rafe Paradise: groß, breitschultrig und mit einem hinreißenden Lachen. Sie fühlen sich auf den ersten Blick so stark zueinander hingezogen, dass die Atmosphäre zwischen ihnen geradezu vor Erotik knistert. Rafes erste Küsse erwidert Holly stürmisch -eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Für beide sind die heißen Liebesstunden die ganz große Erfüllung, bis Rafes Bruder für Probleme sorgt! Seine abfälligen Bemerkungen über Holly säen so starkes Misstrauen in Rafe, dass er einen folgenschweren Fehler begeht ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 14.08.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864943836
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 238 kBytes
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Heiße Stunden der Erfüllung

1. Kapitel

"Holly, das ist doch wohl nicht dein Ernst! Ausgerechnet da willst du hinziehen?" Entgeistert sah Brenna Worth ihre Freundin an.

"Oh, nein! Jetzt fängst du auch noch damit an." Holly lachte nervös. "Seit Wochen muss ich mich wegen dieser Entscheidung vor meiner Familie rechtfertigen. Von dir hätte ich mir mehr Verständnis erhofft. Kannst du dich nicht einfach für mich freuen, Brenna? Es ist eine einmalige Gelegenheit. Als einzige Psychiaterin in der großen Widmark-Gemeinschaftspraxis brauche ich nicht mühsam um das Vertrauen der Patienten zu werben, wie man das als Anfänger normalerweise muss. Man hat mich bereits gebeten, ehrenamtlich bei der Teens At Risk Force mitzumachen, die sich um gefährdete Jugendliche kümmert, und eine der Highschools als Schulpsychologin zu beraten."

"Zusätzlich zu deinem eigentlichen Job? Wird das nicht ein bisschen viel?"

"Dadurch kann ich die Leute und ihre Probleme kennen lernen und gleichzeitig mit Kindern arbeiten. Du weißt doch, wie sehr mich das interessiert."

"Teenager mit Problemen sind keine Kinder, sondern eine Gefahr. Denen geht man besser aus dem Weg." Brenna war nicht zu überzeugen. "Schade, dass du nicht hierher zurückkommst, Holly. Es wäre so toll, wenn wir wieder in derselben Gegend leben würden. Warum musst du ausgerechnet nach South Dakota gehen?"

"Vorsicht, Brenna. Jetzt hörst du dich schon beinahe wie meine Mutter an. Als ich ihr erzählte, dass ich nach Sioux Falls ziehe, meinte sie: 'Wenn du irgendwohin willst, weit entfernt und mit permanent schlechtem Wetter, wäre Alaska besser gewesen. Da gibt es wenigstens einen Überschuss an heiratsfähigen Männern.'"

"Und das war natürlich gleich Wasser auf der Mühle deiner Tante ..." Brenna kannte Hollys Familie nur zu gut.

"Klar. Tante Hedy stieg sofort darauf ein."

Brenna seufzte. "Die geben wohl nie auf?"

"Nein. Erst wenn ich entweder verheiratet oder tot bin. Ich habe schon fünf Exemplare von The Rules . Gebunden." Holly holte die fünf Exemplare des Ratgebers für weibliche Singles aus dem Regal.

"Mom hat den Titel sofort gekauft, als er herauskam. Dann erfreuten mich Tante Hedy und Tante Honoria mit je einem Exemplar. Am selben Tag kamen Päckchen von meinen Cousinen Hillary und Heather. Und jetzt versucht meine Schwester auch noch herauszufinden, ob ich das Buch wirklich gelesen habe. Die ganze Familie scheint fest davon überzeugt zu sein, dass ich ohne ihre Hilfe nie einen Mann finden werde."

"Na ja, besonders feinfühlig war deine Familie ja noch nie, Holly."

"Nicht, wenn es um Männer und Ehe geht. Du kannst gern ein Exemplar haben, Bren." Holly musste lachen. "Schließlich bist du ja auch noch Single. Wer weiß, vielleicht findest du doch den einen oder anderen nützlichen Hinweis, falls du dich entscheiden solltest ..."

"Hör bloß auf!" Brenna hob entsetzt die Hände, als müsse sie sich vor den Büchern schützen. "Bei meinem Beruf habe ich doch gar keine Zeit, auf Männerfang zu gehen."

"Meine Familie würde eine solche Einstellung als Blasphemie bezeichnen oder von Geisteskrankheit sprechen." Holly wurde plötzlich ernst. "Verstehst du jetzt, warum ich nicht wieder nach Hause zurückkehren kann, Bren? Ich hänge wirklich an meiner Familie, aber ich weiß nur zu genau, was auf mich zukäme, wenn ich wieder hierher ziehe."

Brenna wusste genau, worauf Holly anspielte. "Deine Mutter, deine Schwester, deine Tanten und auch deine Cousinen würden dich ständig verkuppeln wollen."

"Ja. Und dafür wäre ihnen fast jeder unverheiratete Mann recht, ob ein 22-jähriger Computerfreak oder ein 62-jähriger Witwer mit eigenem Maklerbüro und zwei Töchtern, die älter sind als ich."

"Ein Herz schert sich nicht um das Alter", hatte Tante Hedy neulich fröhlich gemeint, als sie Holly mit dem Makler bekannt machte, der bereits fünffacher Großvater war.

"Ein junger Mann braucht die liebevoll

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