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Heimlichkeiten von Bingham, Edie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.05.2013
  • Verlag: Bastei Lübbe E-Books
eBook (ePUB)
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Heimlichkeiten

Als die heißblütige Agentin Catalina 'Cat' Montoya das erste Mal als V-Frau ermitteln soll, teilt man ihr ausgerechnet ihren Ex als neuen Partner zu. Die Ermittlungen richten sich gegen einen charismatischen Kriminellen, der in einem angeblichen 'Gespensterzug' in den Südstaaten einen exklusiven Club eingerichtet hat. Cat findet sich schon bald in einem leidenschaftlichen Liebesdreieck wieder, während sie in den tiefen Süden gerät, in dem Sex häufig mit Übernatürlichem vermischt wird...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 17.05.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838746555
    Verlag: Bastei Lübbe E-Books
    Serie: Erotik
    Originaltitel: Southern Spirits
    Größe: 1036kBytes
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Heimlichkeiten

2

Cliff war sie los. An den folgenden Tagen gelang es ihr, ihn zu vergessen, indem sie sich auf ihre Arbeit konzentrierte. Dabei versiebte sie fast einen Termin bei Hausmann.

Als sie verspätet sein Büro betrat, unterhielt er sich mit Special Agent Nathan Ames, der vor seinem Schreibtisch saß. Ames grinste Cat an.

Nathan war älter als sie. Er hatte die breite Statur eines Ex-Footballspielers, war aber noch immer gut in Form. Seine Gesichtszüge waren weich, seine Schläfen leicht angegraut.

Cat war auf der Hut, als Hausmann ihr bedeutete, auf dem Stuhl neben Ames Platz zu nehmen. Hausmann setzte sich erst, nachdem sie Platz genommen hatte.

"Ich hoffe, es wird Sie freuen, dass die zuständigen Abteilungen der Untersuchung gegen Wheeler zugestimmt haben und Sie die verdeckte Ermittlung leiten."

Sie nickte, war aber weiterhin misstrauisch. Sie beließ es bei "Danke Sir" und wartete auf das "Aber".

"Aber wir waren der Meinung, dass wir zusätzlich einen erfahrenen Agenten dafür abstellen sollten. Ich habe deshalb Nathan gebeten, Sie zu unterstützen. Er ist jetzt ohnehin wieder an Bord", erklärte Hausmann.

Cat versuchte vergebens, ihre Enttäuschung zu verbergen.

"Bei allem Respekt, Sir, aber ich brauche in diesem Fall keine Unterstützung."

"Mit dem gleichen Respekt widerspreche ich Ihnen, Cat. Aufgrund der Gefahreneinschätzung erschien uns eine doppelte Besetzung klug zu sein. Und Nathan ist sehr erfahren in diesem Bereich." Er machte eine kurze Pause und fügte hinzu: "Es bleibt aber Ihr Fall. Sie haben ihn aufgedeckt und bleiben daher im Spiel."

Sie glaubte, in ein tiefes Loch zu fallen, klammerte sich aber an seine Zusage wie an eine Rettungsleine.

"Ich behalte also die Leitung?"

"Ja, Madam", unterbrach Nathan sie amüsiert. "Sie werden das alleinige Kommando eines Zwei-Agenten-Teams haben."

Cat ignorierte ihn.

"Sir, das wird nicht ..."

"Bereiten Sie die entsprechenden Formulare vor, auch für Ihren neuen Partner, Agent Montoya", beendete Hausmann die Unterredung in einem Ton, der keine weitere Diskussion zuließ.

"Ja, Sir", erwiderte Cat niedergeschlagen.

Sie erhob sich und schloss die Tür beim Verlassen des Raums ein wenig zu heftig hinter sich. In ihrem Büro tigerte sie wie ein Tier im Käfig herum. Sie war geladen. Cabrón! Im Prinzip hatte er ihr gerade zu verstehen gegeben, dass er ihr nicht zutraute, den Fall allein zu lösen. Bastardo. Ausgerechnet Nathan Ames hatte er ihr zugeteilt ...

Wie gerufen, steckte Ames seinen Kopf sofort nach dem Anklopfen durch die Tür. "Darf ich reinkommen?"

"Veta al infierno."

"Zur Hölle soll ich fahren? Scheißwetter dort. Aber interessanter Betrieb." Nathan betrat ihr Büro und schloss leise die Tür hinter sich. "Du kannst dich übrigens beruhigen, Hausmanns Tür hängt noch in den Angeln."

" Hausmann es una grande puta."

"Ein großer Hurensohn? Er? Nun ja, ich bin sicher, dass seine Mutter ihn trotzdem liebt." Nathan setzte eine ernste Mine auf. "Cat, damit du es weißt: Ich habe mich nicht darum beworben, dir zugeteilt zu werden."

"Ach wirklich?"

"Ja, ernsthaft. Glaubst du, ich hätte keine eigenen Fälle zu bearbeiten?"

"Ich glaube, als du gehört hast, dass die Sache auf einem Swingerzug stattfindet, hast du deine Chance gewittert, mich dort flachzulegen. Deshalb hast du dich um den Job gerissen."

Nathan kreuzte die Arme vor der Brust.

"Tut mir leid, dass ich in deine Seifenblasen stechen muss, Kätzchen, aber nach unserem Weihnachts-Intermezzo habe ich mein bestes Stück noch lange nicht in Pension geschickt."

Cat war drauf und dran, ihm eine bissige Antwort zu geben, verkniff sie sich aber. Was immer auch zwischen ihnen zuvor geschehen war, ein Lügner war er nicht. Und bei Licht betrachtet war ein wenig Rückendeckung vielleicht nicht so verk

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