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Herzensbrecher küsst man nicht von WhiteFeather, Sheri (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.06.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Herzensbrecher küsst man nicht

Was hat sie sich nur dabei gedacht? Allison kann nicht glauben, dass sie wirklich eingewilligt hat, Rand Gibson zu heiraten - den heißesten Junggesellen der Stadt. Aber sie braucht dringend eine Greencard, andernfalls muss sie Texas bald verlassen. Eine Bedingung hat sie jedoch gestellt: kein Sex! Sie darf nicht riskieren, dass der attraktive Millionär ihr das Herz bricht. Denn er will mit dieser Zweckehe nur seinen Ruf als Playboy aus der Welt schaffen - während sie schon lange heimlich für den Herzensbrecher schwärmt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 11.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733725242
    Verlag: CORA Verlag
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Herzensbrecher küsst man nicht

1. KAPITEL

Allison Cartwright steckte in der Klemme. So sehr, dass sie es fast körperlich spüren konnte.

Ihr Visum lief bald ab, und sie wollte nicht nach Irland auf die Schafsfarm ihrer Familie in Kenmare zurückkehren, als wäre sie ein verlorenes Lamm, das blökend in die vertraute Heimat flüchtete.

Im Augenblick saß sie auf dem Rücksitz in einem Taxi. Der Fahrer hatte sie von ihrer Wohnung in Dallas, Texas, abgeholt und brachte sie in das exklusive Urlaubs-Resort Bellamy in Royal.

Sie trug an diesem heißen Sommernachmittag eine ärmellose Bluse und einen langen Flatterrock mit aufgesetzten Taschen. Ihr dunkelrotes Haar fiel ihr weich und glatt über die Schultern, und ihre helle Haut war ungeschminkt. Sie fand sich selbst eher gewöhnlich als hübsch und hatte sich inzwischen daran gewöhnt. Aber manchmal fragte sie sich, wie es wohl sein mochte, wenn man eher der elegante Typ war. Jetzt gerade beschäftigten sie allerdings ganz andere Dinge als ihre mangelnde Eleganz.

Während sie den Interstate Highway in Richtung Royal entlangfuhren, sah sie auf ihre spitzen Cowboystiefel aus braunem Leder mit den blauen Nähten hinab. Sie hatte die Stiefel gekauft, kurz nachdem sie nach Texas gekommen war, und sie wollte unbedingt hier bleiben. Schon als Kind war sie besessen von Amerika gewesen, besonders von Texas. Sie hatte alles darüber gelesen, was sie in die Finger bekam. Sie hatte immer davon geträumt, hier zu leben.

Als Teenager hatte sie dann auf der Farm ihrer Familie mitgeholfen und an Schreibkursen im Internet teilgenommen. Sobald sie alt genug dafür war, schrieb sie Artikel für verschiedene Zeitschriften. Aber sie hatte außerdem noch einen festen Job als Kellnerin in einem beliebten Touristenlokal gehabt. Sie arbeitete wie verrückt und sparte beinahe ihren ganzen Verdienst, damit sie eines Tages die Vereinigten Staaten besuchen und einen großen Roman über einen schneidigen texanischen Helden schreiben konnte.

In diesem Jahr hatte sie dann eine Affäre mit der schlimmsten Sorte Mann gehabt, die man sich vorstellen konnte: einem gut aussehenden Rancher und Geschäftsmann, der von dem Augenblick an, in dem er das Restaurant betreten hatte, mit ihr geflirtet hatte. Sie war ihm voller romantischer Illusionen nach Texas gefolgt. Dort war sie dem Mann, den sie als Will Sanders gekannt hatte, in den drei Monaten, die sie miteinander verbracht hatten, immer näher gekommen. Aber er war nicht der, der er zu sein vorgab.

Vor etwa einem Monat hatte sie erfahren, dass sein richtiger Name Rich Lowell war. Doch da war er schon nicht mehr da gewesen. Er war ganz und gar aus ihrem Leben verschwunden. Aber damit hörten ihre Probleme noch nicht auf.

Man hatte ihr mitgeteilt, dass er bei einem Bootsunglück ums Leben gekommen wäre.

Die Beerdigung war schrecklich gewesen. Aber der Höhepunkt? Der echte Will Sanders war aufgetaucht. Er war direkt in den Gottesdienst hineingeplatzt und hatte alle Trauergäste erschreckt. Allison war selbst auch zu Tode erschrocken gewesen, vor allem, nachdem sie die ganze Wahrheit erfahren hatte. Damals hatte sie noch geglaubt, der Mann, der gestorben war, der Mann, mit dem sie eine Affäre gehabt hatte, wäre Will Sanders gewesen.

Der Hochstapler hatte sogar Wills Gesicht gestohlen, indem er sein Aussehen so verändert hatte, dass er aussah wie der echte Will. Allison wusste nicht genau, wo Will Sanders in den zwei Jahren gewesen war, in denen Rich sein Leben übernommen hatte. Aber sie besaß inzwischen genügend Informationen, um zu wissen, dass Will sich von Verletzungen hatte erholen müssen, die Rich ihm zugefügt hatte.

Mittlerweile wurde allgemein angenommen, dass Rich tot sei. Aber alle, die bei der Beerdigung gewesen waren, hatten die Anweisung bekommen, dieses Wissen für sich zu behalten, solange die Ermittlungen in dem Fall noch nicht abgeschlossen waren. Die Polizei wollte, dass Will sich versteckt hielt,

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