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Hinter dem Café das Meer Roman von Ashley, Phillipa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.05.2017
  • Verlag: DUMONT Buchverlag
eBook (ePUB)
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Hinter dem Café das Meer

Türkisblaues Wasser, raue Steilküsten, kilometerlange Sandstrände - der Sommer in St Trenyan/Cornwall hat einiges zu bieten. Leider ist Demi viel zu beschäftigt, um ihn zu genießen. Sie arbeitet als Kellnerin in einem kleinen Strandcafé, um sich und ihren Hund Mitch über die Runden zu bringen. Dann verliert sie ihren Job - und trifft Cal. Er hat ein Anwesen in der Nähe einer idyllischen Bucht geerbt. Das alte, baufällige Haus und das vernachlässigte Gelände will er in eine Ferienanlage umwandeln, und er braucht dringend Unterstützung. Auf einmal hat Demi wieder Arbeit. Und während sie gärtnert, Wände verputzt und Dachziegel anbringt, träumt sie von ihrem eigenen kleinen Café. Aber auch ihr neuer Chef beschäftigt sie - obwohl der es ihr nicht gerade leicht macht. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Wenn nur Cals Exfreundin nicht wäre, für die er noch Gefühle zu hegen scheint. Als Cal erkennt, was Demi ihm bedeutet, ist es fast zu spät ... Die Reihe um das Café am Meer: Band 1: Hinter dem Café das Meer Band 2: Weihnachten im Café am Meer Band 3: Hochzeit im Café am Meer Phillipa Ashley studierte Anglistik und arbeitete als Werbetexterin und Journalistin. Seit 2005 veröffentlicht sie Romane und wurde dafür mit dem Romantic Novelists Association New Writers Hinter dem Café das Meer Weihnachten im Café am Meer Hochzeit im Café am Meer

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 398
    Erscheinungsdatum: 19.05.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783832189419
    Verlag: DUMONT Buchverlag
    Originaltitel: Summer at the Cornish Café
    Größe: 1171 kBytes
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Hinter dem Café das Meer

1

Die Gäste, die immer etwas zu meckern haben, egal, wie sehr man sich bemüht, erkennt man sofort. Doch ich weiß, als ich nach meinem Notizblock greife, um die Bestellung aufzunehmen, dass der Mann an Tisch sechzehn nicht zu ihnen gehört.

Dieser Tisch in der Ecke unter dem Dunstabzug der Küche hat ein wackeliges Bein, und die meisten Leute setzen sich nur im Notfall dorthin, aber ich habe den Typen direkt darauf zusteuern sehen, obwohl vorhin noch andere Plätze mit schönerer Aussicht frei waren.

"Sheilas Strandhäuschen" ist ein tolles Café, es hat die beste Lage von allen Cafés in St Trenyan, aber der Kerl könnte ebenso in irgendeiner trendigen Londoner Espressobar sitzen. Er ist in einen Times -Artikel vertieft, sodass er gar keinen Blick hat für den sahnefarbenen Sand, das türkisblaue Meer mit den kleinen, schäumenden Wellen oder die bunt gemischte Gruppe von Urlaubern, die am Strand vor dem Café in der Sonne liegen oder Cricket spielen. So früh im Jahr ist das Wasser eigentlich sogar zum Paddeln zu kalt, aber am anderen Ende des Strands versuchen dennoch ein paar unerschrockene Surfer, die größeren Wellen zu erwischen. Die Surfschule hat ihre Ständer mit Neoprenanzügen und gelben Schwimmbrettern hinausgeschoben und ein Schild aufgestellt, auf dem sie verspricht, jedem in zwei Stunden das Wellenreiten beizubringen. Ja, klar. Ich bin in Cornwall aufgewachsen und kann es immer noch nicht.

Ich klappe meinen Notizblock auf und halte den Stift bereit. "Sie wünschen, Sir?"

"Hmm ..."

"Darf ich Ihnen etwas bringen, Sir?"

"Einen doppelten Espresso", nuschelt er, ohne auch nur den Blick vom Zeitungsartikel abzuwenden. Er liest die Klatschseite. Ich sehe ein Bild von einer glamourösen Blondine, die an einem Filmset hinter der Kamera steht. Vielleicht ist er doch nicht so der intellektuelle Typ?

"Darf's sonst noch was sein? Ein Toastie? Kuchen? Wir haben auch selbst gebackene Blaubeermuffins."

"Nur Kaffee", knurrt er und blättert hastig zur Literaturseite um.

Okay. Mir doch egal, wenn du keinen von den köstlichen Muffins willst, die ich heute Morgen gebacken habe, denke ich. "Kommt sofort, Sir."

"Sie müssen mich nicht 'Sir' nennen", sagt er und fügt dann ein schroffes "Danke" hinzu.

Ich könnte ihm jetzt erklären, dass er sich nichts darauf einbilden soll und ich alle männlichen Gäste zwischen fünfundzwanzig und fünfundneunzig so anspreche und ich Typen wie ihn schon kenne. Ich kann zwar sein Gesicht nicht richtig sehen, aber erkenne genau, dass seine Arme und Hände sogar jetzt nach dem Winter stark gebräunt sind. Sein khakifarbenes Sweatshirt schlabbert an seinem schlanken Körper, und er hat sich seine schwarze Beanie-Mütze über die Ohren gezogen, obwohl die Sonne schon ziemlich warm ist. Typischer Möchtegern-Surfer, der sich bestimmt gerade eine Auszeit von seinem Job in der Londoner City nimmt. Ist wahrscheinlich direkt von Bondi Beach oder einem französischen Alpen-Resort nach Cornwall geflogen. Hat wahrscheinlich Skier und Surfbrett im Kofferraum seines Geländewagens in der Einfahrt vor dem Ferienhaus seiner Eltern in Rock. Nicht, dass ich Vorurteile hätte oder so.

Ich gerate ganz schön ins Schwitzen, als ich mich einen Moment später in meiner weißen Bluse und der schwarzen Hose mit einer Ladung heißer Pasteten auf die Terrasse hinausschlängele. Inzwischen sind drinnen und draußen alle Tische besetzt, es sitzen sogar Leute auf der Mauer zum Strand von St Trenyan. Das Strandhäuschen hat nicht nur eine fantastische Aussicht und Sheilas berühmte Pasteten im Angebot, sondern auch eine entspannte Atmosphäre, die es bei Surfern, Familien und Hundebesitzern gleichermaßen beliebt macht.

"Hey, Sie da!"

Eine Kundin von Tisch zwölf ruft nach mir. Sie ist bestimmt noch keine dreißig, aber sie wirkt älter und gehetzt. Offensichtlich ist sie mit ihrem Vater und einer jüngeren Schwester hier.

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