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Historical Exklusiv Band 43 von Hall, Marie-Louise (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.10.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Historical Exklusiv Band 43

BOTSCHAFT DES HERZENS von BAILEY, ELIZABETH England 1794: In ihrem malerischen Dorf bei London glaubt Grace Dovercourt sich weit fort von der Revolution im benachbarten Frankreich. Bis sie einen verletzten Mann in ihrem Gartenhaus findet: Henri Rousselle, ein Franzose auf der Flucht! Grace weiß, wie gefährlich es wäre, ihm zu helfen. Als stürmische Leidenschaft zwischen ihr und dem schönen Henri entbrennt, vergisst sie aber jegliche Vernunft ? GELIEBTE FEINDIN von HALL, MARIE-LOUISE Diese Augen ? Sie schillern wie die Flügel eines Eistauchers in der Sonne! Tristan Beaumaris, französischer Offizier, ist hingerissen: Nie zuvor hat er eine so zauberhafte junge Dame wie Angèle de la Rochère gesehen. Prompt bietet er ihr sein Geleit an ? und schenkt ihr bei einer abenteuerlichen Reise nach Paris sein Herz. Doch schon bald werden ihre zarten Liebesbande auf eine gefährliche Zerreißprobe gestellt!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 08.10.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733760540
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 880 kBytes
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Historical Exklusiv Band 43

2. KAPITEL

G race eilte sofort zum Bett und sah, dass der Verwundete sie mit seinen grünen Augen anstarrte. In seinem Blick lag Verwirrung, aber auch Angst.

"Niemand kommt hierher. Beruhigen Sie sich. Sie haben nichts zu befürchten", redete sie besänftigend auf ihn ein.

"Mes papiers" , flüsterte er mit gebrochener Stimme.

"Ich habe sie sicher verwahrt", beruhigte Grace ihn und legte eine Hand auf seine Stirn. Seine Haut war kühl. Erleichtert atmete Grace auf, sah dem Mann erneut in die müden Augen und lächelte ihn an. "Ich glaube, Sie haben geträumt, Sir. Es besteht kein Grund zur Besorgnis. Sie müssen sich jetzt ausruhen."

Die grünen Augen wurden matt, und der Mann bewegte kaum merklich den Kopf, als wollte er Grace zunicken. "Merci" , murmelte er, als seine Lider sich wieder schlossen. Im nächsten Augenblick war er eingeschlafen.

Als Grace aufschaute, sah sie, dass Mab an der anderen Seite des großen Bettes stand. Sie hatte die Arme in die Seite gestemmt, und ihre Augen funkelten streitlustig.

"Ein Franzose, wie?", fragte sie mit einem unheilvollen Unterton.

Grace legte einen Finger an den Mund und brachte sie mit einem strengen Blick zum Schweigen. Dann ging sie zur Tür und machte Mrs Lamport ein Zeichen, ihr zu folgen. Rasch zog sie Mab aus dem Zimmer und lehnte die Tür an.

"Ich werde es nicht zulassen, dass du ihn aufweckst, Mab! Ja, er ist Franzose, aber ich möchte, dass du das noch für dich behältst."

Mab rümpfte beleidigt die Nase. "Warum sollte ich etwas sagen? Sobald der Bursche den Mund aufmacht, weiß doch ohnehin jeder, woher er stammt!"

"Aber es kann dauern, ehe er wieder zu sich kommt. Ich möchte so lange wie möglich verhindern, dass man von der Herkunft des Fremden erfährt. Die Leute würden nur unangenehme Fragen stellen, wenn sie hören, dass er Franzose ist. Siehst du das ein?"

"Sie schweben in größerer Gefahr, als ich zuerst dachte. Das ist alles, was ich sehe", brummte die Kinderfrau.

"Red keinen Unsinn!", entgegnete Grace ungehalten.

"Ich möchte nicht wissen, was Ihr Herr Bruder dazu sagen wird!"

Erleichtert dachte Grace daran, dass sie in dieser Hinsicht Glück hatte. Constant war mit seiner ganzen Familie für mehrere Wochen an die Küste gefahren, weil die Seeluft seiner Frau guttat. Serena wirkte seit einigen Jahren kränklich, und nun musste Grace ihrem Bruder dankbar sein, dass er sich um die Gesundheit seiner Frau Sorgen machte. Denn zweifellos hätte Constant Dovercourt das Verhalten seiner Schwester nicht gebilligt.

Doch dann ergriff sie die Hände ihrer Kinderfrau und drückte sie. "Bitte, Mab, sei auf meiner Seite! Ich brauche deine Hilfe, meine Liebe."

Grace schaute ihre Kinderfrau absichtlich mit flehenden Augen an, denn sie wusste nur zu gut, dass Mab ein weiches Herz hatte. Und sie sollte recht behalten. Mrs Lamport richtete sich auf und erklärte, dass sie immer zu Grace stehen würde, auch wenn sie ein ungutes Gefühl mit dem verwundeten Mann habe. Als die Kinderfrau dann noch feststellte, dass ihr Schützling in all der Aufregung noch gar nicht zum Frühstücken gekommen war, schimpfte sie die junge Frau erneut aus.

"Was nützen Sie dem Burschen, wenn Sie selbst verhungern, Miss Grace? Sie müssen bei Kräften bleiben. Ich bleibe bei ihm, damit Sie in Ruhe einen Bissen zu sich nehmen können. Machen Sie sich keine Sorgen."

Grace ließ sich nur widerwillig zur Treppe geleiten, doch sie wusste, dass Mab trotz all ihrer Einwände genauso gut für den Franzosen sorgen würde wie sie.

Kaum hatte Jemima die unverwechselbaren Schritte ihrer Herrin vernommen, eilte sie aus der Küche und teilte Grace mit, dass sie im Salon schon den Tisch gedeckt habe. Sie wollte ihr Tee und ein paar pochierte Eier auf Toast servieren.

Als Grace den Salon betrat, bemerkte sie, wie hungrig sie war. Ein Blick auf die Uhr auf dem Kaminsims

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