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Historical Saison Band 19 von Beacon, Elizabeth (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.11.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Historical Saison Band 19

WEIHNACHTSWUNDER FÜR MISS SOPHIE von ELIZABTETH BEACON
Ist das nicht die süße Miss Sophie? Lord Sylbourne traut seinen Augen kaum. Keine Frau hat er so geliebt - und keine hat ihm so wehgetan. Jetzt sind sie gemeinsam eingeschneit, ausgerechnet an Heiligabend! Und ihm wird erstaunlich warm ums Herz...

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Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 05.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733762988
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 747 kBytes
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Historical Saison Band 19

1. KAPITEL

P eter Vane, Lord Sylbourne, blinzelte die Schneeflocken von den Wimpern und verfluchte den eisigen Wind und die dunklen Wolken, die den Himmel immer stärker verfinsterten. Sie befanden sich in einer verlassenen Gegend inmitten eines tobenden Schneesturms, der mehr an die plötzlichen Wetterumschwünge in den Alpen als an das vermeintlich gemäßigte Klima Englands erinnerte.

Er versuchte, seinen Unmut zu zügeln und nicht an das seltsame Unbehagen zu denken, das ihn bereits seit Beginn der Reise verfolgte. Trotz des schlechten Wetters hatte er es vorgezogen, neben der Chaise zu reiten. Durch den immer dichter werdenden Schleier aus Schnee spähte er zu seinem Kutscher. Dick eingehüllt gegen die Kälte, wirkte Merryweather wie eine gespenstische Statue aus einer eisigen Unterwelt. Dem armen Mann blieb auf dem Bock der schwankenden Kutsche nichts anderes übrig, als die Flockenwirbel zu ertragen, derweil er die Pferde mit seinen lauten Befehlen zwang, nicht zu scheuen, sondern weiterzulaufen.

Die Straße führte nun steil den Hügel hinab, und an Merryweathers Verstummen erkannte Peter, dass es unter diesen Bedingungen ein Verbrechen wäre, die Tiere weiter anzutreiben und Hals- und Beinbrüche zu riskieren. Dennoch verspürte er ein unerklärliches Verlangen, die Reise fortzusetzen, als ob sie ausgehungerte Wölfe wären, die ohne Furcht und Gnade eine Spur verfolgten. Allerdings gab es schon seit einigen Jahren keine Wölfe mehr in England, und nur die Wärme, die vom Körper seines Pferdes ausging, bewahrte ihn davor, im Sattel festzufrieren. Umso schuldiger fühlte er sich beim Anblick des Kutschers und des Reitknechts, die oben auf dem Kutschbock am schlimmsten unter dem fürchterlichen Wetter zu leiden hatten.

Jeder halbwegs vernünftige Mann hätte die Reise bereits am letzten Postgasthof abgebrochen und es sich dort gemütlich gemacht, bis der Sturm sich legte, der sich durch bedrohlich-gelbe Wolken und eine unheilvolle Stille angekündigt hatte. Wenn er doch nur auf die üblen Vorzeichen geachtet hätte ...

"Merryweather!", schrie er, um sich inmitten des aufbegehrenden Wieherns der Pferde und der beschwichtigenden Rufe des Kutschers Gehör zu verschaffen. "Bringen Sie die Kutsche dort drüben in den Schutz der Bäume, wenn es Ihnen irgend möglich ist! Ich werde Hilfe suchen, denn die armen Tiere und wir können nicht weiter!"

"Klar, aber wenn wir zu dem Wäldchen hinunterfahren, kommen wir bei dem Schnee nicht wieder hoch. Sie werden sich beeilen, nicht wahr, Mylord?"

"Selbstverständlich, Merryweather! Und natürlich will ich nicht, dass Lady Edwina etwas zustößt. Der Verlobte meiner Schwester wird mich eigenhändig erwürgen, wenn wir es nicht schaffen, diesem verfluchten Schneesturm zu entrinnen, bevor sie sich eine Erkältung zuzieht! Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es Captain Wroxley etwas ausmachen würde, wenn wir seinen Bruder kopfüber in der nächsten Schneeverwehung zurückließen", fügte er leiser hinzu, als die gut gefederte und vormals glänzende Kutsche zum Stehen kam und rasch ganz von einer Schneeschicht bedeckt war.

Merryweather fluchte vor sich hin, was in den aufrichtigen Wunsch mündete, Mr Cedric Wroxley möge im nächsten Graben landen. Behutsam lenkte er das erschöpfte Gespann durch ein offenes Gatter und den Hang hinab auf das Wäldchen zu, das ein wenig Schutz versprach.

"Da kann ich Ihnen nur beipflichten, Merryweather!", rief Peter und verzog das Gesicht, als das Kutschenfenster hinuntergelassen wurde, und besagter Mr Wroxley sich lauthals beschwerte.

"Anscheinend fahren wir über einen Acker!", schimpfte Cedric Wroxley gereizt, als ob er als Einziger Einblick in die Lage hätte.

"Ach nein, tun wir das?", erwiderte Peter lakonisch.

"Das ist nicht der rechte Zeitpunkt für unangebrachte Scherze, Sylbourne", entgegnete Wroxley frostig.

"Auf jeden Fall ist es nicht der richtige Zeitpunkt, um das Fenster

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