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Historical Saison Band 43 von Beacon, Elizabeth (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.02.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Historical Saison Band 43

EINEN VISCOUNT KÜSST MAN NICHT! von BEACON, ELIZABETH
Seit Chloe ihn abgewiesen hat meidet Luke Winterley, Viscount Farenze, die Nähe der schönen Hausdame wie der Teufel das Weihwasser. Bis er ausgerechnet das Herrenhaus erbt, in dem sie angestellt ist! Eigentlich will er Chloe sofort entlassen - aber bei ihrem betörenden Anblick gerät sein Vorsatz gefährlich ins Wanken ...

DAS SCHLOSS DER VERBOTENEN TRÄUME von BEACON, ELIZABETH
Dieser selbstgefällige Marquess of Mantaigne will Dayspring Castle für sich beanspruchen und wagt es sogar, ihr einen Kuss zu rauben! Polly Trethayne ist empört. Schließlich war sie es, die das Schloss vor dem Verfall gerettet hat. Doch warum schlägt Pollys Herz in der Nähe des attraktiven Marquess bloß so schrecklich schnell?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 14.02.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733768560
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1183 kBytes
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Historical Saison Band 43

1. KAPITEL

L uke Winterley, Viscount Farenze, war seiner Tochter beim Aussteigen behilflich und beobachtete, wie Eve das schöne Haus betrachtete, das sich an einen der sanften Hügel von Wiltshire schmiegte wie ein kostbares Juwel auf grünem Samt.

"Wenn ich mich doch nur erinnert hätte, dass Farenze Lodge so schön ist, dann hätte ich dich schon vor Langem dazu gedrängt, mich herzubringen, Papa. Ich weiß noch, als ich klein war, hat Tante Virginia mir eine Süßigkeit gegeben, nachdem ich die Treppe hinuntergefallen war und mir das Knie wehgetan habe, aber das ist auch fast alles, was ich noch weiß", sagte sie.

Er unterdrückte seine Gewissensbisse und half zuerst Brandy Brown, Eves zierlicher, jedoch Respekt einflößender Zofe, aus der Kutsche, bevor er antwortete. Es stimmte, er hatte Eve von der Lodge ferngehalten, damit er so wenig Zeit wie möglich hier verbringen musste.

"Kein Wunder, dass du dieses weltbewegende Ereignis noch im Gedächtnis hast, aber ... ja, es ist gewiss ein sehr schönes Haus", erwiderte Luke mit einem zweiten Blick auf das elegante, im klassizistischen Stil erbaute Herrenhaus.

Er musste sich allerdings wappnen gegen das Gefühl der Leere, das ihn darin überkommen würde, ohne die kürzlich verstorbene Viscountess Farenze, die es zu einem Zuhause zu machen gewusst hatte. Es war jedoch seine Pflicht, Eve den Verlust ihrer Urgroßtante Virginia nicht noch schmerzlicher fühlen zu lassen, und das trotz seines eigenen Kummers und einer nie erfüllten Sehnsucht. Außerdem, je weniger irgendjemand über diese Sehnsucht wusste, und darüber, wie sehr sie ihn gerade unter diesem Dach überfiel, desto besser.

"Es kommt mir nicht annähernd so riesig vor wie damals", fuhr Eve fort.

"Nein, es sollte auch niemals ein Palast, sondern ein Zuhause sein", antwortete er leicht geistesabwesend. Zurzeit war es jedenfalls das Zuhause einer trauernden Dienerschaft und einer sehr unbequemen Haushälterin.

Der Gedanke, dass Mrs. Chloe Wheaton ihn in diesem Haus erwartete, ließ Luke fast laut aufstöhnen vor Unbehagen, aber er beherrschte sich und unterdrückte wieder sein schlechtes Gewissen darüber, dass er sie aus ihrem Zuhause fortschicken musste. Er konnte nicht unter demselben Dach wie Chloe Wheaton wohnen, und doch fühlte er gleichzeitig dieses heftige Bedürfnis, sie wiederzusehen, wenn auch nur, um herauszufinden, ob die zehn Jahre, die sie damit verbracht hatten, sich aus dem Weg zu gehen, sie ebenso mitgenommen hatten wie ihn.

"Virginia und Virgil liebten ihre Bequemlichkeit, aber ich bin sicher, sie hätte ihr Möglichstes gegeben, sich auch auf Darkmere Castle wohlzufühlen, wenn er es vorgezogen hätte, dort zu leben. Zum Glück war er immer sehr viel glücklicher in dem Heim, das sie sich hier zusammen geschaffen hatten", erklärte er seiner Tochter.

Irgendwie musste er sich erneut von Mrs. Chloe Wheatons Anwesenheit ablenken, sonst würde es dazu kommen, dass er sie auch dieses Mal jenseits jeder Vernunft begehren würde. Sie war eine junge Witwe mit einer kleinen Tochter. Er hatte kein Recht, sich auf diese bohrende, unsinnige Weise nach ihr zu verzehren, wann immer sie sich in derselben Grafschaft, geschweige denn im selben Haus aufhielten.

"Ich erinnere mich nicht an deinen Onkel Virgil, Papa. Aber er sieht viel zu verwegen und zynisch aus auf jenem Porträt in der Galerie, um sich in jemanden verlieben zu können, so schön Tante Virginia auch gewesen sein mag vor sechzig Jahren."

"Ja, aber das Porträt wurde gemalt, bevor sie sich kennenlernten, und Virginia war eine Frau von Charakter, nicht nur von seltener Schönheit. Sie waren einander so tief ergeben, wie ich es bei niemandem sonst erlebt habe, und ich bin sehr viel zynischer, als Virgil es je war", meinte er mit einem traurigen Lächeln, denn in diesem Moment wurde ihm sehr deutlich bewusst, wie sehr beide ihm fehlten.

"Ich bin gar nicht so sicher, dass du so unromantisch b

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