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Historical Saison Band Miss Sylvies unschickliches Geheimnis / Süße Rache des Herzens / von BRENDAN, MARY (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Historical Saison Band

Miss Sylvies unschickliches Geheimnis von BRENDAN, MARY Ihr Ruf ist in Gefahr! Silvies Schicksal und ihre Zukunft liegen in den Händen von Adam Townsend, Marquess of Rockingham. Denn nur er weiß, in welch unschickliche Lage sie sich gebracht hat. Kann sie den adligen Frauenschwarm zum Schweigen bringen - und seine Lippen mit federleichten Frühlingsküssen für immer versiegeln? Süße Rache des Herzens von BRENDAN, MARY Schnell rollt die Kutsche durch den lauen Frühlingsabend, und bang schlägt Rachels Herz: Wie wird Connor Flint sie empfangen? Wird er ihr als Ehrenmann ihr Erbe lassen, das ihr Vater im Glücksspiel an ihn verloren hat? Oder sich an ihr rächen? Schließlich hat sie Connor einst verschmäht, obwohl ihr Herz ihn wollte ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863496999
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 539 kBytes
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Historical Saison Band

1. KAPITEL

Sechs Jahre später

"Hast du denn nicht manchmal Sehnsucht nach einem Gatten und eigenen Kindern, Rachel?"

"Ich habe dir doch gesagt, dass ich mich gern damit zufriedengebe, deinen Paul mit dir zu teilen."

"Nein, sei bitte ernst", schalt Lucinda sie und kicherte. "Hast du es je bedauert, Mr. Featherstone abgewiesen zu haben?"

Rachel sah einen Augenblick verwirrt aus. "Oh, jetzt weiß ich, wen du meinst!", rief sie plötzlich und brach in Gelächter aus. Natürlich, der letzte Mann, der um sie angehalten hatte. Und genau das war auch der einzige Grund für seine Anziehungskraft, erkannte sie jetzt amüsiert. Man hatte sie davon überzeugt - und nicht ohne Grund, wie sich herausstellte - dass er vielleicht der letzte heiratsfähige Mann war, der sie hofieren würde. Kaum einen Monat nach Bekanntgabe ihrer Verlobung war ihr allerdings klar geworden, dass sie doch nicht so verzweifelt darauf aus war, in den Ehestand zu treten.

Da ihre Freundin noch auf eine Antwort wartete, tat Rachel den Herrn mit einem Lachen ab. "Du lieber Himmel, nein! Er war ein notorischer Duellant und ein Spieler und in beidem nicht besonders erfolgreich. Für meinen Geschmack war er viel zu häufig abgebrannt. Und ich habe das ungute Gefühl, er spekulierte darauf, durch mich an Windrush zu kommen, um seine leeren Taschen wieder zu füllen."

"Na schön, aber was war mit dem anderen Gentleman? Der mithilfe eines silbernen Gehstocks ging, weil er ein wenig hinkte, und das Gesicht eines Adonis hatte ..."

"Es ist seltsam, dass du auf Philip Moncur zu sprechen kommst", sagte Rachel nachdenklich. "Vor einem Monat ungefähr schickte er mir einige Gedichte, obwohl ich seit über drei Jahren nichts mehr von ihm gehört hatte ... seit also unsere Verlobung aufgelöst wurde."

"Wie schmeichelhaft, dass er sich an deine Vorliebe für Wordsworth und Keats erinnert hat."

"Nun, wenn er sich erinnert hat, dann hat es jedenfalls nichts genützt, denn er schickte mir irgendwelchen Blödsinn, den er selbst verbrochen hat - einen Vierzeiler, der meine ätherische und klassische Gemütsruhe rühmte. Als ich darauf nicht einging, folgte eine Ode, in der er mich mit einer Marmorstatue verglich: düster und wunderschön, doch der heißblütigen Sonne seiner Anbetung bedürftig, um zum Leben zu erwachen ..."

Lucinda unterdrückte ein Lachen. "Ich habe das Gefühl, er dürstet danach, dich in einer von Madame Bouillons Togen zu sehen."

"Ich würde sagen, er will mich ohne diese Toga sehen. Alberner Mann! Warum macht er mir nicht gleich einen unsittlichen Antrag?"

"Rachel! Du würdest doch sicher nicht auf so einen Antrag eingehen?"

"Warum nicht? Ich denke, die Ehe wird allgemein überschätzt. Es hat seine Vorteile, eine Mätresse zu sein - Geld und Freiheit, um nur zwei zu nennen."

"Du meine Güte! Und ich hätte geschworen, dass du nie wieder etwas sagen oder tun könntest, das mich so schockieren würde!" Lucinda lachte, wenn auch ein wenig unsicher. "Erzähl bitte June nichts von diesen Theorien. Du weißt, wie viel sie auf deine Meinung gibt. Es wäre entsetzlich, wenn sie auch irgendwann im letzten Moment Reißaus nähme aus lauter ..." Sie brach ab und sah Rachel um Verzeihung heischend an.

"Panik?", beendete Rachel scheinbar ungerührt, obwohl ihre Freundin recht taktlos auf ihre erste gelöste Verlobung anspielte, auf die sonst niemand und unter keinen Umständen zu sprechen kam. "Oh, mit June ist es ganz anders." Sie fächelte sich Luft zu, da die Wärme des schönen Frühlingstages begann, ihr ein wenig zu schaffen zu machen. "Wie könnte ich Bedenken haben, was Junes Verlobung angeht? Immerhin brauchte ich ganze drei Monate, um sie einzufädeln."

"Ungefähr so lange wie für meine Verlobung mit Paul", fügte Lucinda leise hinzu.

"Ja, es muss in etwa genauso lange gedauert haben." Rachel legte in gespielter Nachdenklichkeit den Kopf schief. "Mein Problem ist, dass ich

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