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Hope Again von Kasten, Mona (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.06.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Hope Again

Die Again-Reihe geht weiter! Everly Penn hatte nie vor, sich zu verlieben - schon gar nicht in ihren Dozenten. Doch Nolan Gates ist charmant, intelligent und sexy, und er ist der Einzige, bei dem Everly die dunklen Gedanken vergessen kann, die sie seit ihrer Kindheit Nacht für Nacht wachhalten. Je näher sie ihn kennenlernt, desto intensiver wird die Verbindung zwischen ihnen - und desto mehr wünscht Everly sich, die unsichtbare Grenze, die sie von Nolan trennt, zu überschreiten. Was sie nicht ahnt: Hinter Nolans lebensbejahenden Art und seiner ansteckenden Begeisterung für Literatur verbirgt sich ein Geheimnis. Und dieses Geheimnis könnte ihre Liebe zerstören, bevor sie überhaupt begonnen hat ... 'Lache, weine und verliebe dich. Mona Kasten hat ein Buch geschrieben, das man nicht aus der Hand legen kann!' Anna Todd über Begin Again Band 4 der Erfolgsreihe von Platz-1-SPIEGEL-Bestseller-Autorin Mona Kasten Mona Kasten wurde 1992 in Hamburg geboren und studierte Bibliotheks- und Informationsmanagement, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Katzen sowie unendlich vielen Büchern in Niedersachsen, liebt Koffein in jeglicher Form, lange Waldspaziergänge und Tage, an denen sie nur schreiben kann. Weitere Informationen unter: www.monakasten.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 477
    Erscheinungsdatum: 28.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736308824
    Verlag: LYX
    Serie: Again-Reihe .4
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Hope Again

Kapitel 2

Ich hantierte gerade an meinem Sandwichtoaster herum, als mein Handy klingelte. Verwirrt warf ich einen Blick auf das Display und sah Moms Namen aufleuchten. Merkwürdig. Normalerweise telefonierten wir mittwochs nie, weil sie einen Yogakurs besuchte und ich meist einen Berg an Assignments abzuarbeiten hatte. Ich hob das Handy ans Ohr.

"Hi, Mom", sagte ich und öffnete mit der freien Hand den Sandwichtoaster. Darin bereitete ich gerade das eine Gericht zu, das ich einwandfrei beherrschte: ein Käsesandwich. Für alles andere fehlten mir das Können und die Motivation. Es gab Leute, die ein außerordentliches Talent fürs Kochen besaßen, so wie meine Beinahe-Stiefschwester Dawn. Andere Menschen dagegen mussten sich mit Mensaessen, Fertiggerichten und einem Sandwichtoaster begnügen. Andere Menschen waren ich.

"Hi, Liebling", sagte Mom. "Wie geht es dir? Wie war dein Tag?"

Ich runzelte die Stirn und klappte den Toaster zu. "Mir geht's gut. Mittwochs ist mein Lieblingstag. Und bei dir?"

"Ich ..." Sie räusperte sich. "Ich habe heute schlechte Neuigkeiten im Verlag bekommen."

Ich spürte, wie mein Puls in die Höhe schoss. "Haben sie dir gekündigt?"

"Gott sei Dank nicht, nein. Aber es wurden ein paar Kürzungen vorgenommen. Ich soll ab sofort weniger Stunden in der Woche arbeiten."

Ich fluchte leise. Mom hatte eine gute Stelle in einem Sachbuchverlag, aber das Geld reichte trotzdem in manchen Monaten hinten und vorne nicht. Wir hatten einen Kredit für mein Studium in Woodshill aufgenommen, und das Haus, das Grandma uns vererbt hatte, war bereits über fünfzig Jahre alt und mit laufenden Instandsetzungskosten verbunden.

"Wie viele Stunden wurden dir denn gekürzt?", fragte ich und krallte mich mit einer Hand an der Arbeitsfläche fest.

"Mach dir darüber keine Gedanken, wir kommen schon über die Runden. Ich wollte dir nur davon erzählen. Und ich glaube ..." Ich konnte spüren, dass es ihr schwerfiel, die folgenden Worte auszusprechen. "Ich glaube, es wäre gut, wenn du dich in Woodshill nach einem Nebenjob umsiehst. Nur vorsichtshalber."

"Natürlich mache ich das, Mom", sagte ich sofort.

Stille breitete sich zwischen uns aus. Irgendwann räusperte sie sich.

"So sollte es eigentlich nicht sein, Liebling", murmelte sie. "Du solltest dich voll und ganz auf dein Studium konzentrieren und nicht meinetwegen arbeiten gehen müssen."

"Ich habe dir doch schon vor einer Ewigkeit gesagt, dass es kein Problem für mich ist, mir einen Job zu suchen." Ich versuchte, so sanft wie möglich mit ihr zu sprechen, da ihr das Ganze offensichtlich sehr zusetzte. Ich fragte mich, ob sie mir noch etwas verheimlichte - ob ihre Stelle womöglich sogar ganz gefährdet war.

"Ich kann es kaum erwarten, bis wir das alles hinter uns haben und uns endlich unserem großen Projekt widmen können", sagte Mom und seufzte.

Nur mit Mühe brachte ich einen kurzen zustimmenden Laut hervor und zwang mich zu einem Lächeln, auch wenn Mom das nicht sehen konnte. Genauso wenig wie den Schweiß, der sich bei ihren Worten in meinem Nacken sammelte.

Seit ich denken konnte, wollte Mom eine eigene Literaturagentur gründen - mit mir als Partnerin. Ich war früher nach der Schule immer in ihren Verlag gekommen und hatte dort stundenlang neben ihr am Schreibtisch gesessen und ihr bei der Arbeit zugesehen. Wir hatten dort und auch zu Hause gemeinsam Manuskripte gelesen, bewertet und bearbeitet, uns über Stärken und Schwächen der Autoren und ihr Potenzial ausgetauscht. Doch sie hatte meinen Eifer als ehrliches Interesse an ihrer Arbeit gedeutet und mir nicht nur Sommerpraktika bei anderen Verlagen und Agenturen besorgt, sondern auch den Plan geschmiedet, mit mir zusammen eine Agentur zu gründen, sobald ich mein Studium beendet hatte - und somit ihren größten Lebenstraum zu verwirklichen.

"Tut mir leid, Liebling. Ich weiß, dass das nicht

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