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Ice Breakers - Parker von Quinn, Jillian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
6,99 €
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Ice Breakers - Parker

Seine neue Agentin wird seine größte Herausforderung ... Nach einer weiteren durchfeierten Nacht und einem Puck-Bunny-Skandal bekommt Alex Parker eine letzte Chance, sich zusammenzureißen. Seine Sportagentur versetzt den heißen Hockeyspieler nach Philadelphia, wo er das städtische Ice-Hockey-Team wieder auf Siegeskurs führen soll. Damit er nicht direkt wieder für Schlagzeilen sorgt, wird er fürs erste bei 'Coach' untergebracht, einem erfolgreichen Sportagenten, der ein wachsames Auge auf ihn haben wird. Als Parker jedoch auf seinen neuen Mitbewohner trifft, muss er erstaunt feststellen, dass 'Coach' eigentlich Charlotte Coachman heißt und nicht nur beeindruckend tough ist und viel von Sport versteht, sondern auch noch verdammt gut aussieht. Eine Mischung, die Parker daran zweifeln lässt, dass er sich lange von seiner braven Seite zeigen kann ... Auftakt der ICE-BREAKERS-Reihe

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 311
    Erscheinungsdatum: 01.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736312265
    Verlag: LYX
    Größe: 671 kBytes
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Ice Breakers - Parker

1

ALEX

Die meisten Menschen hassen das laute, fiese Geräusch des Signalhorns, wenn beim Hockey ein Tor geschossen wird, aber ich gehöre definitiv nicht dazu. Für mich bedeutet es, dass mein Team einen Punkt erzielt hat und dem Sieg wieder ein Stück näher ist. Heute Morgen reißt mich das liebliche Geräusch, das ich so sehr mit Gewinnen assoziiere, aus dem Schlaf nach durchzechter Nacht. Es ist bereits das dritte Mal dieses Jahr, dass ich genau weiß, dass die Person am anderen Ende der Leitung schlechte Nachrichten für mich hat. Ich hebe den Kopf, öffne ein Auge und greife nach meinem Handy auf dem Nachttisch.

Doch ich bin überhaupt nicht in meinem Schlafzimmer.

Das hier ist auch nicht mein Apartment.

Wo zum Teufel bin ich?

Über der Tür des Kleiderschranks hängt ein flauschiger rosafarbener Bademantel, der aussieht, als würde er einem kleinen Mädchen gehören. Über dem winzigen Schreibtisch mit dem Computer klebt ein Poster von Harry Potter, am Stuhl hängt eine Schultasche. Der Raum hat in etwa die Größe eines Wohnheimzimmers.

Nein, das darf nicht wahr sein .

Ich wälze mich auf den Rücken und setze mich auf. Das schmale Bett ist viel zu kurz für meine langen Beine. Als ich mich gegen das Kopfteil lehne, entdecke ich die nackte Blondine neben mir. Da ihr Arm auf ihrem Gesicht liegt, weiß ich nicht, ob ich gestern, bevor wir die Bar verlassen haben, eine gute Wahl getroffen habe. Ich kann mich sowieso kaum noch an den Abend erinnern.

Sei bitte kein Studentenwohnheim .

Die Blondine bewegt sich, und ihr entweicht ein leises Geräusch.

Schnell stelle ich das Handy auf lautlos und seufze, als ich sehe, dass es mein Agent ist. Das ist gar nicht gut. Wenn ich jetzt rangehe, wird er mir sagen, dass ich bei den Washington Capitals keine Zukunft haben werde.

Ich habe mit der falschen Tussi geschlafen - und damit meine ich nicht die neben mir.

Woher hätte ich wissen sollen, dass das megaheiße Groupie die Enkelin des alten, runzligen Knackers ist, der mir meine Gehaltsschecks ausstellt?

Ich muss mich jetzt zusammenreißen und der Realität ins Auge blicken. Also rufe ich meinen Agenten zurück und bete dafür, dass der Vereinsbesitzer nach einer phänomenalen Saison Gnade walten lässt. Ich hätte es auf jeden Fall verdient. In unserer Liga sind wir auf Platz eins, und dank mir haben wir bei Unterzahl die beste Abwehrarbeit.

"Hey, Mick", sage ich, während ich mit zitternder Hand das Smartphone ans Ohr presse. "Lass mich ..."

Bevor ich den Satz zu Ende bringen kann, schreit Mickey Donoghue (in der Welt der Sportmanager auch bekannt als Mick the Dick): "Pack deine Sachen, du Wichser! Es geht nach Philadelphia. Versau es nicht, verstanden? Das ist deine allerletzte Chance!"

Ich setze mich auf, und mein Herz hämmert wie verrückt. Habe ich das gerade richtig verstanden? Die Philadelphia Flyers sind zwar nicht das schlechteste Team der Liga, aber auch nicht gerade das Beste. Ich habe mir den Arsch aufgerissen, um mein Team für die Playoffs zu qualifizieren. Letztes Jahr hätten wir fast den Stanley Cup gewonnen. Mit einem so jungen Team noch mal ganz von vorne anzufangen ist alles andere als ideal. Um ehrlich zu sein, es ist richtig scheiße.

Nach acht Jahren in der Liga sollte ich mir mein Team selbst aussuchen dürfen, doch nach meinem letzten Patzer habe ich einige meiner Sponsoren verloren. Dabei hatte ich noch Glück, dass Mick die nötigen Eier hatte, mich trotzdem in Washington, D.C., zu lassen. Aufgrund meines letzten Fehltritts hat sich das Team geweigert, mir einen Vertrag mit No-Trade-Klausel auszustellen, was bedeutet, dass sie mich ohne meine Einwilligung sonst wo hinschicken können.

"Kann ich mich bitte mit dem Besitzer treffen? Ich würde ihm gern erklären, dass das alles nur ein großes Missverständnis war." Vor dem Skand

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