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Ice Ice Baby von Bohne, Ines (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Ice Ice Baby

Melanies Verstand hatte wohl kurz ausgesetzt. Anstatt sich auf ihren Job bei einer Werbekampagne zu konzentrieren und Torontos Eishockeystar David Bennett im bestmöglichen Licht darzustellen, geht ihr ungestümes Temperament mit ihr durch. Für Melanie ist es die Gelegenheit, eine alte Rechnung begleichen. Ehe sie das Ausmaß des Schadens erahnen kann, drohte Davids Leben völlig aus dem Ruder zu laufen. Sein bevorstehender Transfer zum besten Eishockeyclub scheitert. Doch David zwingt sie zur Wiedergutmachung. Keine einfache Aufgabe, wenn man dabei an seine kreativen und emotionalen Grenzen gestoßen wird und auch noch feststellen muss, dass hinter dem arroganten und selbstsüchtigen Sportstar ein durchaus fairer und charismatischer Mann steckt. Erschwerend kommt hinzu, dass Melanies unerwiderte Schwärmerei für Bennett noch lange nicht Geschichte ist. In ihrem Roman "Ice Ice Baby" erschafft Ines Bohne zwei eigensinnige Charaktere und nimmt ihre Leser mit in die spannende Welt des Profieishockeys. Frech, witzig und gleichzeitig authentisch. Genau wie ihre Protagonisten liebt sie sämtliche Arten von Sport, hohe Geschwindigkeiten und den Nervenkitzel. Innere Ruhe findet sie in der Natur, der Fotografie und im Schreiben von Geschichten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 420
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743130418
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 531 kBytes
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Ice Ice Baby

"Sie hat es aus eigener Kraft geschafft?"

"Ich erinnere mich plötzlich an nichts mehr."

"Deinen Jacuzzi habe ich auf Stufe drei eingestellt. Dann kannst du dir ja vorstellen, dass die Hitze hier drinnen einen ganz schön ins Schwitzen bringt."

Ein lautes Räuspern in ihrem Ohr.

"Jerrys Konkurrent damals war ein gewisser John Glickert und ...:"

Stille.

"Du spielst unfair, Bennett."

"Erzähl mir, wie dein Badeanzug aussieht. Oder trägst du einen Bikini?"

"Das Gute an deiner Terrasse ist, dass mich hier oben kein Mensch sehen kann. Das heißt, nur du und ich wissen, dass ich im Moment weder Badeanzug noch Bikini trage. Und seien wir doch mal ehrlich. Hier drinnen ist es viel zu heiß dafür. Meinst du nicht auch?"

Wie gefällt dir das?

Sie konnte sein schweres Atmen hören und schmunzelte. Sie verstand sich auch auf dieses Spiel. Da schien er sie wohl unterschätzt zu haben. Sie hörte von weit weg so etwas wie eine Kühlschranktür und ein kleines Ploppen eines Flaschenöffners. Dann schluckte David und sie konnte sein Gesicht förmlich vor sich sehen, wie er sich mit dem Handrücken über die feuchten Lippen wischte. Ihre Gänsehaut kehrte nun am ganzen Körper zurück. David sprach leise.

"Man spekuliert, dass sie mit Glickert für diese Chance geschlafen hatte. Das war angeblich aber auch das einzige Mal, dass sie sich in dieser Art einen Vorteil verschafft hatte. Danach wurde sie vom Star engagiert und erhielt eine Führungsposition. Hast du die Düsen aufgedreht?"

"Ja. Und das tut mir so unglaublich gut. Es fühlt sich an, als ob mich tausend Hände überall gleichzeitig berühren."

Für Melanie war es zu spät umzukehren. Das wusste sie. Die Informationen über Tina würden ihr sicher noch behilflich sein und David zu reizen, machte ihr zu viel Spaß. Sie war sicher, dass er zuerst einen Rückzieher machen würde.

"Wo spürst du sie denn?"

"Wie kam Tina zu ihrem Erfolg?"

"Rutsch doch ein bisschen näher an die Düsen ran und erzähl mir, wie es dir gefällt... Tina ist bekannt dafür, dass sie vor nichts und niemandem Respekt hat. Das kann sie sich aber auch nur erlauben, weil sie solch ein Ausnahmetalent ist. Sie kann sich die besten Fotografen leisten und hat eine ungeheure Menschenkenntnis."

Melanie war beeindruckt. Das alles hatte er herausgefunden. Und sie hatte nicht einmal daran gedacht, sich über ihre Gegenüber schlau zu machen. David hatte Recht. Wenn sie erfolgreich sein wollte, musste sie sich auch so verhalten und ihr Auftritt heute Mittag war weit davon entfernt gewesen. Das hatte David ihr nun gezeigt. Sie war ihm dankbar und wollte sich revanchieren. Wenn sie beide so viel Spaß am Spielen hatten, vielleicht sollte sie es noch ein bisschen weitertreiben.

"Oh Gott. Der Tipp mit den Düsen war einfach Gold wert. Und wenn ich die Augen schließe und das heiße Wasser mich an meinen empfindlichsten Stellen berührt, dann läuft es mir hier drinnen eiskalt den Rücken runter. Die Gänsehaut überzieht zuerst meine Arme, meine Brüste, läuft über meinen Rücken und endet schließlich an meinen Beinen und meinen Zehen. Und wenn ich meine angewinkelten Beine nur ein kleines Stück weiter öffne, dann stelle ich mir vor, dass die Bläschen lauter kleine Zungen wären und mich ..."

"Du kannst dich glücklich schätzen, dass ich jetzt nicht in Venice Beach bin. Denn dann würdest du heute Nacht nicht allein in meinem großen Bett liegen."

David legte auf und nahm noch einen riesigen Schluck aus seiner Bierflasche. Er konnte ihr nicht länger zuhören. So ging er in das Badezimmer seines Hotelzimmers und drehte die Dusche eiskalt auf. Er war knapp davor gewesen, sich zu verlieren. Doch wenn das geschieht, wollte er schon mindestens bis zum Ansatz in ihr stecken. Sollte sie doch die bittere Medizin schlucken, die sie ihm verabreicht hatte. Während er sich das eiskalte Wasser über den Körper laufen ließ, dachte er an ihren Kör

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