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Ich, Mosra... Der Überlebende von Roswell von Grosch, Bernd Michael (eBook)

  • Verlag: epubli
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Ich, Mosra...

In dem Science-Fiction-Roman 'ICH, MOSRA' wird aus Sicht des 'Außerirdischen' Mosra die Geschichte des Absturzes zu Roswell sowie die Vorgeschichte zu diesem Ereignis erzählt. Der Leser erfährt, wie und warum es dazu kam, dass die Menschheit der Erde sich selbst auslöschte und wie es einigen Überlebenden der 'Eliten' nicht rechtzeitig gelang, ein längst sich im Bau befindliches Raumschiff fertigzustellen, um damit zu fliehen und den Rest der Menschheit untergehen zu lassen. Unvernunft und Schäbigkeit moderner Politik werden in diesem abenteuerlichen Roman ebenso beleuchtet, als mögliche Szenarien der menschlichen Zukunft beziehungsweise der Nachkommen der Menschen. Es geht hier nicht um blutrünstige 'Sternen-Kriege', sondern um Möglichkeiten und Wenn's und Aber's der Zukunft der Menschheit. Der Autor, Bernd Michael Grosch, geboren 1954 in Rheinland-Pfalz, sieht sich als eine Art 'Weltenbummler', der bereits 1973, im Alter von 18 Jahren zum ersten mal Deutschland verließ, um einen Gutteil der Erde und ihrer Bewohner kennenzulernen und fast neun Jahre in Indien zu leben. Die so gemachten Erfahrungen wurden zum Teil in mehreren Büchern verarbeitet. Seit März 2009 lebt der Autor wieder in Deutschland.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 100
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783745024425
    Verlag: epubli
    Größe: 1544 kBytes
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Ich, Mosra...

Titel

Tellus 2
Dritter Monat im Jahr 762: Bereits vom 2. Tag des Monats hatte die Besatzung der Prithvi Kenntnis vom Vorhandensein des fremden Schiffs im Orbit des Planeten Tellus 2, den sie in Wochenfrist zu erreichen gedachte. Eine Belehrung der Prithvianer fand nun täglich statt, indem ausgewählte 'Träumende' dem Rest der Mannschaft ihre Eingebungen erläutern sollten. Der Sachverhalt schien jetzt folgender zu sein:

"Das sich im Orbit befindliche Schiff soll von uns selbst gebaut worden sein - allerdings in einer anderen Zeitebene, will heißen, von unserer jetzigen Zeit aus gesehen, irgendwann in der Zukunft. Es scheint, dass wir dies Schiff bauten und hier zurückließen, um es später - also jetzt - wieder in Besitz nehmen zu können. Ebenso haben wir anscheinend die Menschen, welche hier leben und sich 'Tellaner' nennen, zu unterschiedlichsten Zeiten von der Erde 'entführt' und sie hierher gebracht und angesiedelt; dies alles vermutlich im Auftrag des Gestalters. Die Menschen, die hier leben, sind also gewissermaßen unsere unveränderten Vorfahren und unter unsere Obhut gestellt."

Redner Gjera verstummte und gab der erstaunten Audienz somit Zeit, über das Gehörte nachzudenken und es zu verarbeiten.

Eine der Konsequenzen des eben Gesagten war den Zuhörern auf Anhieb klar: Sie würden irgendwann in der Lage sein, Zeitreisen zu unternehmen und so ihren früheren Planeten, beziehungsweise den ihrer Vorfahren, zu besuchen. Diese Möglichkeit warf freilich erneut viele Fragen auf, doch kam man überein, sich nunmehr um das Nächstliegende, den Kontakt mit den Tellanern und die Bedienung des Raumschiffs, zu kümmern.

8. Tag, Monat 3 im Jahr 762 : Für morgen stand das Treffen mit den Tellanern an. Auf Weisung des Gestalters sollten zunächst lediglich drei Personen mit den Bewohnern des Planeten Kontakt aufnehmen. Dafür ausersehen waren das noch weibliche Wesen Ferah, ihr Nachkomme Semli und Techniker Faram. Der Rest der Techniker und Navigatoren würde an der 'Prithvi 2' andocken und sich mit dem Schiff vertraut machen.

Der neunte Tag, um die achte Stunde: Das kleine Zubringerschiff landete etwa 50 Meter in südlicher Richtung der Siedlung, in welcher um die 120 Menschen lebten. Drei weitere Siedlungen lagen verstreut im Umkreis von bis zu einem Tagesmarsch, dazwischen etliche Einzel-Gehöfte. Dies alles unterbrochen von Wäldern und bepflanzten Nutzflächen. Eine gemeinsame Sprache hatte sich bei den Tellanern herausgebildet, welche schon lange ausschließlich noch gesprochen wurde und welche auch die Prithvianer nunmehr zur Genüge beherrschten, um sich mehr als nur verständlich machen zu können.

Der Anflug war bemerkt worden und die im Dorf Anwesenden hatten sich auf dem Dorfplatz unter einem großen Baum versammelt. Rasch war ein Sonnenschutz in Form eines großen Zeltes errichtet, da man über die Lichtempfindlichkeit der Augen der Besucher offenbar unterrichtet war. Sitzgelegenheiten für die Gäste waren gebracht und drei ältere Männer stellten sich vor:

"Ich bin der vorgesehene Sprecher des Dreier-Rats für Euch und mein Name ist Musa. Links an meiner Seite ist Josh und dies ist Naim. Im Namen unserer und auch aller anderen Gemeinschaften auf diesem Planeten heiße ich Euch herzlich willkommen und lade Euch ein, bei uns Gast zu sein. Ich war noch in mittleren Jahren, als Ihr - oder besser gesagt, Leute von Euch - zum letzten mal hier waren, doch erinnere ich mich gut und freue mich aufrichtig, wieder Gastgeber für Euch sein zu dürfen. Wir wussten bereits von Eurer Ankunft, da unser Seher sie uns schon vor zehn Tagen verkündete."

Musa hielt in seiner Rede inne und die beiden Begleiter an seiner Seite nickten bestätigend. Techniker Faram dankte im Namen der drei Ankömmlinge sowie im Namen aller an Bord Gebliebenen und begann, die drei Einheimischen ü

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