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Ich brauche dein Lachen Julia Bd. 5 von GRAHAM, LYNNE (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ich brauche dein Lachen

Ein Märchen wird wahr: Mit einem charmanten Lächeln und einem süßen Kuss entführt Rio Lombardi die mittellose Holly in eine Welt ohne finanzielle Sorgen! Er verwöhnt sie mit teuren Geschenken und edler Kleidung und kümmert sich auch noch rührend um ihren vaterlosen kleinen Sohn! Aber warum macht Rio all das? fragt sie sich immer wieder. Warum schenkt er ihr den Himmel auf Erden? Warum besteht er sogar darauf, dass sie heiraten? Erst während der Flitterwochen auf den Malediven kommt Holly der Wahrheit auf die Spur. Doch jetzt ist es zu spät, um zu fliehen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862951932
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Bd.5
    Größe: 441 kBytes
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Ich brauche dein Lachen

1. KAPITEL

Rio Lombardi hörte, wie die Tür zum Apartment geöffnet wurde, und sprang überrascht auf. Christabel war da!

Gekicher, Geflüster drangen vom Flur herein, und er runzelte die Stirn. Offensichtlich hatte seine Verlobte eine Freundin im Schlepptau. Das war das Problem mit Überraschungen: Man konnte nie sicher sein, ob sie einem glückten. Er hätte Christabel vorwarnen sollen, dass er möglicherweise einen Tag früher in London zurück wäre. Jetzt gab er seinen Traum auf, Christabel schnurstracks ins Bett zu tragen und leidenschaftlich zu lieben. Stattdessen durchquerte er das geräumige Wohnzimmer, um sich bemerkbar zu machen.

Aber der Flur war schon leer. Ein Paar hochhackige türkisfarbene Schuhe und ein Paar mit Glitzersteinen besetzte schwarze Seidenpantoffel lagen verlassen auf dem Teppich. Während Rio den Flur entlang zum Schlafzimmer ging, kam ihm der unangenehme Verdacht, seine Verlobte könnte wieder einmal nicht ganz nüchtern sein und er eine traute Zweisamkeit stören. Er hatte beabsichtigt, an die Tür zu klopfen. Die aber stand sperrangelweit offen, und der Anblick, der sich ihm bot, war so schockierend, so total unglaublich, dass er regelrecht erstarrte.

Christabel, halb entkleidet, küsste ... eine Frau, die ebenfalls halb ausgezogen war. Wie angewurzelt stand Rio auf der Türschwelle und weigerte sich wahrzuhaben, was er mit eigenen Augen sah. Die beiden sind betrunken, sie albern herum, sagte er sich dann. Vielleicht haben sie gemerkt, dass ich in der Wohnung bin, und spielen mir jetzt einen dummen, geschmacklosen Streich. Aber sie hielten sich eng umschlungen, Brust an Brust, Hüfte an Hüfte, Christabels seidiges blondes Haar in wildem Durcheinander mit den dunklen Locken der Brünetten, während sie sich mit der unverkennbaren Begierde Liebender berührten. Diese Beobachtung widerte ihn an und machte ihn körperlich krank. Christabel, seine Frau, seine Geliebte, seine zukünftige Braut ...

Christabel zog sich zurück mit einem heiseren, aufreizenden Lachen, das sagenhaft schöne Gesicht gerötet vor Erregung, und erst dann bemerkten die beiden Frauen, dass sie einen Zuschauer hatten. Rio erkannte die Brünette als eine von Christabels Freundinnen: Tammy oder so ähnlich, ebenfalls Mannequin und ebenfalls die Frau eines Mannes.

Für den Bruchteil einer Sekunde rührte sich keiner, und keiner sagte ein Wort. Entgeistert starrten Christabel und Tammy ihn an. Dann stöhnte die Brünette entsetzt auf und flüchtete sich in das angrenzende Bad, wobei sie die Tür geräuschvoll zuschlug und hinter sich verriegelte.

"Du lieber Himmel ... hast du mich erschreckt ...", brachte Christabel stockend hervor. Hektisch zog sie ihr Kleid hoch, um ihre nackten Brüste zu bedecken. Ihr Gesicht war jetzt weiß und starr wie Marmor, ihre wunderschönen grünen Augen funkelten vor Angst und Besorgnis. "Bitte ... versteh nicht falsch, was du gerade gesehen hast, Rio ..."

"Falsch verstehen?" Der anfängliche Schock und die Fassungslosigkeit wichen blanker Wut.

"Wir haben doch nur ein bisschen herumgespielt. Jetzt sei nicht sauer deswegen ...", bat sie eindringlich, wobei sie näher kam und mit ihren manikürten Händen eine bittende Geste machte.

Rio konnte den Blick nicht von ihr wenden. Christabel Kent, das weltberühmte Supermodel und der Liebling der Medien, die seinen Verlobungsring trug, deren nordische Schönheit und endlos langen Beine in der Modewelt zur Legende geworden waren. Die Frau mit dem perfekten Gesicht und dem perfekten Körper.

"Okay ... dann sollst du die ganze Wahrheit hören", fuhr Christabel eifrig fort. "Da ich dich schrecklich vermisst habe und hin und wieder die Abwechslung liebe ..."

"Die Abwechslung? Das sagst du, als wäre nichts dabei ..."

"Ist es auch nicht ... es ist nur Sex !", fiel seine Verlobte ihm ins Wort und griff nach seinen kräftigen Händen, die er, eisern um Se

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