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Ich liebe alle meine Männer Roman von Abel, Antonia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.09.2015
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Ich liebe alle meine Männer

Aushilfsmama für Großfamilie gesucht! 'Ich liebe alle meine Männer' von Annegrit Arens jetzt als eBook bei dotbooks. Eigentlich wollte Irina nur drei Dinge in ihrem Leben: einen Mann, einen erfüllenden Job, einen Stall voller Kinder. Doch die bittere Wahrheit ist: Keiner ihrer Traummänner eignet sich zum Traumvater. Mittlerweile ist es zu spät für Kinder. Als ihr Kollege Oliver jedoch eine Aushilfsmama für seine vier Söhne sucht, schlägt Irinas Herz höher: Perfekt! Doch vier Jungs sind anstrengender als gedacht - und noch viel liebenswerter. Irina würde ihr Gastspiel zu gern verlängern, wäre da nicht die intrigante Viviane, die Olivers Herz in Beschlag nimmt ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Ich liebe alle meine Männer' von Annegrit Arens. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag Annegrit Arens hat Psychologie, Männer und das Leben in all seiner Vielfalt studiert und wird deshalb von der Presse immer wieder zur Beziehungsexpertin gekürt. Seit 1993 schreibt die Kölner Bestsellerautorin Romane, Kurzgeschichten und Drehbücher. Fünf ihrer Werke wurden für die ARD und das ZDF verfilmt. Die Autorin im Internet: www.annegritarens.de Annegrit Arens veröffentlicht bei dotbooks folgende Romane: Der 'Therapeut auf meiner Couch''Die Macht der Küchenfee''Aus lauter Liebe zu dir''Die Schokoladenkönigin''Die helle Seite der Nacht''Ich liebe alle meine Männer''Wenn die Liebe Falten wirft''Bella Rosa''Weit weg ist ganz nah''Der etwas andere Himmel''Der geteilte Liebhaber''Wer hat Hänsel wachgeküsst''Venus trifft Mars''Süße Zitronen''Karrieregeflüster''Wer liebt schon seinen Ehemann?''Suche Hose, biete Rock''Kussecht muss er sein''Mittwochsküsse''Liebe im Doppelpack''Lea lernt fliegen''Lea küsst wie keine andere''Väter und andere Helden''Herz oder Knete''Verlieben für Anfänger''Liebesgöttin zum halben Preis''Schmusekatze auf Abwegen''Katzenjammer deluxe''Ein Pinguin zum Verlieben''Absoluter Affentanz''Rosarote Hundstage''Die Liebesformel: Ann-Sophie und der Schokoladenmann''Die Liebesformel: Anja und der Grüntee-Prinz''Die Liebesformel: Tamara und der Mann mit der Peitsche''Die Liebesformel: Susan und der Gentleman mit dem Veilchen''Die Liebesformel: Antonia und der Mode-Zar''Die Liebesformel: Ann-Sophie und il grande amore'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 324
    Erscheinungsdatum: 28.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958243187
    Verlag: dotbooks
    Größe: 1519 kBytes
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Ich liebe alle meine Männer

Kapitel 1
Das Sonntagsloch

Ein Gewühl von Menschen und Einkaufstüten schob sich an Irina vorbei über den Wallrafplatz. Ein Heulsauger jagte durch den Haupteingang von Villeroy & Boch. Eine ältere Frau drückte einem Stadtstreicher ein in Silberpapier gewickeltes Butterbrot in die Hand. Ein Mann schleppte seine Protestwände vors Domforum. Zwei Nonnen kamen - Laptop unterm Arm - um die Ecke geschossen. Irina wich ihnen im letzten Moment aus und blieb an einer unbehandelten Holzstange des Protestlers hängen.

Fantastisch! Eine fette Laufmasche explodierte über ihrem linken Knie und verwandelte ihren Businesslook von jetzt auf gleich in eine Katastrophe. Sie sah auf die Uhr. Bis zu ihrem ersten Termin blieb ihr höchstens noch eine Dreiviertelstunde einschließlich Strumpfhosenwechsel.

Bis zu Kämpgen waren es nur ein paar Schritte, trotzdem hatte Irina das Gefühl, nicht von der Stelle zu kommen. Beim Gemüsehändler vor dem Weltstadthaus flog eine Ladung Bruchspargel haarscharf an ihr vorbei in eine Extrakiste. Sie durfte erst weitergehen, nachdem sie gut zwei Kilo 1a-Spargel als Entschuldigung angenommen hatte. Als Nächstes wollte der Blumenhändler vor der Antoniterkirche ihr unbedingt sechzig gelbe Rosen zum Sonderpreis von zehn Euro verkaufen. "Weil Sie es sind, und weil die Woche praktisch um ist!" Sie winkte ab und bekam eine Rose geschenkt.

Dann endlich hatte sie es geschafft.

Das Rauschen der Klimaanlage empfing sie, automatisch hielt sie ihren Rock fest. Keine zwei Meter trennten sie mehr von dem Drehständer mit ihrer Marke und ihrer Größe. Sie lag noch in der Zeit, alles wurde gut, hoffentlich. Sie klemmte sich Spargel und Rose unter den Arm und wollte gerade beim Farbton Champagner zugreifen, als ein Geräusch ertönte. Leise, beinahe unhörbar, überlagert von der üblichen Geräuschkulisse in solch einem Laden, wo Musik dudelte und Verkäufer auf potenzielle Kunden einredeten. Ein Kind, darauf hätte sie schwören können, ein Kind, das weinte, ein noch sehr kleines Kind. Irina ließ die Hand wieder sinken und drehte sich langsam um die eigene Achse. Kein Kind weit und breit und erst recht niemand, der es tröstete.

Pass nur ja gut auf, Irina Brandt! Jetzt hörst du schon Geister!

Nein, da war es schon wieder. Irrtum ausgeschlossen. Leise und dennoch durchdringend. Wie einem unsichtbaren Lockruf folgte Irina den Tönen und kam bei einem Wühltisch hinter der Treppe heraus. Zu sehen war noch immer nichts, dafür wurde das Weinen lauter.

"Hallo?"

Ein Schniefen antwortete ihr, dann bewegte sich etwas hinter den Söckchen und Füßlingen zum Sonderpreis.

"Du brauchst keine Angst zu haben. Wo steckst du denn?"

Zwei fast waagerecht abstippende dünne Zöpfchen, die an Rasierpinsel in der Mauser erinnerten, tauchten auf. Die Haarklemmen waren poppig bunt, die weit aufgerissenen Augen rot vom Weinen, aus der Stupsnase lief ein Rinnsal direkt auf die Oberlippe zu.

"Meine Mama ist weg!" Eine winzige Zunge leckte über die Lippe. "Eben war sie noch da!"

Irina ging in die Hocke und durchforstete gleichzeitig ihre Tasche. Die Suche nach einem Taschentuch wurde von Spargel und Rose erschwert. "Dann bring ich dich zu ihr, okay?"

"Weißt du denn, wo meine Mama ist?"

"Wir finden sie schon." Geschafft! Irina hielt dem Kind ein Taschentuch und die Rose hin.

Das Kind griff nach der Rose, schniefte noch einmal und kam zögernd aus seinem Versteck, es schob eine feuchte Kinderhand in ihre große Hand. Ein gutes, warmes Gefühl. Vielleicht wurde es ja doch ein guter Tag ...

Sie gingen nebeneinander her, um gemeinsam die Gänge abzusuchen. Irina hatte der Kleinen schon ihren Namen und die Beschreibung der Mutter entlockt, als Kim plötzlich stocksteif stehen blieb.

"Hast du auch ein Kind?"

"Nein, leider nicht."

"Dann darf ich nicht mit dir mitgehen. Meine Mama sagt, ich darf, wenn ich mich mal verlaufe oder so, nur

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