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Idol - Gib mir die Welt von Callihan, Kristen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.07.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Idol - Gib mir die Welt

Er ist ein Rockstar. Die Welt liegt ihm zu Füßen. Doch er will nur sie.

Ruhig, unaufgeregt, zurückgezogen - so würde Libby Bell ihr Leben beschreiben. Doch das ändert sich, als sie eines Morgens einen fremden Typ in ihrem Vorgarten findet. Killian ist sexy und charmant - und ihr neuer Nachbar. Obwohl Libby sich nach dem Tod ihrer Eltern geschworen hat, niemanden mehr an sich heranzulassen, berührt Killian ihr Herz auf eine ganz besondere Art und Weise. Was Libby nicht weiß: Sie ist drauf und dran, sich in niemand anders als Killian James zu verlieben - Leadsänger und Gitarrist der erfolgreichsten Rockband der Welt ...

'Dieses Buch ist fantastisch! Die ultimative Rockstar Romance!' Aestas Book Blog

Band 1 der VIP-Reihe von New-York-Times-Bestseller-Autorin Kristen Callihan

Kristen Callihan ist ein Kind der 80er Jahre, was bedeutet, dass sie schon mal Neonröcke, schwarze Spitzenhandschuhe und Springerstiefel getragen hat (wenn auch nie alles zur gleichen Zeit). Sie war schon immer eine Tagträumerin und hat irgendwann beschlossen, den Figuren in ihrem Kopf ein richtiges Zuhause zu geben - und mit dem Schreiben begonnen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in der Nähe von Washington D. C.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 432
    Erscheinungsdatum: 27.07.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736307766
    Verlag: LYX
    Serie: Idol .1
    Originaltitel: Idol
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Idol - Gib mir die Welt

1. Kapitel

Die Gegenwart

Liberty

Da ist ein Penner auf meinem Rasen. Vielleicht sollte ich einen besseren Begriff verwenden, etwas, das politisch korrekter ist. Ein Obdachloser? Ein Landstreicher? Nein, ich bleibe bei Penner. Denn ich bezweifle, dass er tatsächlich obdach- oder mittellos ist. Sein derzeitiger Zustand scheint eher das Ergebnis einer freien Entscheidung als einer Notsituation zu sein.

Die große schwarze und chromfarbene Harley, die meinen armen Gartenzaun gerammt hat, ist Beweis genug für einen gewissen Wohlstand. Das Ding hat bei seinem Sturz einen Großteil meines Rasens aufgerissen. Aber das Motorrad kann nichts dafür.

Ich starre den Penner wütend an. Nicht dass er das mitbekommen würde.

Er liegt ausgestreckt auf dem Rücken, die Arme ausgebreitet und ist eindeutig völlig am Ende. Ich könnte mich fragen, ob er tot ist, aber seine Brust hebt und senkt sich im gleichmäßigen Rhythmus seines Tiefschlafs. Vielleicht sollte ich mir Sorgen um seine Gesundheit machen, aber ich habe so etwas schon oft gesehen. Zu oft.

Gott, er stinkt. Der Grund für seinen Gestank ist offensichtlich. Schweiß bedeckt seine Haut. Und sein schwarzes T-Shirt ist mit Spuren von Erbrochenem befleckt.

Ich verziehe angewidert den Mund und schlucke schnell, um nicht würgen zu müssen. Ein Gewirr aus langem dunkelbraunem Haar bedeckt sein Gesicht, aber ich schätze, dass dieser Kerl recht jung ist. Sein Körper ist groß, aber drahtig und die Haut an seinen Armen fest. Was ihn irgendwie noch deprimierender wirken lässt. Er steht in der Blüte seines Lebens und ist sturzbetrunken. Wundervoll.

Ich gehe um ihn herum und murmele etwas über Arschlöcher, die sich betrunken ans Steuer setzen. Dann marschiere ich mit dem Gartenschlauch in der Hand zurück und ziele sorgfältig. Wasser schießt mit hoher Geschwindigkeit aus dem Schlauch und trifft mit einem befriedigenden Zischen und Platschen auf sein Ziel.

Der Penner zuckt zusammen und richtet sich auf. Er prustet und rudert mit den Armen, während er nach der Quelle seiner Folter sucht. Ich lasse nicht locker. Ich will, dass der Gestank verschwindet.

"Runter von meinem Rasen." Weil er überall schmutzig ist, ziele ich tiefer und durchnässe seine Hose und seinen Schritt.

"Verdammte Scheiße!" Er hat eine tiefe, heisere Stimme. "Würdest du verflucht noch mal damit aufhören?"

"Das kannst du vergessen. Du riechst widerlich. Und ich hoffe ernsthaft, dass du dir nicht tatsächlich in die Hose gemacht hast, Kumpel, denn sehr viel tiefer kann man kaum noch sinken."

Ich bewege den Wasserstrahl an seinem drahtigen Körper hinauf zu seinem Kopf. Langes, dunkles Haar wirbelt in alle Richtungen, und er prustet wieder.

Und dann brüllt er. Der Laut hallt in meinen Ohren wider und sollte mir eigentlich eine Heidenangst einjagen. Aber er ist zu schwach zum Stehen. Allerdings schwingt er einen muskulösen Unterarm nach oben und wischt sich die nassen Haarsträhnen aus dem Gesicht.

Ich erhasche einen Blick auf dunkle Augen, in denen verwirrte Wut aufblitzt. Zeit, das hier zu beenden. Ich lasse die Wasserdüse los und senke meine Waffe. "Wie ich schon sagte: runter von meinem Rasen."

Sein Kiefer zuckt. "Bist du vollkommen irre?"

"Ich bin nicht diejenige, die voller Kotze ist und auf dem Grundstück einer Fremden liegt."

Mein Rasenpenner schaut sich um, als wäre ihm gerade erst klar geworden, dass er auf dem Boden liegt. Seinen Klamotten schenkt er keine Beachtung. Da sie klitschnass sind und an seiner Haut kleben, ist ihm ihr Zustand vermutlich sehr bewusst.

"Ich habe einen Tipp für dich", sage ich und werfe den Schlauch weg. "Sei nicht so ein Klischee."

Er stutzt sichtbar und blinzelt mich an. Wasser läuft ihm in kleinen Strömen über die Wangen und in seinen dichten Bart. "Du kennst mich nicht gut genug, um mich in eine Schublade zu stecken."

Ich sc

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