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Im Bann der Rocker Band 1 der Silver-Bastards-Reihe von Wylde, Joanna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.04.2016
  • Verlag: Lago
eBook (ePUB)
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Im Bann der Rocker

Die junge Becca muss Schreckliches durchmachen: Sie wird geschlagen, missbraucht und von ihrem Stiefvater zum Sex mit den Bikern eines Motorradclubs gezwungen. Doch eines schicksalsvollen Abends begegnet sie Puck, einem Mitglied des Silver Bastards MC. Auch ihm soll sie zu Willen sein. Als er merkt, dass Becca dies nicht freiwillig tut, hat er Mitleid und befreit sie. Gebrandmarkt von ihrer Vergangenheit beschließt sie, sich ein eigenes Leben aufzubauen und sich niemals mit einem Biker einzulassen. Fünf Jahre lang hält sie sich an ihren Vorsatz und bleibt Puck fern, obwohl sie sich vor Verlangen nach seinem muskulösen Körper verzehrt. Dann jedoch erhält sie einen Anruf, der ihre Welt aus den Fugen geraten lässt. Sie muss zurück in das Elend, aus dem sie gekommen ist - und sie kennt nur einen Mann, dem sie genug vertraut, um mitzukommen. Joanna Wylde ist eine New-York-Times-Bestseller-Autorin, die mit ihren Büchern über Motorradclubs ein ganz neues Genre des Erotik-Romans erschlossen hat.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 496
    Erscheinungsdatum: 11.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957620644
    Verlag: Lago
    Serie: Silver Bastards Bd.1
    Größe: 1935 kBytes
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Im Bann der Rocker

Prolog

Kalifornien

Fünf Jahre zuvor

Puck

Verdammte Scheiße, das brannte vielleicht.

Es war ein doppelter Shot, der auch noch zwischen zwei wundervollen, riesigen Titten serviert wurde, die einer Stripperin mit endlos langen Beinen und Knackarsch gehörten, was natürlich nicht von Nachteil war. Der Tequila kam urplötzlich in meinem Magen an, sodass der Alkohol meinem Kreislauf einen Schock versetzte. Da realisierte ich es endlich.

Ich war frei.

Vor vierzehn Monaten hatte ich zum letzten Mal einen ordentlichen Drink gehabt - und hatte ganz vergessen, wie sich das anfühlte. Dieser süße, raue Schmerz, der sich einstellt, wenn die oberste Hautschicht in der Kehle weggebrannt wird, war einfach unschlagbar. In meinem ganzen Leben hatte ich mich nicht so gut gefühlt, ohne Frage. Dass mir die Königin der Shots zuvor einen geblasen hatte, gleich nachdem wir auf der Party angekommen waren, schadete auch nichts.

Das ganze letzte Jahr hatte ich damit verbracht, mir auszumalen, was ich als Erstes tun würde, sobald ich rauskäme. Ich konnte mich nicht recht entscheiden zwischen Saufen und Sex, aber ganz offensichtlich hat Gott eine Schwäche für Arschlöcher, denn wir zwei hatten hier einen verdammt guten Kompromiss gefunden.

Ich war nun seit fast vier Stunden wieder in Freiheit. Und es fühlte sich immer noch wie ein Traum an. Die Gefängnisbehörde von Kalifornien hatte sich mit allem reichlich Zeit gelassen, inklusive Entlassungsvorgang. Fast die Hälfte der Wartezeit hatte ich mich gefragt, ob es sich die Wichser noch anders überlegt hatten oder ob der Anwalt unseres Clubs irgendwas vergessen hatte. Ich war davon ausgegangen, dass ihnen schon was einfallen würde, um mich wahnsinnig zu machen.

FBI, Staatspolizei, ja sogar der Verfassungsschutz - sie alle wollten ein Stück von meinem Club, dem Silver Bastards MC. Es verging keine Woche im Knast, ohne dass sie versucht hätten, mich auszufragen. Nahmen wahrscheinlich an, dass ein Anwärter leichte Beute wäre.

Eher nicht.

Mein Alter war für die Bastards gestorben. Wäre ich darauf eingegangen, würde er mich für den Rest meines Lebens heimsuchen. So eine Scheiße wäre in unserer Familie einfach undenkbar. Ich war dazu geboren, eine Kutte der Bastards zu tragen. Und heute Abend hatte ich zum ersten Mal das Recht, meine Kutte mit meinen neuen Aufnähern zu tragen.

Eine Hand schlug mir auf die Schulter. Dann umarmte mich ein kräftiger Mann so fest, dass es wehtat. Meine verdammten Rippen knackten.

"Na, fühlt sich der Aufnäher auf deinem Rücken gut an, Bruder?", fragte Boonie.

Er war der President der Silver Bastards in Callup, Idaho, und hatte mich schon alles Mögliche genannt - aber noch nie "Bruder". Hörte sich gut an. Verdammt gut. Bis vor einer Stunde war ich ein Anwärter gewesen, und ich hatte trotz meines Alten nie eine Sonderbehandlung erhalten. Genau so hatte ich es gewollt.

"Die beste Nacht meines Lebens", gab ich zu.

Er ließ los und sah mich mit ernstem Gesicht an.

"Bin stolz auf dich", sagte er. "Du hast getan, was getan werden musste. Hast den Club beschützt und dich um die Sache gekümmert. Painter hat uns erzählt, wie's drinnen war. Dass du ihm den Rücken gedeckt hast. Das hier hast du dir verdient, mit deinem Leben und deinem Blut. Ich weiß, dass du diesem Aufnäher nie Schande bereiten wirst, Puck."

"Nein, das werde ich nie tun", antwortete ich. Seine Worte waren beinahe zu heftig für mich.

Boonie grinste plötzlich, packte mich dann am Arm und drehte mich wieder zur Bar um.

"Trink noch ein bisschen", sagte er zu mir. "Dann such dir 'n hübsches kleines Ding zum Spielen. Morgen fahren wir nämlich heim. Dein Bike ist in einem Eins-a-Zustand - hab mich persönlich darum gekümmert."

"Danke."

"Noch ein Shot, Baby?", fragte die Stripperin. Sie rollte sich auf die Seite, legte ihre Hand um meinen Hals und zog m

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