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Im sinnlichen Bann des irischen Lords von Brendan, Mary (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.04.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Im sinnlichen Bann des irischen Lords

Wilde Gerüchte machen über Ryan Kavanagh, den neuen Besitzer von Valeside Manor, im Dorf die Runde: Ein schamloser Verführer soll der irische Aristokrat sein. Natürlich meidet die hübsche Faye Shawcross ihn, wenn möglich. Schließlich ist sie verlobt! Doch als ihre Schwester verschwindet, ist es der hochgewachsene Ire, der ihr hilft. Und als er sie küsst, ist er unendlich viel zärtlicher als ihr Verlobter, sprechen seine Blicke die Sprache der Liebe. Kann es sein, dass die Gerüchte Lügen sind - und Ryan sein einsames Herz hinter einer Mauer aus Skandalen verbirgt?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 02.04.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733736828
    Verlag: CORA Verlag
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Im sinnlichen Bann des irischen Lords

1. KAPITEL

U nsere Zusammenarbeit ist beendet, Sir. Ich habe meine Entscheidung getroffen."

Faye Shawcross stand abrupt auf. Dieser freche Kerl! Er hatte ihr nicht nur geraten, in ein Geschäft zu investieren, das kläglich gescheitert war, er wollte sie auch noch überreden, das Geld, das ihr noch verblieben war, in ein anderes seiner Projekte zu stecken! Als sie am Tag zuvor seine Nachricht bekommen hatte, in der er um ein Gespräch bat, hatte sie geglaubt, er wollte sie um Verzeihung zu bitten, weil er sie so sehr im Stich gelassen hatte. Sie hatte sogar gehofft, dass er von einer Entschädigung sprechen würde. Aber keineswegs! Er hatte sich kaum hingesetzt, da holte er schon ein weiteres Blatt zum Unterschreiben hervor, als wäre sie eine komplette Närrin.

"Ich möchte nicht diktatorisch erscheinen, Miss Shawcross, aber ich bin sicher, Sie werden meinen Vorschlag noch zu schätzen wissen. Ich bin davon überzeugt, dass Ihr Verlobter Ihnen nahelegen würde, mir zuzuhören, wäre er hier."

"Aber das ist er nicht, und seine Anwesenheit ist auch nicht nötig. Ich brauche weder mehr Zeit noch einen Rat, Sir. Ich habe deutlich gesagt, dass ich meine Entscheidung getroffen und meine Vereinbarung mit Ihnen aufgehoben habe. Auf Wiedersehen."

Faye hatte bereits die kleine Messingglocke benutzt, die neben ihr auf dem Tisch stand. Ihre Haushälterin war umgehend erschienen und wartete nun auf Anweisungen.

"Mr. Westwood möchte gehen, Mrs. Gideon."

Ein Hüsteln der Angestellten erinnerte den Mann daran, dass sie bereit war, ihn hinauszubegleiten.

Als Miss Shawcross aufgestanden war, hatte sich auch Westwood erhoben, mit vor Zorn gerötetem Gesicht, weil sie ihn so schroff entlassen hatte. Doch er brachte eine kurze Verbeugung zustande. "Wie Sie wünschen. Aber ich entschuldige mich nicht dafür, dass ich Ihnen helfen wollte, Ihr Vermögen wieder zurückzugewinnen."

"Vielleicht möchten Sie sich aber dafür entschuldigen, es überhaupt vermindert zu haben", gab Faye kühl zurück. Ihre grünen Augen blitzten vor Ärger und Ungeduld.

"Ich hatte Ihnen gesagt, dass es dabei ein Risiko gab", entgegnete er unschuldsvoll.

"Aber Sie haben mir auch gesagt, ich solle mich nicht darum kümmern. Hätte ich geahnt, dass mein Geld innerhalb kürzester Zeit in Ihren Händen verschwinden würde, hätte ich auf nichts von dem gehört, was Sie gesagt haben."

Westwood fielen fast die Augen aus dem Kopf, aber Faye war von seiner Wut nicht beeindruckt. Mit einem Nicken verabschiedete sie ihn.

Die Salontür hatte sich kaum hinter seinem kerzengerade aufgerichteten Rücken geschlossen, als dieselbe Tür schon wieder aufging und ein Junge über die Türschwelle stürmte.

"Sind wir arm?"

"Natürlich nicht, mein Lieber." Faye streckte die Arme aus und zog ihren Halbbruder Michael an sich. "Wir stehen nur nicht mehr so gut da wie vorher."

"Kann ich immer noch nach Warwick zur Schule gehen?"

"Natürlich kannst du das! Und ich hoffe, von deinem Direktor bessere Berichte zu bekommen, wenn du im Herbst zurückkehrst, junger Mann."

Bei der Erwähnung seiner Missetaten sah Michael sie treuherzig an. "Ich weiß, ich hätte mich nicht an dem Kampf beteiligen dürfen."

"Nein, das hättest du nicht - aber du hättest dich von diesen Jungen auch nicht einschüchtern lassen dürfen." Faye zauste das blonde Haar ihres Bruders. Sie fühlte sich schuldig, weil Michael von einigen älteren Schülern verspottet worden war, als sich herumgesprochen hatte, dass sein Schulgeld überfällig war. Der Brief des Schulmeisters war ein erster Hinweis darauf gewesen, dass nicht alles in Ordnung war. Sie hatte Westwoods Erklärung geglaubt, nach der er nur etwas übersehen hatte. Wie sehr sie es jetzt bedauerte, so naiv gewesen zu sein!

Aber jetzt, da sie den Vertrag mit dem Anwalt gelöst hatte, würde die Summe, die dieser Scharlatan ihr regelmäßig in Rechnung gestellt hatte, um ihr

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