text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Imagines Dein Star ganz nah - Storys von Todd, Anna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.02.2017
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
11,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Imagines

Storys über Benedict Cumberbatch, Kanye West, Selena Gomez, Zayn Malik, Tom Hardy und viele mehr!
Manchmal verschwinden wir gerne in eine Fantasiewelt, die uns den Alltag versüßt und unsere Vorstellungskraft anregt. Genau das tun auch die Autoren dieses Bandes. In Imagines bringen namhafte Autoren, allen voran Anna Todd, uns mit unseren liebsten Prominenten zusammen und erzählen Geschichten voller Ruhm, Glamour, Leidenschaft und Liebe.

Anna Todd ist die New York Times-Bestseller-Autorin der After-Serie. Sie war schon immer eine begeisterte Leserin und schrieb die Geschichte um Tessa und Hardin auf ihrem Smartphone auf Wattpad. Innerhalb kürzester Zeit wurde sie zur meistgelesenen Serie der Plattform. Die gedruckte Ausgabe wurde 2014 veröffentlicht, ist seitdem in über 30 Sprachen erschienen, verkaufte sich über 8 Millionen Mal weltweit und war in Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien auf Platz 1 der Bestsellerlisten. Anna Todd lebt gemeinsam mit ihrem Ehemann in Los Angeles. Mehr über die Autorin auf AnnaTodd.com, bei Twitter unter @imaginator1d, auf Instagram unter @imaginator1d und auf Wattpad unter Imaginator1D.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 784
    Erscheinungsdatum: 13.02.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641197575
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: Imagines - Anthology Book 1
    Größe: 1781 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Imagines

Kim Kardashians Selfies gegen die männliche Vorherrschaft

Kevin Fanning

Imagine ...

S tell dir vor, dass Kim Kardashian gerade ein Selfie gepostet hat und sich dein Freund extrem darüber ärgert.

Ihr wart gerade mitten in einem Gespräch, als seine Stimmung plötzlich umschlug. Besser gesagt: Eigentlich wart ihr gerade kurz vor einem Gespräch. Oder noch besser: Du wolltest gerade ein Gespräch mit ihm anfangen. Und jetzt hat Kims Selfie dir alles vermasselt.

Dein Freund ist gerade nach Hause gekommen. Er hat einen sehr schwierigen und stressigen Job bei der Regierung, und heute ist einer der seltenen Abende, an denen du von deinem Job bei Best Buy freihast. Du hast schon mal erwähnt, dass es vielleicht ganz nett wäre, zusammen auszugehen. Er hat dich lange nicht mehr zu einem richtigen Date ausgeführt. Ihr seid schon eine ganze Weile zusammen, und du bist zufrieden. Auf gute Art ... aber dann auch wieder nicht hundertprozentig auf gute Art. Du weißt nicht, wie du es ansprechen sollst, aber so langsam beschleicht dich das Gefühl, dass er eure Beziehung für selbstverständlich hält. Nicht, dass du ihn nicht immer noch liebst! Ganz sicher tust du das. Und er liebt dich ganz bestimmt auch. Du findest es ätzend, dass du überhaupt das Gefühl hast, mit ihm darüber reden zu müssen. Du weißt ja, wie stressig sein Job ist. Vielleicht ist zwischen euch ja auch alles voll in Ordnung, und du erfindest Probleme, wo gar keine sind.

Aber du kriegst eine Megakrise, wenn du noch einen Abend mit Nichtstun verbringen musst und, nur an seine Schulter gelehnt, vor dem Fernseher einschläfst. Du willst dich nicht langweilen, aber noch wichtiger ist dir, dass er dich nicht für langweilig hält. Aber du bist gelangweilt, frustriert und fühlst dich irgendwie eingeengt, und das vielleicht nicht mal nur seinetwegen. Aber darüber willst du im Moment noch nicht nachdenken.

Du hast beschlossen, heute darüber mit ihm zu reden. Du sagst also - sanft, forschend und in neutralem Ton: "Also, willst du heute Abend was unternehmen?"

Ein leichter und vollkommen wertfreier Einstieg. Du machst es einfach nur zum Thema.

Er schaut auf sein Handy, wahrscheinlich liest er noch ein paar dienstliche Mails, obwohl er gerade erst aus dem Büro gekommen ist. Er ist besessen. Nicht besessen: getrieben. Hoch konzentriert. Eigentlich magst du das an ihm. Nachdem du die Frage gestellt hast, sieht es aus, als wäre er mit seiner Aufmerksamkeit bei dir, als wolle er sein Handy weglegen und dich ansehen, wirklich ansehen und mit dir reden. Aber dann wischt er noch mal über das Display und entdeckt etwas, das sein ganzes Verhalten sofort ändert. Dir wird ganz kalt. Sein Griff um das Handy wird fester; seine Fingerknöchel werden weiß. Er starrt jetzt nicht mehr auf das Handy, sondern hindurch, auf irgendein Objekt in der Ferne, das schlagartig in sein Blickfeld gerückt ist.

Er ist nicht mehr im gleichen Zimmer wie du. Plötzlich scheint er weit weg zu sein. Und dir wird klar, dass es heute sicher kein Date mehr geben wird.

"Was ist los?", fragst du. "Ist was passiert?"

Dein Freund atmet tief ein. Sein Kinn zittert. Dann schließt er die Augen und dreht das Handydisplay zu dir.

"Sie hat gepostet. Noch ein Selfie", stößt er hervor, wobei er jede Silbe einzeln betont.

Sie.

Und du weißt genau, wen er meint. Es kann nur eine Person geben, auf die er sich bezieht, denn es gibt nur eine Frau, die heute noch Selfies postet. Nur eine Frau, die das wagt.

Du streckst die Hand aus, um deinem Freund das Handy aus der Hand zu nehmen. Du willst es mit eigenen Augen sehen. Du weißt, das solltest du nicht, aber es ist wie bei einem Autounfall: Du hast das Gefühl, einfach hinsehen zu müssen.

Du nimmst ihm also das Handy aus der Hand, aber dann erwacht er plötzlich wieder zum Leben. "Warte, nein, du solltest es dir besser nicht a

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen