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Immer nur du - Teil 1 von Hall, Vivian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.11.2015
  • Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Immer nur du - Teil 1

Können aus besten Freunden auch Liebende werden? Kelly und Josh sind seit frühester Kindheit eng miteinander verbunden. Seelenverwandte, die täglich eine Dosis vom anderen brauchen, um glücklich zu sein. Nur als Mann für gewisse Stunden kommt er nicht in Frage, bis Kelly nach einer Enttäuschung feststellen muss, dass auch sie nicht immun ist, gegen Joshs rauen Sexappeal. Verzweifelt versucht sie die neuen Gefühle für ihn zu ignorieren, um die Freundschaft zu ihm nicht zu gefährden. Außerdem ist Josh längst vergeben und will seiner Freundin Vanessa einen Heiratsantrag machen. Wird es für Kelly trotzdem ein Happy End geben? Teil 1 des Zweiteilers 'Immer nur du'. Die Autorin wurde 1977 in einer schwäbischen Kleinstadt geboren und lebt heute glücklich mit Mann und Kind in einem idyllischen Dörfchen nahe der Donau. Lange Jahre arbeitete sie als Erstkraft in der Parfümerie einer Einzelhandelskette. Ein Beruf, den sie für ihr Kind vorerst an den Nagel gehängt hat. Als leidenschaftliche Leserin, verschlingt sie Bücher aller Genres und kreiert - nach eigener Aussage - absolut laienhaft, aber voller Begeisterung Banner, mit Hilfe ihres Fotobearbeitungsprogramms. Für sie ist der kreative Umgang mit Bildern ein wichtiger Ausgleich, um zu entspannen und Raum für neue Ideen zu schaffen, denn ihr größtes Hobby bleibt das Schreiben. Mit Worten zu spielen und dabei Geschichten über Liebe, Leidenschaft und Intrigen entstehen zu lassen - das ist eine ganz große Leidenschaft von ihr.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 12.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864952043
    Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
    Serie: Immer nur du .1
    Größe: 1383 kBytes
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Immer nur du - Teil 1

Kapitel 1

"Popcorn, Chips, Schokoriegel ..."

Während ich die Ausbeute aus meinen Schränken dokumentierte, packte ich alles auf ein Tablett und stellte es im Wohnzimmer auf dem niedrigen Holztisch vor meiner kuscheligen hellblauen Couch ab, die wunderbar zu den pastellblauen Tapeten passte, die ich gemeinsam mit Josh an die Wände tapeziert hatte. Danach richtete ich mich wieder auf, um in die Küche zurückzugehen und die Getränke zu holen. Auf dem Rückweg warf ich einen kurzen Blick auf die runde Uhr, die über dem Fernseher hing, und mein Herz schlug unwillkürlich schneller. Kurz vor zwanzig Uhr. Die Sonne war schon untergegangen und Josh würde jeden Moment an meine Tür klopfen.

Josh. Immer wenn ich an ihn dachte, erfasste mich wohliges Behagen. Ein bisschen so, als würde man nach einer langen Reise endlich wieder nach Hause kommen. Ein vertrautes Gefühl, im Grunde nichts Besonderes, es begleitete mich schon mein ganzes Leben lang. Nur fühlte es sich heute viel intensiver an als sonst, irgendwie verwirrend und anders. Vielleicht lag es daran, dass ich trotz meiner Freude, Josh nach fast zwei Wochen Abwesenheit wiederzusehen, ziemlich sauer auf ihn war. Er hatte eine KFZ-Messe in San Francisco besucht und war viel länger dort geblieben als ursprünglich geplant. Eigentlich wollte er drei Tage dort verbringen und nach seiner Rückkehr gemeinsam mit mir zum Campen fahren, um am Stausee von Sonoma Lake ein paar Tage auszuspannen. Für die meisten klang das sicher nicht sonderlich aufregend, doch ich hatte mich total darauf gefreut, ein paar Tage mit meinem besten Freund zu verbringen, ohne dass die halbe Stadt uns ins Visier nahm und jeden unserer Schritte beobachtete und analysierte.

Man hätte meinen können, nach so vielen Jahren wären wir daran gewöhnt, dass einige Leute in uns das nächste Traumpaar sahen, doch seit meine Freundin und Chefin Shannon uns auf Teufel-komm-raus verkuppeln wollte, gingen uns die gut gemeinten Ratschläge und die Bemerkungen total auf die Nerven. Josh störte sich noch mehr daran als ich, auch wenn er sich nicht groß dazu äußerte. Doch allein die Anspannung in seinen Gesichtszügen, wenn wieder mal ein zweideutiger Kommentar fiel, sagte alles über seine Einstellung dazu aus.

Wie auch immer. Mein Urlaub mit Josh war ins Wasser gefallen und meine Enttäuschung über die kurz angebundene Absage per SMS setzte mir immer noch zu. Andererseits brach Josh sicher nicht grundlos sein Wort und deswegen hatte ich mir vorgenommen, ihn nach seiner Ankunft nicht mit Vorwürfen zu bombardieren. Stattdessen würde ich mir in Ruhe anhören, was er mir zu sagen hatte, und sollte seine Erklärung mich besänftigen, dann würde ich ihm doch nicht jedes Brusthaar einzeln epilieren, was ich ihm mal im Scherz angedroht hatte, sollte er mich jemals enttäuschen.

Trotz meiner gegenwärtig widersprüchlichen Gefühle hatte ich ihn jeden einzelnen Tag fürchterlich vermisst und die Freude, ihn gleich wieder in die Arme schließen zu können, überlagerte zumindest im Moment meine Niedergeschlagenheit über den geplatzten Campingtrip. Schlussendlich musste ich seine Entscheidung akzeptieren, selbst wenn sie mir nicht gefiel, denn egal, wie nahe wir uns auch standen, wir waren kein Paar, sondern nur gute Freunde. Aber ohne Erklärung würde er mir nicht davonkommen.

Etwas besser gelaunt holte ich für mich eine Cola aus dem Kühlschrank und für ihn eine Dose Bier. Ich stellte die Getränke zu den anderen Sachen auf den Tisch und sah mich anschließend im Raum um. Ich hatte die Kekskrümel vom Vorabend vom Boden gesaugt, die unzähligen Zeitschriften, die sonst überall herumlagen, gestapelt und in der Holzkiste neben dem Bücherregal verschwinden lassen. Sogar die Kissen auf der Couch waren aufgeschüttelt und liebevoll drapiert, darüber hinaus hatte ich noch ein paar Blumen besorgt, die nun auf dem Esszimmertisch am Fenster standen und ein bisschen Farbe in mein Wohnzimmer brachten.

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