text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

In den Armen des Millionärs von Orwig, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.01.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
2,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

In den Armen des Millionärs

'Erkennst du mich nicht? Ich bin Caitlin Santerre!' Herausfordernd sieht Caitlin den Millionär Jake Benton an. Dass er wütend über ihr überraschendes Auftauchen wird, hat sie erwartet. Schließlich sind ihre Familien seit Generationen verfeindet. Allerdings hat sie nicht mit dem erotischen Knistern zwischen ihnen gerechnet. Dabei ist sie nur zu Jake gekommen, um das Haus ihrer geliebten Großmutter von ihm zurückzukaufen! Doch als ein Unwetter sie zwingt, über Nacht bei ihm zu bleiben, ist sie seinen Verführungskünsten und ihrem eigenen Verlangen hoffnungslos ausgeliefert

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 28.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733720216
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 440 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

In den Armen des Millionärs

1. KAPITEL

Schon seit Jahren war ihm keine lebenswichtige Entscheidung mehr aus der Hand genommen worden - höchstens von Gott. Und wenn es nach ihm ginge, würde das auch so bleiben.

Während die Sonne an diesem Oktobernachmittag langsam unterging, fuhr Jake Benton von der privaten Landepiste zu seiner Ranch. Er war froh, Dallas übers Wochenende verlassen zu haben und Abstand zu seinem Vater zu bekommen, der sich immer noch gern in sein Leben einmischte. Früher hatten sie darüber gestritten, welche Universität Jake besuchen sollte. Später ging es darum, ob er im Familienunternehmen mitarbeitete oder nicht.

Damals war er zum ersten Mal mit der Drohung seines Vaters konfrontiert worden, ihn zu enterben. Inzwischen drohte sein alter Herr ihm nur noch damit, wenn es um größere, wichtigere Dinge ging. Wie zum Beispiel die neueste Forderung, dass er innerhalb eines Jahres heiraten sollte.

Jake verdrängte die Gedanken an den Streit mit seinem Vater. Er war auf dem Weg zu seiner Ranch in West Texas, wo er sich erholen konnte. Die einzigen Leute im weiteren Umkreis waren diejenigen, die für ihn und seinen Bruder arbeiteten. Wie immer, wenn er auf die Ranch zurückkehrte, fragte er sich, warum er nicht öfter herkam.

Dem Telefon und den unternehmerischen Verpflichtungen konnte er zwar nicht entkommen, aber er könnte kürzertreten.

Jake entspannte sich bereits, als die Familienranch, die nun ihm gehörte, mit ihren Gästehäusern, der Schlafbaracke, den Ställen und sonstigen Nebengebäuden in Sicht kam. Gepflegte Beete mit bunten Herbstblumen umrahmten jedes Gebäude. Jake nahm den Anblick in sich auf und freute sich noch mehr, wieder hier zu sein. Während die Sonne sich hinter Wolken verbarg und ganz in der Nähe Donner grollte, teilte sich die Straße.

Als Jake abbog und zur Seite des Hauses fuhr, entdeckte er zu seiner Verblüffung jemanden auf der Veranda. Dabei gab es einen Zaun und einen Wachmann vor dem Tor zur Ranch. In all den Jahren waren keine ungebetenen Besucher hierhergekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt.

Seine erste Reaktion war Ärger darüber, dass jemand sich unbefugt Zutritt verschafft hatte. Doch die Neugier überwog. Der Eindringling sah aus der Ferne aus wie eine Frau. Je näher er kam, umso deutlicher wurde, dass sie attraktiv war.

Als er vorm Haus hielt, musterte er sie. Kastanienbraunes, hochgestecktes Haar umrahmte ein ovales Gesicht mit markanten Wangenknochen. Ihre langen Beine steckten in einer ausgeblichenen engen Jeans. Dazu trug sie Cowboystiefel. Eine kurze Lederjacke betonte ihre schmale Taille. Er war inzwischen nah genug, um festzustellen, dass ihr Anblick ihn nicht kaltließ.

Der letzte Rest Feindseligkeit verschwand. Verzweifelt kramte er in seinem Gedächtnis nach einem Hinweis auf ihre Identität oder den Grund, weshalb sie auf seiner Veranda stand. Er konnte sich nicht vorstellen, warum sie auf ihn wartete oder wieso sie wusste, dass er kam. Gespannt auf die Antworten - und entschlossen, sie zu bekommen -, stieg er aus dem Wagen.

Ihre Blicke trafen sich, und die Atmosphäre schien förmlich zu knistern.

Was immer die Motive der hübschen Brünetten sein mochten, sie war ziemlich dreist und strahlte etwas Trotziges aus, was ihn verwirrte.

"Willkommen zu Hause, Jake", begrüßte sie ihn freundlich.

Ohne den Blick von ihr abzuwenden, stieg er die Verandastufen hinauf und blieb dicht vor ihr stehen. Damit hatte er sie einschüchtern wollen. Stattdessen war er gefangen von ihren klaren grünen Augen, die von geschwungenen rotbraunen Wimpern umrahmt waren. Sie sah fantastisch aus, und er konnte sich nicht von ihrem Anblick losreißen.

"Ich bin eher selten überrascht, aber jetzt schon", gestand er. "Wie sind Sie an meinem Wachmann am Tor vorbeigekommen?"

Auf ihren sinnlichen Lippen erschien ein Lächeln. Unwillkürlich fragte er sich, wie es wohl wäre, sie zu küssen. Er atmete tief durch und konzentrie

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen