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Inselglück und Friesenkekse - Glücksglitzern: Dritter Roman Kurzroman von Engelmann, Gabriella (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2018
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Inselglück und Friesenkekse - Glücksglitzern: Dritter Roman

Liebeschaos auf Amrum! 'Inselglück und Friesenkekse', der romantische Kurzroman der Erfolgsautorin Gabriella Engelmann, jetzt als eBook bei dotbooks. Er hat eine samtweiche Stimme - und auch sonst ist Piet einfach ein Traum ... Kein Wunder, dass sich Anna Hals über Kopf in den aufstrebenden Sänger verliebt hat, als sie ihm im Urlaub auf der Nordseeinsel Amrum über den Weg lief. Doch drei Jahre später schwebt Anna nicht mehr im siebten Himmel, sondern pflegt zu Hause in Hamburg ihr gebrochenes Herz. Und eins ist sicher: Sie will Piet nie, niemals und nimmermehr wiedersehen! Aber sie hat nicht mit der bezaubernden Macht von Zufällen gerechnet, die das Leben zu einem Abenteuer machen ... Eine Lesepraline für schöne Stunden: Der gefühlvolle und herrlich turbulente Wohlfühl-Roman von der Autorin der Bestseller 'Apfelblütenzauber' und 'Strandkorbträume'. Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Inselglück und Friesenkekse' von Gabriella Engelmann. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Gabriella Engelmann, geboren 1966 in München, lebt in Hamburg. Sie arbeitete als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen, Kinder- und Jugendbüchern zu widmen begann. Die Autorin im Internet: www.gabriella-engelmann.de und www.facebook.com/AutorinGabriellaEngelmann Bei dotbooks veröffentlichte Gabriella Engelmanns bereits die Romane "Nur Liebe ist schöner", "Schluss mit lustig" und "Kuss au chocolat" sowie die Erzählungen und Kurzromane "Eine Liebe für die Ewigkeit", "Verträumt, verpeilt und voll verliebt", "Dafür ist man nie zu alt", "Ein Kuss, der nach Lavendel schmeckt", "Zeit der Apfelrosen", "Inselglück und Friesenkekse" und "Der Duft von Glück und Friesentee".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 88
    Erscheinungsdatum: 01.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958249752
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 733 kBytes
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Inselglück und Friesenkekse - Glücksglitzern: Dritter Roman

Kapitel 2

Eine halbe Stunde später haste ich die sechs Etagen zu Linas Wohnung hoch, nehme dabei jeweils zwei Treppenstufen auf einmal und breche japsend vor ihrer Tür zusammen.

"Was ist denn mit dir passiert?", fragt meine beste Freundin besorgt, als sie die Tür öffnet. "Bist du etwa hoch gelaufen? " Sie betont das Wort "gelaufen" derart amüsiert, dass ich mich selbst frage, was da in mich gefahren ist. Wo es doch einen Fahrstuhl gibt, der einen bequem nach oben transportieren kann. Wobei ich gar nicht sicher bin, ob Lina den selbst nutzt. Sie ist die Art Frau, die immer alles im Griff hat - ihr Leben, ihren Job, ihr Aussehen. Dabei ist sie keine gertenschlanke Amazone, eher das Gegenteil ist der Fall. Und trotzdem ist es unvorstellbar für mich, dass Lina mal außer Atem gerät, ganz egal, ob sie zu Hause Treppen steigt oder spontan auf die Idee kommt, vor einer Expertenjury die Relativitätstheorie zu widerlegen. Ich kenne viele Frauen, die sich von Lina - Dr. Lina Peters, um genau zu sein - eingeschüchtert fühlen, aber für mich ist sie vor allem meine beste Freundin. Wobei ich mich in schwachen Momenten frage, ob ich vielleicht ihr Schönheitspflaster bin - der kleine Makel, der ihre Perfektion noch deutlicher hervortreten lässt ...

"Komm erst mal rein", sagt meine beste Freundin und zieht mich mit sich, während ich versuche, eine Antwort zu stammeln. "Hier, trink das, dann geht's dir bestimmt gleich besser. Bringt den Blutzuckerspiegel auf Trab." Sie hält mir einen Becher heiße Schoki unter die Nase.

"Bist du wahnsinnig?", kreische ich und schlage ihr dabei fast das Getränk aus der Hand. "Weißt du, wie viel Fett und Kalorien das Zeug hat?"

Lina zieht eine Augenbraue in die Höhe. "Aber heute ist doch unser Cheat-Sunday, an dem wir es uns richtig gut gehen lassen, ohne Rücksicht auf Verluste?"

So was kann auch nur eine Frau sagen, die noch nie ernsthaft mit ihrer Figur gehadert hat!

Ich stürze an den Wasserhahn. Begierig trinke ich Schluck für Schluck das gute Hamburger Leitungswasser und bete inständig, dass es auch wirklich so gesund ist, wie es immer heißt. Aber was sind schon ein paar Giftstoffe und Rückstände von Rost aus alten Rohren gegen etwas derart Gefährliches wie KALORIEN?

"Dann eben nicht. Aber jetzt komm und setz dich", lacht Lina und macht es sich auf dem Küchenstuhl bequem. Vor ihr auf dem Tisch liegen in einem Bastkörbchen glänzende Croissants und nach Zimt duftende Milchbrötchen in friedlicher Koexistenz mit appetitlich aussehenden Laugenstangen. Lina hat wie immer hübsch gedeckt (Mist, ich habe die Blumen für sie zu Hause vergessen!), und die Auslage auf der Käse- und Aufschnittplatte ist Verführung pur! Natürlich ist auch nichts gegen Graved Salmon mit Honig-Senf-Soße einzuwenden. Ach, ich hätte wissen müssen, dass ich hier nicht mit einem kalorienarmen Fitnessdrink erwartet werden würde. Schließlich haben Lina und ich uns - wie jeden letzten Sonntag im Monat - zu einem gemütlichen Sonntagsbrunch verabredet. Zwei Single-Frauen, die eine Ende 20, die andere Mitte 40, die an einem Sonntag nichts anderes vorhaben, als sich gegenseitig den Tag zu versüßen. Weil's ja sonst kein anderer tut. Wobei Lina, anders als ich, mit ihrem Beziehungsstatus kein Problem hat. "Der Richtige wird schon kommen", sagt sie immer, "und bis dahin habe ich wirklich genug andere Dinge, um die ich mich kümmern muss." Sie arbeitet als Lektorin bei einem bekannten Verlag und ist dort, wie mir ihre Assistentin mal auf einer Party anvertraut hat, durchaus gefürchtet: "Frau Dr. Peters gehört beruflich ja eher zu den ganz Strengen", flüsterte sie mir verschwörerisch zu. Ich kann mir das einerseits gut vorstellen - schließlich sind ihre blauen Augen wie dafür gemacht, eiskalt zu blitzen, wenn sie es will - und andererseits gar nicht, denn für mich ist Lina immer noch meine Babysitterin, die früher auf mich aufgepasst hat, als ich noch klein war. Wenn ich auf eins

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