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Into the Deep - Herzgeflüster (Deutsche Ausgabe) Roman von Young, Samantha (eBook)

  • Verlag: Ullstein
eBook (ePUB)
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Into the Deep - Herzgeflüster (Deutsche Ausgabe)

Die erste Liebe ist unvergesslich. Der erste Verrat auch. Er gab ihr das Gefühl, etwas Besonderes zu sein. Er sagte, dass er sie liebt. Charley und Jake waren ein Traumpaar. Damals. Bis ein tragisches Unglück geschah und Jake sie wortlos aus seinem Leben strich. Charleys Herz war gebrochen, sie konnte ihm nicht verzeihen. Dreieinhalb Jahre lang. Bis er ausgerechnet bei ihrem Auslandsjahr in Schottland wieder vor ihr steht. Geheimnisvoll und sexy. Und mit einer neuen Freundin an seiner Seite. Charley zeigt ihm die kalte Schulter. Doch Jake lässt nicht locker, er sucht ihre Nähe und ihre Vergebung. Tief in ihrem Herzen glimmt noch die Sehnsucht, aber wird sie Jake je wieder vertrauen können? Nach dem großen Erfolg von "Dublin Street" und "London Road" sehnsüchtig erwartet: Die neue Serie von Spiegel-Bestsellerautorin Samantha Young
Samantha Young wurde 1986 in Stirlingshire, Schottland, geboren. Seit ihrem Abschluss an der University of Edinburgh arbeitet sie als freie Autorin und hat bereits mehrere Jugendbuchserien geschrieben. Mit der Veröffentlichung von "Dublin Street" und "London Road", ihren ersten beiden Romanen für Erwachsenen, wurde sie zur internationalen Bestsellerautorin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783843707107
    Verlag: Ullstein
    Größe: 2276 kBytes
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Into the Deep - Herzgeflüster (Deutsche Ausgabe)

Kapitel 1

Edinburgh, September 2012

"H ast du schon was zu essen eingekauft? Sind Lebensmittel teuer? Und verstehst du auch nur bei der Hälfte der Sachen, was es überhaupt ist?"

Ich schluckte mein Lachen hinunter. "Mom, ich bin in Edinburgh und nicht am Amazonas."

"Ich weiß, aber die Europäer essen Dinge, die wir nicht im Traum essen würden."

Sie klang so entsetzt, dass ich mir eine trockene Antwort nicht verkneifen konnte. "Sie sind immerhin keine Kannibalen."

Ein feiner Limonadennebel zog an meinen Wimpern vorbei. Als ich den Kopf drehte, sah ich, wie meine beste Freundin prustend versuchte, sich nicht an ihrer Diätcola zu verschlucken, während sie meinem Teil des Gesprächs folgte. Wir saßen in der Gemeinschaftsküche unserer Studentenbude mit dem Rücken zu den bodentiefen Fenstern, die auf den Hof unseres Gebäudes hinausgingen. Die Sonne brannte auf die Scheibe, und die Wärme brachte unsere Haut zum Kribbeln. Alles in dem Raum war sauber, frisch und praktisch. Insgesamt war unsere Unterkunft einfach, aber warm und sicher und eine Million Mal besser, als mir alle zuvor hatten einreden wollen.

"Sei nicht so theatralisch, Charley. Ich habe nur gesagt, dass das Essen da ein wenig anders ist", fuhr Mom fort. "Ich möchte sichergehen, dass du dich richtig ernährst."

Ob ich in Edinburgh oder daheim in Indiana war, Mom wollte immer sichergehen, dass ich mich richtig ernährte. Das lag daran, dass ich nicht kochen konnte. Delia Redford war eine begnadete Köchin und Bäckerin, ebenso wie ihre älteste Tochter Andrea, und sie betrachtete es als persönliches Versagen ihrerseits, dass ihre jüngste Tochter (das bin ich) es sogar schaffte, Nudelwasser anbrennen zu lassen. Glücklicherweise konnte ich lesen und einen Herd bedienen, so dass mich Tiefkühlgerichte vor dem Verhungern retteten.

"Mom, die Leute hier essen fast die gleichen Sachen wie wir, weil sie ... na ja ... menschliche Wesen sind."

"Aber ihre Schokolade ist besser", murmelte Claudia und biss herzhaft in einen Dairy-Milk-Riegel. Ich sah sie stirnrunzelnd an. "Das ist Geschmackssache."

"Was ist Geschmackssache?", fragte Mom neugierig. "Ist Claudia da? Ernährt sie sich vernünftig?"

Ich grinste. "Mom will wissen, ob du dich richtig ernährst."

Claudia nickte und murmelte mit vollem Mund: "Noch nie besser." Sie hob die Finger und schluckte. "Hey, Delia Mom."

Mom lachte. "Grüß sie von mir."

"Mom sagt auch hey."

"Dein Vater lässt ausrichten, dass ihr beide euch jeden Tag melden sollt."

Ich verzog das Gesicht. "Andie musste sich auch nicht jeden Tag melden, als sie in Dublin war."

"Wir brauchten Andie auch gar nicht erst dazu aufzufordern. Aber bei dir können wir froh sein, wenn wir überhaupt mal von dir hören."

"Es ist ja nicht so, als würde ich ständig kiffen, Mom, ich studiere und kümmere mich um allen anderen Sch – kram."

Ihr Tonfall wurde scharf. "Wolltest du Scheiß sagen?"

"Würde ich, eine erwachsene Frau von zwanzig Jahren, es wagen, im Gespräch mit meiner Mutter zu fluchen?"

Mom räusperte sich.

Ich seufzte. "Mom, wir werden dich nicht jeden Tag anrufen. Das ist zu teuer. Und ich habe auch keine Zeit, jeden Tag mit dir zu skypen. Wenn ich es schaffe, maile ich dir ab und zu mal, und wir verabreden uns einmal die Woche zum Skypen, okay?"

"Bei dir klingt es wie e

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