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Jastro-Expedition Gefährliches Abenteuer von Hermann, Werner (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.04.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Jastro-Expedition

Als sie in einer Tempelanlage ein kristallenes Auge finden, eröffnet sich den beiden Wissenschaftlern Werner Hermann und Luise Braun eine ganz neue, aufregende, aber auch erschreckende Welt. Das Auge scheint ein Relikt einer Insel zu sein, die vor über fünftausend Jahren im Atlantik unterging. Damit haben die beiden eine erste Spur zu uraltem Wissen in den Händen - und zum größten Geheimnis unserer Zeit: Atlantis! Ein Geheimnis, dem sie nicht allein auf der Spur sind. Schon bald müssen Werner und Luise erfahren, dass sich ein mächtiger Gegner auf ihre Fährte gesetzt hat. Ein Mann - oder Wesen? - in dem das Vermächtnis von Atlantis weiterlebt. Und die Gier, die Welt zu beherrschen. Dieses Band aus dem Jahre 1996 war der Startschuss der Mystery-Abenteuer Geschichte um die Jastro-Expedition, und einer Reihe im Stil der Archäologie- und Abenteuererzählung der Gegenwart. Verfolgen Sie die gefährlichen Abenteuer von Werner und Luise, und lassen Sie sich überraschen!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 600
    Erscheinungsdatum: 21.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741203268
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 6823kBytes
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Jastro-Expedition

Prolog:

Jason Richards war Geschäftemacher - einer von der Sorte, die die Gutgläubigkeit ihrer Mitmenschen weidlich ausnutzen und keineswegs zimperlich mit den Gesetzen umgehen.

Mehrfach in verschiedenen Ländern vorbestraft, insgesamt 8 Jahre hinter schwedischen Gardinen; Hehler, Dealer, Mädchenhändler - sein Lebenslauf las sich spannender als mancher Kriminalroman.

Er lebte nicht schlecht von seinen illegalen Geschäften, wirkte aber mit 38 Jahren schon wie ein Fünfundfünfziger. Sein aufgeschwemmtes Gesicht mit den kleinen, listig blickenden Schweinsäuglein kannten die Bewohner der Fidschiinseln ebenso wie die Menschen im östlichen Neuguinea.

Es war eine Ironie des Schicksals, dass Jason Richards unter Höhenangst litt, aber dennoch nicht auf sein eigenes Flugzeug verzichten konnte.

Seine alte Noorduyn Norseman, eine einmotorige, mit Schwimmern ausgerüstete Maschine, bot Platz für einige Passagiere und ausreichend Gepäck.

Die Produktion der äusserst robusten Norseman war zwar 1951 eingestellt worden, in Kanada und der Arktis war sie aber selbst nach vierzig Jahren noch häufig anzutreffen. Nach der Begegnung mit einem philippinischen Frachter und der Übernahme heisser Ware war Jason nachts auf offener See gestartet.

Bei Sonnenaufgang verwandelte sich der Ozean in ein gleissendes Lichtmeer. Die Blendwirkung und das satte Motorgeräusch wirkten einschläfernd.

Immer öfter blinzelte Jason und wischte sich mit dem Handrücken über die Augen. Irgendwann zuckte er jäh zusammen. Er glaubte, urplötzlich eine Stimme zu hören, die zu ihm sprach - obwohl er allein im Flugzeug sass!

Benommen schüttelte Jason den Kopf. Aber nichts veränderte sich.

Knapp 700 Fuss unter ihm erstreckte sich die endlose Wasserwüste.

Die Schmerzen überfielen ihn wie ein Blitz aus heiterem Himmel.

Es war, als würden glühende Nadeln seinen Schädel durchbohren.

Jason Richards schrie auf und verriss die Maschine.

Während sich das Motorgeräusch änderte und zu einem bösartigen Summen wurde, kippte der Horizont in die Senkrechte.

Die Noorduyn Norseman begann über die linke Tragfläche abzuschmieren. Die Schmerzen und das Entsetzen lähmten Jasons Überlegungen.

Oft hatte er nur bei dem Gedanken daran, eines Tages mit dem Flugzeug abzustürzen, Wasser und Blut geschwitzt.

Rasend schnell kam die Wasserfläche näher.

Jason blieb kaum Zeit, darüber nachzudenken.

Verzweifelt bemühte er sich, dem Motor eine höhere Schubkraft abzuringen und mit dem Seitenruder die Fluglage zu stabilisieren.

Die Luftströmung an den Tragflächen durfte nicht abreissen.

Dicht über der See fing er das Flugzeug ab. Für eine sichere Wasserung wäre die Geschwindigkeit allerdings viel zu hoch gewesen.

Bei allen Heiligen! Jason, du bist dem Sensemann gerade noch von der Klippe gesprungen. Na los! Komm schon raus aus deinem Versteck!<<

Nichts regte sich. Die Waffe entsichert, wandte er sich im Pilotensitz um.

Die Kabine war vollgeste

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