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Julia Bestseller - Sara Craven Die entflohene Braut / Am Tag, als die Liebe kam / Ich will dein Herz erobern von Craven, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.01.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Bestseller - Sara Craven

DIE ENTFLOHENE BRAUT von CRAVEN, SARA Ein Jahr nach ihrer Flucht am Hochzeitstag ist Cally zu ihrem Ehemann Nick zurückgekehrt. Nachts liebt sie ihn voller Leidenschaft, am Tag gibt sie sich kühl. Noch immer glaubt sie, dass Nick eine Geliebte hat - die sie kurz darauf tatsächlich auf Wylston Hall trifft ... AM TAG, ALS DIE LIEBE KAM von CRAVEN, SARA Sex ohne Liebe! Nur zum Schein hat Louise den attraktiven Banker Alex geheiratet - und sich dummerweise ganz unvertragsgemäß in ihren Mann verliebt. Tapfer hält sie ihre Gefühle unter Verschluss. Bis sie zufällig sieht, wo Alex offenbar seine vielen 'Überstunden' macht ... ICH WILL DEIN HERZ EROBERN von CRAVEN, SARA Wenn Miles auf Reisen ist, schläft Chessie heimlich in seinem Bett. Eingekuschelt in seine Decken fühlt sie sich ihrem Traummann ganz nahe - sein Herz scheint für sie leider unerreichbar zu sein. Daher nimmt sie auch Miles's überraschenden Heiratsantrag gar nicht ernst ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 399
    Erscheinungsdatum: 28.01.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862950010
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Festival Bd.105
    Größe: 971 kBytes
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Julia Bestseller - Sara Craven

1. KAPITEL

"Chessie! Chess, rate mal, worüber man im Postamt spricht."

Francesca Lloyd zuckte kurz zusammen, wandte jedoch ihre Aufmerksamkeit nicht vom Computermonitor ab, als ihre jüngere Schwester ins Zimmer stürmte. "Wie oft habe ich dir schon gesagt, dass du in diesem Teil des Hauses nichts zu suchen hast, besonders nicht während der Arbeitszeit, Jen?"

"Ach was." Jenny setzte sich auf die Schreibtischkante. "Ich musste dich einfach sehen. Außerdem wird es noch Stunden dauern, bis das Ungeheuer aus London zurück ist", fügte sie munter hinzu. "Ich habe mich vergewissert, dass sein Wagen fort ist, bevor ich vorbeikam."

Chessie presste die Lippen zusammen. "Nenn ihn bitte nicht so. Es ist weder nett noch fair."

"Ist er doch auch nicht." Jenny verzog das Gesicht. "Vielleicht bist du ja nicht länger auf diesen Job angewiesen." Sie atmete tief durch. "Ich habe gehört, wie Mrs. Cummings der Postbotin erzählte, sie hätte die Anweisung, Wenmore Court wieder herzurichten. Das heißt, dass zumindest Alastair zurückkehrt."

Chessie hielt kurz beim Tippen inne. Einen Moment lang klopfte ihr Herz fast schmerzhaft. Sie zwang sich zur Ruhe. "Das ist eine gute Nachricht für den Ort. Das Anwesen war viel zu lange ungenutzt, aber für uns bedeutet es keinen Unterschied."

"Sei nicht dumm, Chess." Jenny seufzte ungeduldig. "Es bedeutet sogar einen ganz gewaltigen Unterschied. Immerhin wart Alastair und du praktisch verlobt."

"Nein", entgegnete Chessie. "Das waren wir nicht. Und du solltest aufhören, so etwas zu behaupten."

"Ihr wärt verlobt gewesen, wenn sein abscheulicher Vater ihn nicht auf diese Wirtschaftsakademie in Amerika geschickt hätte. Das weiß jeder. Ihr wart verrückt nacheinander."

"Und auch noch viel jünger." Chessie tippte weiter. "Seither ist viel passiert. Nichts ist mehr so wie früher."

"Meinst du tatsächlich, Alastair würde sich irgendetwas daraus machen?", fragte Jenny empört.

"Möglicherweise." Die Erinnerung, wie aus wöchentlichen Briefen monatliche geworden waren, schmerzte noch immer. Und vor Ablauf des ersten Trennungsjahres waren sie ganz ausgeblieben. Die einzige Nachricht, die sie seither von ihm bekommen hatte, war eine kurze Beileidsbekundung zum Tod ihres Vaters gewesen.

Und wenn Alastair erfahren hatte, dass Neville Lloyd gestorben war, kannte er sicher auch die Umstände seines Ablebens.

"Manchmal bist du wirklich eine echte Plage", beschwerte sich Jenny. "Ich dachte, du würdest vor Freude außer dir sein. Ich bin sofort nach Hause gerannt, um dir die Neuigkeit zu erzählen."

"Wir dürfen keine voreiligen Schlüsse ziehen, Jen." Chessie zwang sich zur Ruhe. "Es sind inzwischen drei Jahre vergangen. Alastair und ich sind nicht mehr dieselben Menschen."

Alastair und ich ... Es hatte eine Zeit gegeben, da hatten diese drei Worte sie überglücklich gemacht. Damals hatten sie etwas bedeutet und sogar eine gemeinsame Zukunft verheißen ...

Sie straffte die Schultern. "Ich muss jetzt weiterarbeiten. Sorg bitte dafür, dass Mr. Hunter dich bei seiner Rückkehr nicht wieder hier unten erwischt."

"Schon gut." Jenny glitt trotzig vom Tisch. "Aber wäre es nicht toll, wenn Alastair dich bitten würde, ihn zu heiraten? Stell dir vor, du könntest dem Ungeheuer sagen, was er mit seinem miesen Job machen kann!"

Chessie seufzte. "Es ist kein mieser Job, sondern eine angenehme und gut bezahlte Tätigkeit. Sie verschafft uns regelmäßige Mahlzeiten und ein Dach über dem Kopf. Und sie erlaubt uns, weiterhin in unserem alten Heim zu wohnen."

"Als Dienstboten", murrte Jenny bitter. "Fabelhaft." Sie ging hinaus und knallte die Tür hinter sich zu.

Chessie saß einen Moment lang mit besorgter Miene da. Es bestürzte sie, dass Jenny selbst nach so langer Zeit nicht fähig war, sich mit der zugegebenermaßen schrecklichen Veränderung ihrer Lebensverhältnisse abzufinden. Sie wurde offenba

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