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Julia Collection Band 29 von Darcy, Emma (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.05.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Collection Band 29

KOMM IN MEINE WELT von DARCY, EMMA Wie sehr sehnt sich der umjubelte Musikstar Johnny Ellis nach einem Zuhause! Und wie sehr nach einer Frau, die ihn wirklich liebt! Das weiß auch die schöne Megan in den australischen Outbacks. Aber sie kennen sich schon so lange, dass da nicht mehr sein kann. Oder doch? ICH WERDE DICH BESCHÜTZEN, LARA von DARCY, EMMA Lara ist so atemberaubend schön wie eh und je, denkt der reiche Fotograf Ric. Aber warum ist das blonde Model so unglücklich? Mit Hilfe seiner Freunde und aller Mittel, die dem Millionär zur Verfügung stehen, will er das ändern: Lara verdient alles Glück dieser Welt ... BEI DIR FÜHLE ICH MICH GEBORGEN von DARCY, EMMA Für den erfolgreichen Rechtsanwalt Mitch ist es Ehrensache, der Frau seines Freundes Ric zu helfen. Dass er dabei Kathryn begegnet, verändert sein Leben. Für immer. Kathryn ist umwerfend! Und in höchster Gefahr. Doch für diese Frau riskiert Mitch alles. Auch sein Herz ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 02.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733768690
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Collection Bd.29
    Größe: 1056 kBytes
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Julia Collection Band 29

2. KAPITEL

Lara saß im Kinderzimmer. Mit der Fußspitze hielt sie den Schaukelstuhl in Gang. Die Bewegung sollte beruhigen, trösten, auch wenn sie wusste, dass nichts gegen die Niedergeschlagenheit helfen würde, die sie hier in diesem goldenen Käfig, gefangen gehalten von Gary, empfand. Sie musste weg. Musste einfach. Aber wie?

Mit leerem Blick starrte sie auf die leere Wiege, den leeren Kinderwagen, all das Leere, das sie für ihr Baby gekauft hatte. Sie wünschte, sie wäre mit dem Baby gestorben. Die ultimative, unumkehrbare Flucht. Wahrscheinlich die einzige Möglichkeit. Garys Überwachung funktionierte lückenlos, sie würde nie von ihm wegkommen. Überall wachsame Augen.

Wie auch immer: Sie musste gehen, bevor er sie noch einmal schwängerte. Sie hoffte mit aller Kraft, dass es gestern nicht passiert war. Das wäre unerträglich. Sie hatte sich vor ein paar Tagen heimlich eine Schachtel mit Antibabypillen aus einer Apotheke in Kings Cross besorgt. Hatte vorgegeben, das Rezept zu Hause vergessen zu haben, und fest versprochen, es am nächsten Tag vorbeizubringen. Eigentlich hieß es, dass der Schutz gleich mit der ersten Pille einsetzen würde, aber sie hatte irgendetwas Falsches gegessen und sich übergeben müssen, sodass sie nicht sicher war, ob der Empfängnisschutz überhaupt noch gewährleistet war.

Mit einem Kind wäre sie auf ewig in dieser Beziehung gefangen. Gary würde ihr mit dem Gesetz zu Leibe rücken und mit Sicherheit das Sorgerecht bekommen. Allein bei dem Gedanken, ein Kind seiner Obhut zu überlassen, zog sich alles in ihr zusammen. Das durfte nie passieren.

Marian Keith erschien im Türrahmen, einen weißen Umschlag in der Hand. Gary hatte sie eingestellt, sie entsprach seiner Vorstellung einer Hausdame. Als Witwe und Mitte fünfzig zeigte sie sich sehr dankbar für das großzügige Gehalt. Schließlich hatte sie fast erwachsene Söhne, die durchs Studium gebracht werden wollten.

Alle Hausangestellten waren von Gary ausgesucht worden, sie waren ihm gegenüber verantwortlich, nicht seiner Frau. Doch ab und zu erhaschte Lara einen mitfühlenden Ausdruck in den Augen der Haushälterin. Marian Keith sah mehr als jeder andere in diesem Haus, wenn auch lange nicht alles. Gary achtete darauf, seine Spielart der Tyrannei hinter geschlossenen Türen auszuleben.

"Entschuldigen Sie, Mrs. Chappel, aber da ist ein Gentleman an der Haustür ..."

"Sie wissen doch, dass ich heute niemanden sehen kann, Mrs. Keith." Lara schaukelte weiter. Ihr Blick glitt zu den Walt-Disney-Motiven auf der Wand. Schneewittchen. Lara schnitt eine Grimasse. Ja, sie hatte mit Sicherheit in den vergifteten Apfel gebissen, als sie Gary Chappel geheiratet hatte. Nur bei ihr gab es niemanden, der zu ihrer Rettung kommen würde. Niemanden.

"Er war sehr hartnäckig. Ein gewisser Ric Donato ..."

Der Schock traf sie mit voller Wucht. Ihr Herzschlag schien auszusetzen. Ruckartig wandte sie der Haushälterin das Gesicht zu. "Wer?" Sie war nicht bereit, zu akzeptieren, was sie gehört hatte.

"Er sagte, sein Name sei Ric Donato."

Nach all diesen Jahren! Laras Gedanken wanderten in die Vergangenheit zurück. Wie oft hatte sie nach ihm gesucht? Hatte darauf gehofft, er möge auftauchen. Sie hatte sich so nach ihm gesehnt. Ihr war es gleich, wer er war oder was er nicht besaß. Ric Donato. Ricardo ...

Ein verlorener Traum.

Einer, den sie vor langer Zeit begraben hatte, als die Jahre ohne ein Lebenszeichen von ihm vergingen. Jetzt war es zu spät. Er durfte sie unmöglich so sehen.

"Er bat mich, Ihnen das hier zu geben." Marian Keith kam mit ausgestrecktem Arm, in der Hand den Umschlag, ins Zimmer. "Er wartet unten vor der Tür. Er sagte, Sie würden den Inhalt mit ihm besprechen wollen."

Lara schüttelte den Kopf, nahm aber den Umschlag entgegen und öffnete ihn automatisch, neugierig, was darin stecken mochte. Sie hatte das Hochglanzpapier nur zum Teil herausgezogen, als der nächs

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