text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Julia Collection Band 61 von Conrad, Linda (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.10.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Julia Collection Band 61

WIRBELWIND DER LEIDENSCHAFT von CONRAD, LINDA Die schöne Physiotherapeutin Annie will in der Karibik eigentlich nur Nicks Gesundheit wiederherstellen. Das gebrochene Herz des attraktiven Leiters einer Delfinstation kann sie nicht heilen. Oder wendet sich während eines mysteriösen Tropensturms das Blatt zum Glück? ZAUBER DER VERFÜHRUNG von CONRAD, LINDA Der Milliardär Ty Steele traut seinen Augen kaum: Seine neue, unscheinbare Assistentin Merri verwandelt sich urplötzlich in eine begehrenswerte Schönheit. Vielleicht ist das aber auch nur das Werk des geheimnisvollen Spiegels, den ihm eine alte Wahrsagerin geschenkt hat ? SÜßER SKANDAL von CONRAD, LINDA Was steht ihrer Liebe entgegen? Seit Jahren sehnt sich Kate nach dem wundervollen Chase Severin. Einst aus der Stadt verjagt, kehrt er als mächtiger Mann nun endlich zurück. Kates Glück wäre perfekt! Wenn es ihr nur gelänge, den Fluch zu bannen, der auf ihnen lastet ?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 04.10.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733703189
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Collection Bd.61
    Größe: 946 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Julia Collection Band 61

2. KAPITEL

Nach dem Essen räumte Annie das Geschirr ab und spülte die Töpfe vor.

"Möchten Sie einen Kaffee?"

"Ja, gern." Nick stand auf und kehrte ihr den Rücken zu. "Kann ich Ihnen helfen?" Er musste endlich diese verdammte Mahlzeit hinter sich bringen, damit er allein sein konnte. Annie lachte, und es kam ihm vor, als hätte sie ihn mit einem Zauberstab berührt, so sehr erregte es ihn.

"Wollen Sie etwa das Geschirr abwaschen, Nick? Das kann ich mir so richtig vorstellen. Sähe wahrscheinlich genauso komisch aus wie unser Essen eben hier am Küchentisch."

"Na ja, vielleicht bin ich etwas ungeschickt beim Abwaschen, aber Geschirr abtrocknen kann ich ganz bestimmt. Wenn Sie es wollen."

Er musste zugeben, dass er sich sehr wohl dabei gefühlt hatte, mit ihr am Küchentisch zu sitzen und zu essen. Es war ausgesprochen gemütlich gewesen. Und sosehr er sich auch danach sehnte, allein zu sein, er hatte nichts dagegen, dieses angenehme Zusammensein noch etwas auszudehnen.

Hinzu kam, dass er seinen Händen irgendetwas zu tun geben musste, da war abtrocknen vielleicht keine schlechte Idee.

Annie strich sich das Haar zurück. "Ich lasse die Teller erst ein wenig einweichen. Inzwischen kann ich schon mal den Kaffee aufsetzen und das Zitronendessert mit Eischnee verzieren und kurz überbacken."

"So etwas können Sie?"

"Warum nicht? Schließlich war Ihr französischer Koch ein guter Lehrmeister. Ich habe mir ein paar Rezepte aufgeschrieben."

"Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass Sie bei meinem Koch in die Lehre gegangen sind. Haben Sie mir nicht erzählt, dass Sie aus einer großen irischen Familie kommen? Ich dachte immer ..."

"Was?", unterbrach sie ihn und musterte ihn ernst. "Dass arme Kinder froh sein sollten, wenn sie überhaupt etwas zu essen haben? Oder dass alle Iren nur Kartoffeln essen und an französischer Küche nicht interessiert sind?"

"Oh nein, ganz sicher nicht. Da haben Sie mich vollkommen missverstanden." Was auch immer er jetzt sagte, es würde falsch bei ihr ankommen. Betreten sah Nick zu Boden.

"Das weiß ich doch." Annie lachte. "Entschuldigen Sie, ich habe da etwas überreagiert. Setzen Sie sich. Es kann losgehen." Sie öffnete den Backofen und nahm das Dessert heraus. Der Duft von karamellisiertem Zucker erfüllte die Küche. "Hm ..." Annie schloss die Augen und stöhnte leise. "Was für ein wunderbarer Duft."

Nick konnte den Blick nicht von ihr lassen. Ihr leises genießerisches Stöhnen versetzte sein Blut in Wallung. Das durfte nicht sein. Er musste diese Gefühle unterdrücken. Alles andere wäre ein Verrat an ihrer Freundschaft, die sich gerade zögernd zu entwickeln schien.

Er hatte in seinem Leben oft erfahren, dass Freundschaften keine Zukunft hatten. Und wenn sie zerbrachen, verlor man einen Teil seiner Seele.

Nein, Freundschaft und Liebe waren Illusionen. Er hatte noch nie in seinem Leben richtig geliebt und hatte im Grunde keine Ahnung, was Liebe war. Nur mit Christina hatte ihn eine tiefe Freundschaft verbunden, und die war auf so schreckliche Weise beendet worden.

Deshalb war er fest entschlossen, sich von Annie fernzuhalten. Er war sogar zu dem Schluss gekommen, dass er sie nach dem Hurrikan würde entlassen müssen. Bevor es zu spät war.

Annie stellte das Dessert auf den Tisch und schenkte Kaffee ein. Dann setzte sie sich, nahm einen Löffel und schob sich einen Bissen des Desserts in den Mund, wobei sie die Augen schloss. "Das ist der absolute Luxus. Meine Mutter würde diesen verschwenderischen Genuss geradezu als Sünde bezeichnen."

Auch ein Weg, in die Hölle zu kommen, dachte Nick. Er musste Annie zum Sprechen bringen, denn dazusitzen und zuzusehen, wie sie sich den süßen Eischaum genüsslich von den Lippen leckte, würde ihn direkt zum Teufel bringen.

"Erzählen Sie mir von Ihrer Mutter", sagte er und schob den Teller von sich. "Erzählen Sie mir von der ganzen Familie."

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen