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Julia Collection Band 67 von Colter, Cara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.04.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Collection Band 67

MITTEN INS HERZ? von COLTER, CARA Jahre nachdem Clint McPherson sie zurückgewiesen hat, besucht Brandy King ihren Jugendschwarm in der kanadischen Wildnis. Ihre Mission: den verwitweten Vater einer kleinen Tochter ins Leben zurückzuholen. Wird Clint Brandys Charme erliegen? MEIN CHARMANTER HERZENSDIEB von COLTER, CARA Als Jessie King einen Aushilfsjob in Garner Blakes Firma annimmt, staunt sie nicht schlecht: Ihr neuer Chef ist ein absoluter Traumtyp - leider aber auch so arrogant und abweisend, dass Jessie am liebsten sofort alles hinwerfen und davonlaufen würde ... GLÜCKLICH IN STARKEN ARMEN von COLTER, CARA Ein Blick in Randalls grüne Augen lässt Chelseas Herz sofort höher schlagen. Und das, obwohl der attraktive Bodyguard ihr mit seiner Fürsorge den letzten Nerv raubt. Was die Tochter aus reichem Haus jedoch nicht weiß: Ihr Leben wird von einem Stalker bedroht ......

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 11.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733703240
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Collection Bd.67
    Größe: 603 kBytes
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Julia Collection Band 67

1. KAPITEL

"Ich liebe Clint McPherson nicht", sagte Brandy mit fester Stimme.

Seit sie Kingsway, das Anwesen ihres Vaters auf Long Island, verlassen hatte, sprach sie diesen Satz wie ein Mantra vor sich hin.

Jetzt fuhr sie allein eine unbekannte Straße entlang, die sich um die Ufer des Lake of the Woods wand. Ein See, der so riesig war, dass er an zwei kanadische Provinzen und den Staat von Minnesota grenzte. Zudem hatten die Orte in dieser Gegend unaussprechliche Namen.

Hier eine kleine Hütte zu finden war praktisch eine unmögliche Aufgabe. Eine Hütte, die keinem Geringeren als Clint McPherson gehörte.

Natürlich könnte sie einfach behaupten, dass sie ihn nicht hatte aufspüren können. Ende der Mission.

Doch wovor hast du eigentlich Angst? meldete sich eine innere Stimme.

Brandgwen King hatte ihr ganzes Leben damit verbracht zu beweisen, dass sie sich vor nichts und niemandem fürchtete. Deshalb ärgerte sie diese Frage. Sie hatte weder Angst vor Clint McPherson noch war sie verliebt in ihn. Vielleicht hatte sie als Mädchen einmal für diesen Mann geschwärmt. Das bedeutete gar nichts. Mit sechsundzwanzig war sie alt genug. Der Schmerz, den sie empfand, nachdem dieser Mann sie abgewiesen hatte, war längst vergangen.

Der Mann in ihrem Leben hieß Jason Morehead, ihr ständiger Begleiter auf Abenteuertouren. Vor kurzem hatte sich eine Affäre zwischen ihnen angebahnt, Jason hatte sich jedoch zunächst abrupt und erschreckt zurückgezogen, es sich dann wieder anders überlegt, und nun hielt er eifrig um ihre Hand an.

Warum sollte ich ihn nicht heiraten? fragte sie sich. Er war reich, sah unverschämt gut aus und teilte ihre Vorliebe für alles Schnelle und Gefährliche.

"Ich liebe ihn nicht", sagte sie laut und wusste genau, dass sie wieder von Clint sprach, obwohl sie an Jason dachte. Aber ihrerseits war sie sich ziemlich sicher, dass Jason wiederum sie nicht wahrhaft liebte, sondern in ihr eine gute Freundin und Weggefährtin sah. Frustriert schlug Brandy auf das Lenkrad des Ferraris, den sie fuhr.

Ihr Vater hatte ihr diesen Wagen organisiert, nachdem sie vor ein paar Stunden aus New York eingeflogen war. Man hatte ihr die Schlüssel überreicht und ihr gesagt, sie könne den Wagen beliebig lang nutzen und müsste nichts dafür bezahlen. In ihren Kreisen war es eine Tatsache, dass man stets umso weniger Geld benötigte, je mehr man davon hatte.

Natürlich war dieser freundliche Autohändler davon ausgegangen, dass sie sich in oder vor seinem Wagen fotografieren ließ und nicht damit in die gottverlassene Wildnis fuhr.

"Ich soll Clint McPherson noch immer lieben?", schnaubte sie. "Eher hasse ich ihn."

Sie seufzte tief. Hass? Das schien ein hartes Wort zu sein, nachdem sie diesen Mann vor sieben Jahren das letzte Mal gesehen hatte, als er ihren neunzehnten Geburtstag vollkommen ruinierte.

"Er ist mir egal", entschied sie und kurbelte ihre Fahrerscheibe hinunter. Dann schrie sie es in den Fahrtwind hinaus. "Clint McPherson ist mir egal!"

Es klang nach einer Lüge, und sie wusste es. Wahrscheinlich wussten es sogar die Bäume.

Wie konnte ihr Vater nur so etwas von ihr verlangen? Und wie hatte sie dem zustimmen können?

Mit gerunzelter Stirn dachte sie an die Begegnung mit ihrem Vater. Er hatte alt ausgesehen. Selbstverständlich war er auch alt. Das war er schon immer gewesen, selbst als sie noch sehr jung gewesen war! Aber zuvor schien er niemals alt zu sein.

Und nun suchte sie Clint auf, weil ihr Vater sie darum gebeten hatte. Vielleicht aber auch, weil sie selbst Zeit brauchte, um Jasons umfangreiche Liebeserklärung zu verdauen.

So einfach war das. Sie hatte diesem Ausflug nicht zugestimmt, weil sie sich insgeheim wünschte, Clint wiederzusehen. Sie tat ihrem Vater nur einen Gefallen. Er wusste es nicht, aber würde er von ihr verlangen, all ihre riskanten Hobbys aufzugeben, würde sie es sofort tun. Ohne Wenn

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