text.skipToContent text.skipToNavigation

Julia Collection Band 87 von Ferrarella, Marie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.11.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Julia Collection Band 87

IM TRAUMHAUS UNSERER LIEBE von FERRARELLA, MARIE
Für die Renovierung seines Hauses beauftragt der erfolgreiche Unternehmer Philippe Zabelle die Baufirma J.D. Wyatt. Nur entpuppt J. D. sich als Frau - und zwar als eine ganz hinreißende, die nicht nur sein Haus, sondern sein gesamtes Leben auf den Kopf stellt.

SAG JA ZUR LIEBE, VIENNA von FERRARELLA, MARIE
In letzter Sekunde wird Vienna von Dr. Georges Armand aus einem brennenden Autowrack befreit. Dankbar küsst sie ihren Lebensretter - und verspürt ein ungeahnt sinnliches Prickeln. Doch das darf nicht sein. Denn Georges hat den Ruf, ein unverbesserlicher Playboy zu sein ...

MEIN RETTENDER ENGEL BIST DU! von FERRARELLA, MARIE
Alain Dulac liebt Luxus und versteht nicht, wie die warmherzige Tierärztin Kayla es in ihrem einfachen Landhaus ohne Strom aushält. Aber nach einem Unfall ist er auf ihre Hilfe angewiesen und muss mit ihr unter einem Dach leben. Und findet das mit einem Mal ganz reizvoll ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 13.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733703431
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Collection Bd.87
    Größe: 1219kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Julia Collection Band 87

2. KAPITEL

Am nächsten Morgen kam Philippe gar nicht erst zum Atemholen.

Normalerweise konnte er sich auf seine innere Uhr verlassen. An Arbeitstagen wachte Philippe sonst immer um halb sechs auf. Aber als er sich an diesem Morgen nach dem Aufwachen umdrehte und einen Blick auf den Wecker warf, konnte er kaum glauben, was er sah.

Leuchtend rot zeigten die Ziffern 7.46 Uhr an.

Er fiel förmlich aus dem Bett, spurtete unter die Dusche und beschloss, sich gar nicht erst mit einer Rasur aufzuhalten. Genau eine Minute vor acht war er in der Küche.

Wenn noch Brot im Haus gewesen wäre, hätte er sich Toast und Rührei gemacht. Oder gekochte Eier. Stattdessen bestand sein Frühstück aus einem letzten Rest Kaffee vom vorhergehenden Tag und ein paar Scheiben hartem Schweizer Käse.

Er lehnte sich gegen die Arbeitsfläche und schüttelte den Kopf. Es war so weit. Er musste sich in das Unvermeidliche fügen. Er brauchte eine Haushälterin. Eine Frau, die einmal in der Woche vorbeikam, die Einkäufe erledigte und ein bisschen putzte. Mehr war gar nicht nötig.

Als Philippe den letzten Bissen Käse hinuntergeschlungen hatte, ging er zum Telefon. Zehn Minuten später hatte er in der örtlichen Tageszeitung und auf der dazugehörigen Website eine Anzeige geschaltet. Darin suchte er nach einer erfahrenen Haushälterin, einmal die Woche, für leichte Hausarbeit.

Stirnrunzelnd legte er den Hörer auf die Basisstation.

Die Entscheidung, jemanden einzustellen, der in seine Privatsphäre eindringen würde, fiel ihm nicht leicht. Aber das war ein notwendiges Übel. Sein Geschäft ging gut und nahm ihn stark in Anspruch. Da blieb nicht einmal mehr Zeit für das Notwendigste - wie Einkäufe zu erledigen.

Eigentlich hätte er auch eine Stellenanzeige für einen Assistenten aufgeben können, überlegte Philippe, als er das geordnete Chaos seines Arbeitszimmers betrat. Sekunden später war er völlig in die Programmiersprache vertieft und nahm seine Umgebung überhaupt nicht mehr wahr.

Hin und wieder brauchte sein Gehirn im Laufe des Tages eine Pause. Oder ein Magenknurren machte ihn darauf aufmerksam, dass sein Bauch sich vernachlässigt fühlte. Woraufhin Philippe sich für gewöhnlich auf der Suche nach etwas Essbarem in die Küche begab.

Heute bestand sein Lunch aus Brezeln. Die hatten eine Nacht lang auf der Ablage herumgelegen und waren dementsprechend weich. Sein Abendessen war auch nicht üppiger. Aber was er zu sich nahm, war ihm meistens auch herzlich egal.

Einzig seine Arbeit war jetzt wichtig. Und er kam gut voran, was ihm, wie immer, ein Gefühl der Genugtuung gab. Genau wie die Tatsache, dass er ganz alleine die Programme erstellte, die künstlerische Ausstattung gestaltete, selbst die Bedienungsanleitungen und Hilfedateien entwarf.

Mit einem tiefen Seufzer schaltete Philippe den Computer aus. Er erhob sich und ging in die Küche, um mit der letzten Flasche Bier das Ende eines äußerst produktiven und äußerst anstrengenden Tages zu feiern.

Als er gerade einen Blick in den Kühlschrank warf, hörte er die Türklingel. Es war Punkt sieben, und seine Brüder und seine Freunde wussten, dass er normalerweise um diese Zeit dem Computer den Rücken kehrte. Offensichtlich wollte einer von ihnen ihm einen Besuch abstatten.

Das war ihm recht. Im Augenblick konnte er ein bisschen Gesellschaft vertragen. Vielleicht könnten sie ja zusammen einen Happen essen gehen.

"Hallo", rief er fröhlich und griff nach der Türklinke.

Einen Augenblick später wurde ihm klar, dass seine lebhafte Begrüßung einer ihm unbekannten Person gegolten hatte. Einer äußerst attraktiven, ihm völlig fremden Frau. Sie trug ein blaues Sweatshirt und ausgeblichene Jeans. Und diese Jeans schmiegten sich so eng an ihren Körper, dass sie damit als Werbefigur in jedem Laden für reißenden Absatz sorgen würde. Die Fremde hielt die Hand eines kleinen Mädchens, das ihr wie aus dem Gesicht geschnitten war

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen