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Julia Collection Band 93 von Marton, Sandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.04.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Collection Band 93

AUF DER SUCHE NACH DEM GLÜCK von DARCY, EMMA Seit ihrer leidenschaftlichen Nacht vor einem Jahr träumt der Milliardär Nick Ramirez davon, mit der schönen Tessa sein Leben zu verbringen. Ihm ist egal, dass er damit auch eine Bedingung im Testament seines Vaters erfüllen würde. Aber wird Tessa ihm das glauben? HERZEN IN FESSELN von REID, MICHELLE Luis liebt sie immer noch. Cristina, die Frau, die ihn vor Jahren wegen eines anderen verließ. Doch jetzt bietet sich ihm eine Chance, sie zurückzugewinnen - und das Testament seines Vaters zu erfüllen. Wird sie ihn heiraten, wenn er ihre Farm vor dem Ruin rettet? WIRD DIE LIEBE SIEGEN? von MARTON, SANDRA Wie ein Sonnenstrahl an einem kalten Wintertag erscheint Jake die feurige Catarina: Sie ist widerspenstig, temperamentvoll - und faszinierend! Aber Catarina muss einen Brasilianer heiraten, sonst verliert sie ihr Vermögen. Kann Jake dieses Opfer von ihr verlangen?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 29.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733707736
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Collection Bd.93
    Größe: 1467 kBytes
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Julia Collection Band 93

2. KAPITEL

"Er hat überhaupt nichts von dir, Tessa", knurrte Brian Steele und betrachtete seinen zwei Monate alten Enkel mit mürrischer Miene.

Nichts von ihm , meint er, dachte Tessa. Sie wusste, dass sie Brian Steeles Lieblingskind war, weil er sich in ihrem roten Haar, den blauen Augen und der hellen Haut wiedererkannte. Bis heute wusste sie nicht, ob es irgendein primitives männliches Bedürfnis in ihm war, seine Gene weiterzuvererben, oder eine Manie, weil man ihm das Kind eines anderen Mannes als das eigene untergeschoben hatte. Nicks Mutter hatte reichlich emotionales Chaos im Fahrwasser ihrer Ehe mit Brian Steele zurückgelassen.

Zweifellos war es verletzter Stolz gewesen, der ihren Vater direkt in die nächste Ehe getrieben hatte - mit der blonden Film- und Bühnenschönheit Livvy Curtin. Dieses ungleiche Paar hatte nur zwei Jahre überlebt, aber immerhin war eine Tochter aus der Verbindung hervorgegangen, und bei der Scheidung war Livvy nur zu dankbar gewesen, Brian das Sorgerecht zu überlassen. Damit sie ungehindert mit ihrer Schauspielkarriere fortfahren konnte.

Tess war sich der Liebe ihres Vaters immer sicher gewesen. Selbst als in seiner dritten und noch aktuellen Ehe zwei Söhne geboren wurden, auf die er extrem stolz war, hatte er sich immer einen besonderen Platz im Herzen für seine älteste und einzige Tochter bewahrt. Eine Schwäche, die von seiner dritten Ehefrau mit Misstrauen und Argwohn beäugt wurde. Sie hatte jede Gelegenheit genutzt, Tessa zu ihrer Mutter abzuschieben, die es allerdings vorzog, die Realität einer Tochter zu ignorieren. Livvy - du sollst mich doch nicht Mummy nennen - hatte nicht das geringste Interesse, die Mutterrolle auch nur zu spielen.

Auf Grund der eigenen Erfahrungen hatte Tess eine sehr genaue Vorstellung, wie das Familienleben ihres Sohnes aussehen sollte. Keine Ehe, keine Scheidung, keine angeheirateten Verwandtschaften. Ihr Sohn würde wissen, dass seine Mutter ihn liebte, seine genetische Abstammung war irrelevant. Sie hatte dieses Baby auf die Welt gebracht, es war ihr Baby. Ganz allein ihres.

"Er hat Locken", meinte sie, auch wenn ihre eigene Lockenpracht von Livvy stammte und nicht von ihrem Vater.

Brian Steeles Haar war drahtig und gerade, das Rot längst schlohweiß. Die blauen Augen jedoch blickten immer noch wach und durchdringend, und jetzt lag ihr Blick auf der Tochter, um nach gewissen Punkten zu forschen, denen Tess bisher erfolgreich ausgewichen war.

Sie saßen zusammen im sonnigen Garten des Familienbesitzes in Singleton. Beide hatten sich eine Auszeit von ihren jeweiligen geschäftlichen Interessen genommen. Das Anwesen auf dem Land bot Tess die Ruhe und Abgeschiedenheit, die sie für die Geburt gesucht hatte, und da es das erste Enkelkind für ihren Vater war, hatte er ihr willig zugestanden, ein paar Monate hier zu verbringen, während er und seine Frau zwischen den Steele-Residenzen in Sydney und Melbourne pendelten.

"Wirst du mir nun sagen, wer der Vater ist?"

"Das ist unwichtig, Dad." Sie lächelte glücklich auf das dunkelhaarige grünäugige Baby in dem Schaukelsitz zu ihren Füßen hinab. "Er ist mein Sohn."

"Tessa, ich habe inzwischen begriffen, dass du den Mann nicht heiraten willst ..."

"Er würde mich auch nicht heiraten wollen." Es schlüpfte ihr heraus, bevor ihr klar wurde, dass sie diese Information vielleicht besser für sich behalten hätte.

"Und warum nicht?" Ihr Vater klang beleidigt, so als müsse sich jeder Mann geehrt fühlen, ihr Ehemann zu werden. Schließlich war sie eine Steele, Milliardärstochter, Erbin eines ansehnlichen Teils der Familienvermögens und keineswegs unattraktiv, wenn sie sich die Mühe machte und ihre Vorzüge betonte.

Sie schüttelte nur den Kopf. Sie hatte nicht vor, die Identität des anderen Elternteils preiszugeben. Ihr Vater wäre noch viel beleidigter, würde er erfahren, dass Nick Ramirez ihm zu sein

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