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Julia Extra Band 322 - Titel 3: Und immer wieder du! von Clair, Daphne (eBook)

  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Extra Band 322 - Titel 3: Und immer wieder du!

Das Gefühl seiner Lippen auf ihrer Haut, als er sie auf der Hochzeit ihres besten Freundes unvermittelt küsst ... Irgendetwas Wildes, Verzehrendes ist da zwischen Samantha und Jase Moore. Etwas, das sie besser vergessen sollte! Doch schneller als gedacht trifft sie Jase wieder ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 112
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733704513
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Extra Bd.322/3
    Größe: 528 kBytes
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Julia Extra Band 322 - Titel 3: Und immer wieder du!

1. KAPITEL

Diese Hochzeit galt als das gesellschaftliche Ereignis in Auckland. Auch wenn die Braut praktisch aus dem Nichts aufgetaucht war, sie war die Tochter eines ehemaligen Angestellten von Sir Malcolm und Lady Donovan, handelte es sich bei dem Bräutigam, dem einzigen Sohn der Donovans, doch ohne Übertreibung um den begehrtesten Junggesellen von Neuseeland.

Nach der Trauung, die in der historischen Kirche von Donovan's Falls stattfand, hatte Sir Malcoms Witwe zu einem großen Empfang in Rivermeadows, dem edlen Familien-Landsitz aus dem neunzehnten Jahrhundert, geladen.

Samantha Magnussen hatte für diesen Anlass ein extravagantes Kostüm aus cremefarbener Seide gewählt. Ihre naturblonden Haare waren zu großen, weichen Locken frisiert worden, die lose um ihre eleganten Ohrringe schwangen. Ein riesiger pinkfarbener Hut, verziert mit hellen künstlichen Blumen, schirmte sie von der Sonne ab und verlieh ihrem hübschen Gesicht einen attraktiven Teint. Eine schmale Handtasche und teure italienische Schuhe vervollständigten das Outfit und passten farblich genau zur Kopfbedeckung.

Noch nie war es Samantha gelungen, eine natürliche Sonnenbräune zu entwickeln, aber für den heutigen Anlass hatte eine kompetente Kosmetikerin Sams Körper mithilfe von Selbstbräuner einen attraktiven goldenen Schimmer verliehen.

Ihre typisch skandinavischen, hellblauen Augen, die ursprünglich sehr glatten, feinen Haare und der recht schmale geschwungene Mund entsprachen nicht gerade dem gängigen Schönheitsideal, doch Samantha war äußerst dankbar für ihre ebenmäßigen Gesichtszüge und ihre zarte, makellose Haut. Wenn das richtige Make-up geschickt aufgetragen wurde, konnte sie als ungewöhnlich schön bezeichnet werden.

Und besonders heute wollte sie sich um jeden Preis von ihrer besten Seite präsentieren.

Während Samantha auf das Brautpaar zuging, das gemeinsam auf der obersten Verandastufe vor dem Herrenhaus posierte, unterdrückte sie ein Gefühl von Trauer und Neid, als Bryn Donovan seinen dunklen Kopf hinunter zu seiner Liebsten neigte. Diese stumme, intensive Intimität, die sein Lächeln vermittelte, hatte Samantha selbst noch nie erlebt - nicht mit Bryn, und auch sonst mit keinem Mann.

Er schüttelte noch einem Gast, der gerade seine Glückwünsche ausgesprochen hatte, die Hand, als seine frisch Angetraute sich bereits Samantha zuwandte und mit ihren braunen Augen fragend zu ihr aufsah. Zynisch überlegte Samantha, warum hochgewachsene Männer so selten eine Partnerin wählten, die sich mit ihnen auf Augenhöhe befand.

Es gab nur einen Weg, die nächsten Stunden zu überstehen: Sie musste in die Rolle einer souveränen Dame der Gesellschaft schlüpfen, und während sie ein professionelles Lächeln aufsetzte, stellte sie sich nun selbst der zierlichen, süßen Rachel vor.

"Bryn ist ein guter Freund von mir", fügte Samantha eilig hinzu, als sie seinen Blick auf sich spürte. Ein guter Freund und mehr nicht! ergänzte sie in Gedanken. Dann legte sie eine Hand auf Bryns Schulter und hauchte einen flüchtigen Kuss auf seine trockenen Lippen. Diese Geste war an einem Tag wie heute sicherlich gestattet. Schließlich gab es genug Menschen, die ihre Freunde bei jedem Treffen auf derartige Weise begrüßten, also war es doch ganz selbstverständlich.

Hastig trat sie einen Schritt zurück, doch ihre Hand rutschte dabei etwas zu langsam von seiner Schulter über das Revers seines Anzugs, bevor sie von ihm abfiel.

"Ich gratuliere dir, mein Lieber", sagte Samantha munter, und Bryn zog lächelnd eine Augenbraue hoch. "Ich hätte nie gedacht, dass du diesen Schritt wagen würdest. Aber selbst der höchste Baum im Wald muss wohl mal fallen, vermute ich." Nur nicht direkt auf mich, dachte Samantha und schluckte ihre Enttäuschung einmal mehr mühsam hinunter.

Bryn lachte auf. "Wie philosophisch!" Dann legte er einen Arm um die schmale Taille seiner Frau und zog Rachel zu sich heran. "Ich bin

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