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Julia Extra Band 384 - Titel 4: Viel zu schön, um wahr zu sein? von Wood, Joss (eBook)

  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Extra Band 384 - Titel 4: Viel zu schön, um wahr zu sein?

Eine heiße Nacht und dann ist Schluss. Oder wir bleiben für immer gute Freunde. Will meint, was er sagt. Denn Liebe und Freundschaft geht nicht, glaubt er. Oder ist die bildhübsche Lu, mit der er so wunderbar lachen kann, etwa die berühmte Ausnahme?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 112
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733706449
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Extra Bd.384/4
    Größe: 607 kBytes
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Julia Extra Band 384 - Titel 4: Viel zu schön, um wahr zu sein?

1. KAPITEL

"Laptop- und Handyladegeräte eingepackt?"

Lu Sheppard stand vor dem Haus in der Morgensonne und unterdrückte mühsam die Tränen.

" Du hast das doch kontrolliert, Lu", erwiderte Daniel, der jüngere ihrer Brüder. "Zweimal."

Ja, hatte sie. Und sie hatte es auf der Liste abgehakt, die sie aufgestellt hatte - und die keiner der beiden auch nur eines Blickes gewürdigt hatte. Du lieber Himmel, wie sollte sie das bloß schaffen? Die Jungs waren in den letzten zehn Jahren der Mittelpunkt ihres Lebens gewesen. Und jetzt sollte sie sie einfach ins Auto steigen und quer durchs Land zur Universität fahren lassen? Sie hatte ihnen manches Mal die Leviten gelesen, mit ihnen und wegen ihnen geweint. Sie hatte für ihre Mahlzeiten gesorgt und sie im Auto umhergefahren, bei den Schularbeiten geholfen und sie genervt, damit sie sich ihr anvertrauten, wenn sie etwas auf dem Herzen hatten. Sie war Vater, Mutter, Schwester und Freundin gewesen.

Sie war neunundzwanzig, und schon drohten ihr die Depressionen, die Frauen bekamen, wenn die Kinder erwachsen waren und von zu Hause auszogen. Aber das brauchten die Jungs nicht zu wissen ...

Daniel lehnte sich an die Tür des Autos, das den Brüdern gemeinsam gehörte, und räusperte sich. Er warf Nate einen Blick zu. Nate nickte und stellte sich neben seinen zweieiigen Zwilling, ebenso groß, ebenso gut aussehend.

"Lu, wir sind wirklich dankbar, dass du unser Vormund geworden bist, als Mom und Dad gestorben sind. Sonst wären wir bei irgendeinem mürrischen Verwandten gelandet, der uns wahrscheinlich ins Internat abgeschoben hätte."

Ihre Eltern waren beide Einzelkinder gewesen, deshalb kam Daniel der Wahrheit ziemlich nahe. Alle ihre Verwandten waren alt, mürrisch und warteten auf das Licht am Ende des Tunnels.

"Aber es ist Zeit für einen Neuanfang. Für uns und auch für dich."

"Was meinst du damit?"

Daniel rieb sich das Kinn. "Es wird Zeit, dass du endlich die Dinge machst, die du nicht machen konntest, weil du uns großgezogen hast."

"Was soll das jetzt, Jungs? Wir haben doch alles besprochen."

"Klar, wie es an der Uni ist, wie es für uns ist, von zu Hause auszuziehen, worauf wir uns einlassen", mischte sich Nate ein. "Aber wir haben nie über dich gesprochen."

"Wozu denn auch?", fragte Lu völlig verwirrt. "Mein Leben ändert sich nicht."

"Es sollte sich ändern", erwiderte Nate.

"Warum?"

"Weil für einen Single deines Alters nichts an deinem Leben normal ist! Wann hast du zuletzt ein Date gehabt?"

Lu konnte sich nicht erinnern. Vor sechs Monaten? Acht? Sie wusste nur noch, dass der Mann sie so schnell wie möglich hatte loswerden wollen, nachdem sie ihm erzählt hatte, dass ihre Brüder bei ihr lebten und sie ihr Vormund war. Sie nahm es dem Typen nicht übel. Er hatte reagiert wie die anderen wenigen Männer, mit denen sie im Lauf der Jahre ausgegangen war, auch: zuerst der Schock und sofort danach der Wunsch, den nächsten Ausgang zu finden.

Dazu kam noch, dass sie ein großes Haus, zwei Hunde, ein riesiges Meerwasseraquarium und Katzen am Hals hatte. Kein Wunder, dass die Männer beim ersten Date davonliefen.

"Wir müssen mit dir über dich reden", sagte Nate.

"Über mich?" Lu zog ein Gummiband aus ihren verwaschenen Jeansshorts und band sich das mausbraune Haar zu einem kurzen Pferdeschwanz.

Nein. Sie kümmerte sich um die beiden, nicht umgekehrt. So funktionierte ihre kleine Familie nun mal.

"Wir ziehen nicht nur aus, Lu. Wir verlassen dich. Du kennst unsere Pläne: Universitätsabschluss, danach wollen wir reisen. Wir haben keine Ahnung, wo wir schließlich landen, aber sehr wahrscheinlich wird es nicht hier sein. Für uns wäre es viel leichter, wenn wir wüssten, dass du glücklich und beschäftigt bist und selbst ein erfülltes Leben hast. Wir möchten nicht, dass du an dieser Villa in der Hoffnung festhältst, dass einer von uns sie ein

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