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Julia Gold Band 53 von Wood, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.11.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Gold Band 53

PRINZ DER WÜSTE von SARA WOOD Hannah erliegt dem Zauber Marrakeschs und dem Charme von Khalil! Doch er hat genaue Vorstellungen davon, wie eine Frau zu sein hat und diese zu erfüllen ist Hannah nicht bereit. Wenn Khalil das nicht lernt, muss sie den stolzen Prinz der Wüste verlassen. Für immer! MEIN SINNLICHER MÄRCHENPRINZ von LAURA WRIGHT Auf starken Armen trägt er sie zum Bett und Mariah wähnt sich in einem erotischen Märchen aus 1001 Nacht! Seit sie Sultan Zayad Al-Nayhal getroffen hat, brennt in ihr die Sehnsucht nach dem sinnlichen Märchenprinzen. Bis sie merkt, dass Zayad etwas vor ihr verbirgt. WIE EINE ROSE IN DER WÜSTE von LIZ FIELDING Auf starken Armen trägt er sie zum Bett und Mariah wähnt sich in einem erotischen Märchen aus 1001 Nacht! Seit sie Sultan Zayad Al-Nayhal getroffen hat, brennt in ihr die Sehnsucht nach dem sinnlichen Märchenprinzen. Bis sie merkt, dass Zayad etwas vor ihr verbirgt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 15.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733704810
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 716 kBytes
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Julia Gold Band 53

2. KAPITEL

Sie standen da und schauten sich an. Die Taxifahrer zogen sich sofort zurück. Hannah war von ihrem Verhalten selbst schockiert, jedoch nicht in der Lage, sich zu entschuldigen. Er hatte es verdient. Ihre Finger prickelten noch von dem Kontakt mit seiner weichen, warmen Haut. Der Duft seines Rasierwassers war ihr in die Nase gestiegen und rief nun quälende Erinnerungen in ihr wach. Ihr Mund öffnete sich leicht.

Noch immer war ihr Handabdruck auf Khalils Wange sichtbar. Er atmete tief ein, sodass sich seine Brust zu ihrer vollen Breite entfaltete, und seine Augen sprühten Funken des Zorns, dann senkte er jedoch seine Lider.

"Ich entschuldige mich nicht", sagte sie trotzig.

Zu ihrer Erleichterung schien er seine Wut im Zaum zu haben, denn als er den Blick wieder voll auf sie richtete, war nichts mehr in ihnen zu lesen als Spott.

"Körperkontakt kann erregend sein, nicht wahr?", murmelte er. "Ärger auch. Wir erregen einander gewaltig, meinst du nicht, Hannah?"

"Ich meine, dass du falsche Vorstellungen von mir hast", erwiderte sie hitzig.

"Das glaube ich nicht", widersprach er mit weicher Stimme.

Voll Ärger fragte sie sich, ob es nicht besser war, ohne ihn auszukommen, denn offensichtlich würde er immer wieder versuchen, sie zu verführen.

"Khalil, wir haben einen Fehler gemacht. Es geht einfach nicht", sagte sie. "Da du aber einmal hier bist, kannst du dich nützlich machen und heute den Fahrer spielen, weil ich ja leider nur englisches Geld habe. Danach werden wir uns verabschieden, und ich werde meine Geschäfte ohne dich abwickeln."

"Wohl kaum", entgegnete er selbstgefällig lächelnd. "Du brauchst mich."

"So nötig wie die Pest", gab sie zurück. Seine Arroganz ging ihr auf die Nerven.

Er zog eine Augenbraue hoch. "Ich glaube, du unterschätzt, wie schwierig es ist, hier in meinem Land Geschäfte zu machen. Zum einen bist du eine Frau ..."

"Du meinst wohl, das sei Männersache, und Frauen gehörten ins Haus?", unterbrach sie ihn erbost.

Er runzelte die Stirn. "Nein, denn in diesem Land sind die Frauen den Männern gesetzlich gleichgestellt, wir haben Anwältinnen, Ärztinnen und so weiter. Lass deine Vorurteile beiseite, dies ist ein fortschrittliches Land."

"Ich habe lediglich von deinem chauvinistischen Verhalten mir gegenüber auf ganz Marokko geschlossen", erwiderte sie sanft.

"Und deine Kenntnisse aus Dermots fantasievollen Büchern bezogen. Wie dem auch sei, in den Souks würde es jeder Fremde schwer haben. Zudem sprichst du immer noch kein Französisch, und schon das macht es für dich unmöglich, allein hier Geschäfte abzuwickeln."

Plötzlich fühlte sie sich entsetzlich mutlos, sah das ganze Unternehmen in einem Fiasko enden. War das Khalils Rache? Hasste er sie so sehr?

Von ihrem Selbstvertrauen und ihrer Begeisterung war nicht mehr viel übrig. Khalils Hass auf sie musste sehr groß sein. Sie selbst hatte es in falsch verstandenem Stolz zugelassen, dass er sie für die Geliebte seines Stiefvaters hielt, und das zu einer Zeit, als Khalil und sie sich bereits liebten.

Plötzlich sehnte Hannah sich danach, dass die Wahrheit endlich ans Licht käme. Sie war es so leid, die Gleichgültige zu spielen, wenn ihre Mitmenschen sich böswillige oder einfach irrtümliche Meinungen über sie bildeten. Obwohl Dermot immer wieder betont hatte, man dürfe sich nie dazu herablassen, Verleumdungen in der Presse zu dementieren, fühlte sie plötzlich das zwingende Bedürfnis, Khalil einen Beweis für ihre charakterliche Sauberkeit zu liefern. Dann würde er sie wie einen Geschäftspartner behandeln und nicht länger wie ein unmoralisches, intrigantes Flittchen. Sie musste ihn davon überzeugen, dass man sich selbstbewusst, offen und ehrlich verhalten und ausdrücken konnte, ohne gleichzeitig jeden Skrupel und jede Moral über Bord zu werfen.

Aber Khalil würde keinem ihrer Worte Glauben schenken. Es gab wo

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