text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Julia Saison Band 03 Der schönste Tag im Leben / Trau dich und sag Ja! / Ein Traum aus Glück und weißer Spitze / Vier Hochzeiten und ein Happy End / von Colter, Cara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.04.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Julia Saison Band 03

Der schönste Tag im Leben von COLTER, CARA Ehefrau verzweifelt gesucht! Für einen wichtigen Geschäftsdeal braucht Ethan eine Frau an seiner Seite. Die hübsche Samantha scheint genau die Richtige zu sein. Warum nur wünscht Ethan sich plötzlich, ihr Glück wäre nicht gespielt? Trau dich und sag Ja! von JUMP, SHIRLEY Er war und ist ihr Traummann! Als Vivian zu einer Hochzeit von Freunden in ihre Heimatstadt zurückkehrt, läuft ihr Colton St. John über den Weg: charmant, attraktiv, ein kleines bisschen frech. Aber genau wie damals trennen sie und den Sohn aus reichem Hause Welten ... Ein Traum aus Glück und weißer Spitze von FOX, ROZ DENNY Sacht streicht Sylvie über das weiße Brautkleid. Längst hat sie ihren Traum von einer Karriere als Modedesignerin und glücklichen Ehefrau aufgegeben. Nur dieses Kleid will sie zu Ende nähen - das gerade fertig ist, als Joel nebenan einzieht. Ein Mann zum Verlieben - und mehr? Vier Hochzeiten und ein Happy End von CRISWELL, MILLIE Die Braut, die sich nicht traut: Schon drei Mal ist Francie in letzter Sekunde aus der Kirche geflohen! Da trifft sie den attraktiven Mark und ist sich sicher: Diesmal sagt sie Ja! Was Francie nicht ahnt: Mark umwirbt sie nicht aus heißer Liebe, sondern aus süßer Rache ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 20.04.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863490195
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Saison 3
    Größe: 755 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Julia Saison Band 03

1. KAPITEL

Es war ein ganz schlechter Tag für eine Hochzeit.

Francie Morelli starrte den mit einem roten Läufer ausgelegten Gang zum Altar hinunter, wo ihr Zukünftiger Pete Carson schon auf sie wartete. Er trug einen schwarzen Armani-Smoking und schwitzte vor Nervosität. Ganz klar - ein mieser Tag.

Denn anders als Pete war Francie nicht nur nervös - sie hatte schlichtweg Panik, und zwar so sehr, dass sie keine Luft mehr bekam und sich fast übergeben musste.

Okay, vielleicht bin ich einfach nur ein kleines bisschen nervös.

Dabei hatte sie schon zwei Hochzeiten hinter sich und wusste genau, was auf sie zukam. Nicht, dass sie je wirklich den Weg zum Altar zurückgelegt und ihr Jawort gegeben hatte.

Diesmal sah es leider auch nicht anders aus.

Francie gab sich alle Mühe, diesen gefährlichen Gedanken zu verdrängen, und versuchte, das Run-Francie-run-Mantra zu ignorieren, das ihr zur Melodie von "Burn, Baby, Burn" aus dem 70er-Jahre-Song "Disco Inferno" durch den Kopf schoss.

Der Text war ein schlechtes Omen, denn in der Hölle zu schmoren, war unter Garantie ihr Schicksal, wenn sie diese Hochzeit nicht durchzog, was angesichts der drohenden Vergeltung Josephine Morellis wahrscheinlich sowieso das geringere Übel wäre.

Francie beobachtete ihre Mutter durch den Schleier. Josephine hatte unterwürfig die Hände gefaltet. Bestimmt bat sie gerade den Allmächtigen um genug Mut für ihre Tochter, diesmal endlich die Zeremonie durchzustehen. Dabei hatte sie die tränenerfüllten Augen zum mächtigen goldenen Kreuz über dem Altar erhoben, so als wollte sie Gott nur durch die schiere Kraft des Gebets ihren Willen aufzwingen, wie sie es schon unzählige Male bei Francie getan hatte.

Glücklicherweise schien Gott ein stärkeres Rückgrat zu haben als Francie.

Die Spannung unter den Hochzeitsgästen wurde allmählich unerträglich. Tante Flo kaute nervös an den Fingernägeln, und Grandma Abrizzis Rosenkranz ratterte mit Höchstgeschwindigkeit. Niemand konnte einen Rosenkranz schneller herunterbeten als Loretta Abrizzi, die es damit mühelos ins Guinnessbuch der Rekorde schaffen würde.

Francies sechzehnjähriger Bruder Jack hatte Francie mit geradezu perversem Vergnügen mitgeteilt, dass einige der männlichen Gäste schon Wetten auf den Ausgang der Hochzeit abgeschlossen hatten. Es stand fünf zu eins, dass Francie ihre Hochzeitsnacht nie erleben würde.

Ha! Sie haben ja keine Ahnung.

Sie hatte nämlich schon diverse Hochzeitsnächte hinter sich, von der vorangehenden Zeremonie natürlich abgesehen. Sie aß ihr Dessert eben am liebsten vor dem Essen.

Nicht, dass sie etwas gegen Hochzeiten an sich einzuwenden hatte, aber die Ehe war einfach nichts für sie. Sie hatte nämlich keine Lust, Anhängsel eines Mannes zu sein und sich nach seinen Launen zu richten.

Denn auch wenn Josephine eine starke, unabhängig wirkende Frau war, lebte sie ausschließlich für ihre Kinder und ihren Mann. John Morelli war ein lieber Mensch und ein wundervoller Vater, aber er hatte genaue Vorstellungen, wie sein Leben auszusehen hatte - pünktliches Abendessen, perfekt gebügelte Boxershorts und ungestörte Pokerrunden mit seinen Freunden.

Francie hatte den Verdacht, dass ihre Mutter genau wusste, dass sie ihren Mann und ihre Kinder so am besten kontrollieren konnte, was ihr auch beeindruckend gut gelang. Genauso erfolgreich war sie darin, sich überall einzumischen.

Aber Francie würde nicht dulden, dass ihre Mutter sie je wieder tyrannisierte.

Basta .

John Morelli, der neben seiner Tochter stand, griff nach ihrem Arm und umklammerte ihn, um sie wieder auf Kurs zu bringen. Doch Francie wusste genauso gut wie er, dass das sowieso nicht klappen würde. Sie war auf dem Absprung, und nichts und niemand konnte sie aufhalten.

Aber er durfte natürlich nichts unversucht lassen, denn seine Frau würde ihm sonst die Hölle

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen