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Julia Weihnachtsband Band 27 von Colter, Cara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.10.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Weihnachtsband Band 27

DIE STILLE NACHT DER KLEINEN WUNDER von JUMP, SHIRLEY Nur noch ein verzweifelter letzter Kuss, dann geht Emily: Ihre Ehe mit Cole ist gescheitert und damit ihr Traum vom Glück. Doch als Weihnachten naht, steht Cole unvermittelt vor ihr. Und so sehr sie sich auch dagegen wehrt, träumt Emily von einer Nacht voller Wunder ... VERLOBUNG UNTERM MISTELZWEIG von WINTERS, REBECCA Auf ihrem Wunschzettel stehen nur zwei Namen: Rick und Tessa. Andrea ist rettungslos verliebt, seit der Single-Dad mit seiner süßen Tochter ihren festlich geschmückten Spielzeugladen betreten hat! Aber um Rick zu erobern, braucht es mehr als einen Mistelzweig ... KÜSS MICH ZUM FEST DER LIEBE von COLTER, CARA Unter ihr splittert das Eis, Casey versinkt im kalten See! Da hört sie die Stimme des Mannes, der sie einst so schmählich verließ: Turner rettet sie. Beschützend zieht er sie in seine starken Arme, doch können seine zärtlichen Küsse den Eispanzer um ihr Herz zum Schmelzen bringen?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 10.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733706005
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Weihnachtsband Bd.27
    Größe: 893 kBytes
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Julia Weihnachtsband Band 27

1. KAPITEL

Emily war auf der Flucht aus ihrem alten Leben, allerdings mit Stil. Sie trug dunkelblaue Skinny Jeans, Stiefeletten mit zehn Zentimeter hohen Absätzen, eine perlmutt schimmernde Softshelljacke und darüber einen grünen Oversize-Cardigan mit Gürtel. Jedes Stück von einem bekannten Designerlabel, die Schuhe maßgefertigt. Aber Emily machte sich nichts daraus. Designerkleidung war ihr nie wichtig gewesen, und manchmal dachte sie wehmütig an die Zeit zurück, in der sie Secondhand-Jeans vom Flohmarkt mit einem ausgeblichenen T-Shirt trug, so dünn vom vielen Waschen, dass es sich weich wie Seide anfühlte.

Entschlossen hievte sie zwei Koffer in den alten Volvo-Kombi, den sie sich gekauft hatte, obwohl Cole ihn abscheulich fand, schlüpfte hinters Steuer und fuhr los. Fort von dem Haus, das nicht mehr länger ihr Zuhause war.

Vier Stunden später rollte sie über die hügeligen Straßen von Brownsville, einer kleinen Stadt in Massachusetts, dann am Barrow Lake entlang, bis sich die großen Bäume über ihr lichteten und vor ihr die lang gestreckte Schotterstraße lag, die zum Gingerbread Inn führte. Ein vertrautes handbemaltes Holzschild mit inzwischen verblassten Farben wies die Anhöhe hinauf zum Gasthaus.

Emily kurbelte die Seitenscheibe hinunter und genoss die frische, würzige Herbstluft - zusammen mit dem wundervollen Gefühl, zu Hause zu sein. Endlich.

Kiesel knirschten unter den Reifen, spritzten beiseite, als sie ihren Volvo die Straße hinauflenkte. Emily verspürte freudige Erwartung. Ja, sie war wieder hier. An dem einzigen Ort, wo ihr Leben einen Sinn machte, wo sie Frieden gefunden hatte. Wie sehr hoffte sie, dass sie auch wieder zu sich selbst finden würde!

Zärtlich legte sie eine Hand auf ihren Bauch. "Wir sind gleich da, Sweet Pea." Zuckererbse hatte sie ihr Baby genannt, das wirklich noch nicht viel größer war als eine Erbse.

Und hier, so schwor sie sich, würde sie ein neues Leben beginnen. All das, was ihr altes ausmachte, hatte sie hinter sich gelassen, um nachzudenken, zu planen und zu überlegen, wie es weitergehen sollte. Denn egal, was kommen würde, Emily Watson wollte nie mehr zu dem alten Zustand zurückkehren. Auch nicht zu Cole, dem Mann, den sie einst geliebt und geheiratet hatte.

Einst war schon lange, lange her. Die vielen Jahre ihrer einsamen, unerfüllten Ehe hatten sie gelehrt, dass nur Dumme an Märchen glaubten.

Das zweistöckige Gebäude aus dem 19. Jahrhundert kam in Sicht. Durch die tief stehende Herbstsonne lag es bereits im Schatten und machte einen merkwürdig verlorenen Eindruck. Und als Emily nahe genug heran war, um Einzelheiten zu erkennen, verflog ihre frohe Erwartung schlagartig. Was war passiert?

Das strahlende Weiß der Fensterrahmen war zu einem schmutzigen Grau verblasst, Farbe blätterte von den hölzernen Wandschindeln, und die vordere Veranda war in der Mitte eingesunken. Gras wuchs zwischen den Steinplatten des Wegs, und die früher liebevoll gepflegten Flächen um das Gasthaus waren von Unkraut überwuchert. Schwer zu glauben, dass sie einmal als leuchtendes Beispiel in einer Gartenzeitschrift abgebildet gewesen waren.

Noch viel mehr traf Emily jedoch das rot-weiße Schild, das ein wenig schief an der Hauswand hing, so als hätte selbst der Makler die Hoffnung aufgegeben. ZU VERKAUFEN, stand darauf.

Sie hielt an, stieg aus, blieb aber erst einmal stehen. Was nun? Sie war davon ausgegangen, dass sie im Gingerbread Inn bleiben und ihr Leben neu ordnen könnte. Ihre schönsten Erinnerungen waren mit diesem Ort verbunden. Erinnerungen an die Zeit mit Andrea und Casey und Melissa ...

Oh, Melissa ...

Ihr wurde das Herz schwer, als sie an ihre verstorbene Freundin dachte. Aber das hätte Melissa nicht gewollt. Wie hatte sie in ihrem Abschiedsbrief geschrieben? Sie solle ihr Leben leben und versuchen, sich ihre Träume zu erfüllen. Und sich durch nichts davon abhalten lassen.

Du

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