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Just a little Teenage-Dream von A., Ewa (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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Just a little Teenage-Dream

Ein humorvoller Liebesroman von Ewa A. Karen, die sich selbst nicht gerade für eine typische Schönheit hält, steht plötzlich vor dem Scherbenhaufen, der einmal ihr Leben war. Ihr Verlobter lässt sie, wegen einer Arbeitskollegin, drei Wochen vor der Hochzeit sitzen. Ihre Eltern sind verzweifelt, weil sie den perfekten Schwiegersohn verloren haben, und ihre gekündigte Wohnung gleicht einem Lagerraum. Da kommt die Einladung ihrer englischen Brieffreundin Marie, sie in London zu besuchen, wie gerufen. Allerdings hat Marie seit Jahren ein Geheimnis vor Karen, das mit ihrem Bruder Jeff zusammen hängt, der nicht bloß irgendjemand ist, sondern ein berühmter Sänger ... - Enthält XXL-Leseprobe von 'Schicksalsnetz - Ein romantischer Episodenroman' Ewa A. erblickte 1970 als fünftes Kind eines Verlagsprokuristen und einer Modistin das Licht der Welt. Seit 2016 veröffentlicht sie ihre Werke sowohl im Selfpublishing als auch über das Dark Diamonds Label von Carlsen und dem Feelings Verlag von Droemer Knaur.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 279
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738023213
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 824 kBytes
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Just a little Teenage-Dream

Kapitel 1

Ist es nicht seltsam, dass man die peinlichen Dinge, die einem im Leben widerfahren, vollkommen vergessen kann, aber die verpassten Chancen nie?

Du willst ein Beispiel?

Man kann zum Beispiel wunderbar vergessen, dass es einem im letzten Schuljahr vor versammelter Klasse die Hose zerrissen hat, als man sich nach der heruntergefallen Tafelkreide bückte. Aber man wird es immer bereuen, dass man den geilsten Typen, den man je vor die Augen bekam und der einen ständig herausfordernd anlächelte, nicht angesprochen hat. Und das kann über fünf Jahre und noch länger her sein, man wird es auf ewig bereuen. Tatsache!

Noch seltsamer verhält es sich allerdings mit den Situationen, in denen man gedemütigt wurde. Da scheint man beinahe ein fotografisches Gedächtnis zu besitzen. Diese Erinnerungen brennen sich einem ins Gehirn ein und tauchen immer wieder auf. Wie eine Boje auf hoher See. Blubb!! Und da treiben sie dann, an der Oberfläche der Gedankensuppe. Unerwartet aus dem Nichts sind sie auf einmal da. Abrufbar bis in jede (und ich meine wirklich jede) verdammte Einzelheit.

Bevor ich weiter ins Blaue philosophiere, sollte ich mich vielleicht erst vorstellen. Also ich bin Karen, dreiundzwanzig Jahre alt und nicht gerade eine Augenweide. Meine Körpergröße wäre für ein Mädchen, das Model werden will perfekt, aber wegen meiner Figur bin ich nun mal keins, leider. Ich habe eine Haarfarbe, die ich nach Ansicht einiger ehemaligen Klassenkameraden besser ändern sollte, weil rot anscheinend nicht in die Top-Drei ihrer bevorzugten Haarfarben gehört. Am wenigsten hasse ich an mir meine Augen, da ich für ihr Vergissmeinnicht-blau schon ein paar Komplimente einheimsen durfte. Allerdings bekomme ich schneller einen Sonnenbrand als man Mallorca sagen kann. Und weil ich alles, was weiter als zehn Meter von mir entfernt ist, nur verschwommen sehe, brauche ich manchmal eine Brille.

Naja, wie man lesen kann, bin ich erstens das Anti-Schneewittchen und zweitens ein verrücktes Huhn. Da sich damit leider kein Geld verdienen lässt, schufte ich als Sekretärin in einem Versicherungsunternehmen. Ich falle also nicht in die Kategorie: außergewöhnlich.

Wahrscheinlich bist du rein zufällig hier gelandet. Aber da du schon mal hier bist, möchte ich dir eine total verrückte Geschichte erzählen, die mir passiert ist. Mach es dir bequem, hol dir etwas zu trinken, denn das kann ein bisschen länger dauern.

Zurück zu den von mir erwähnten "eingebrannten Einzelheiten meiner Demütigung".

Ich war wirklich glücklich an jenem Tag. Es roch nach Sommer, nach gemähtem Gras und heißem Asphalt. Die Bienen schwirrten in den Lavendelsträuchern umher.

Die letzte Anprobe meines Hochzeitkleides lag gerade hinter mir. Endlich passte mir dieser Traum in Weiß. Ein Korsagen-Kleid mit einem schmalen, langen Rock, der mit unzähligen winzigen Glitzersteinen bestickt war.

Da ich zwar recht groß bin, aber leider nicht superschlank, sondern ... nennen wir es drall, war es schier unmöglich gewesen, etwas zu finden, in dem ich nicht wie eine Schneelawine aussah. Nach ein paar Änderungen saß das Kleid perfekt und ich hoffte, innerhalb der letzten drei Wochen vor meiner Hochzeit, nicht mehr zuzunehmen.

Peter, mein Verlobter, wollte, dass wir uns um die Mittagszeit bei ihm zu Hause trafen. Da ich nach der Heirat bei ihm einziehen sollte, war meine Wohnung bereits zum nächsten Monat gekündigt, mit Umzug-Kartons vollgestopft und dementsprechend ungemütlich. Also fuhr ich gleich vom Brautladen aus zu Peter Heim.

Der weiße Wagen meiner Arbeitskollegin Desiree parkte ebenfalls schon vor seiner Haustüre, was mich nicht überraschte. Wir hatten nämlich vereinbart, uns bei ihm zu treffen und gemeinsam in einer Gärtnerei, den Tischschmuck für die Festtafel auszusuchen.

Desiree hatte mich in den letzten Wochen, bei

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