text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Just One Kiss: Böse Mädchen haben mehr Spaß... von Aston, Jana (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.10.2019
  • Verlag: Romance Edition Verlag
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Just One Kiss: Böse Mädchen haben mehr Spaß...

Ich war immer ein gutes Mädchen. Habe hart gearbeitet, die Regeln befolgt und alle meine Ziele erreicht. Aber manchmal wollen gute Mädchen auch mal Dinge, die nicht gut für sie sind. Beispielsweise ihren ultrascharfen neuen Boss. Und manchmal tun diese Mädchen dann dumme Sachen, um dessen Aufmerksamkeit zu erlangen. Beispielsweise ihre Jungfräulichkeit während einer Auktion zu versteigern. Wer würde auch schon annehmen, dass der Mann der Begierde darauf so wütend reagiert? Vielleicht war das diesmal nicht der beste meiner bisherigen Pläne und ich sollte mein Vorhaben noch mal neu überdenken ... Jana Aston liebt Katzen, große Becher voll Kaffee und Bücher über Milliardäre, die Jungfrauen ihre Unschuld rauben. Sie hat ihren Debütroman geschrieben, während sie im Kundenservice im Einsatz war und Anfragen zu elektronischen Rechnungen entgegennahm, und sie wird für immer dankbar für den fiktiven Gynäkologen in 'Wrong' sein, den die Leser so sehr in ihr Herz geschlossen haben, dass sie ihren Traum, im Schlafanzug zu arbeiten, wahrmachen konnte. Janas Bücher haben es auf die Bestsellerlisten der NYT, der USA Today und des Wall Street Journals geschafft, manche von ihnen sogar mehrmals hintereinander. Jana mag es gerne mehrmals hintereinander.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 260
    Erscheinungsdatum: 11.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783903278028
    Verlag: Romance Edition Verlag
    Größe: 619 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Just One Kiss: Böse Mädchen haben mehr Spaß...

1. Kapitel

Lydia

"Wir verlassen diese Bar erst, wenn du jemanden geküsst hast", sagt Payton, als wäre das die ganze Zeit schon unser Gesprächsthema gewesen. Dem ist allerdings nicht so. Dennoch nicke ich, da wir beste Freundinnen sind und ich solche Ausbrüche von ihr gewohnt bin.

"Du möchtest also, dass ich jemanden küsse, und dann können wir nach Hause gehen?" Ich stelle mein Glas auf dem Tresen ab und drehe mich etwas auf meinem Stuhl zur Seite, als würde ich den Raum nach möglichen Kusspartnern abscannen. Das mache ich natürlich nicht, zumindest nicht wirklich, ich spiele ihr Spielchen aber gern mit.

"Ja, wenn du einen Typen zumindest geküsst hast, können wir nach Hause gehen."

"Zumindest?" Amüsiert wende ich mich ihr wieder zu. "Wie weit soll ich gehen? In einer Bar? Mit einem Fremden?" Ich lache, denn diese Idee ist absurd - und trotzdem ... etwas daran finde ich auch verlockend. Die Vorstellung, dass ich jeden Mann in dieser Bar auswählen und ihn um einen Kuss bitten könnte ... Vielleicht würde er sogar in einer Ecke mit mir rummachen. Vielleicht die Führung übernehmen und mich gegen die Wand drücken. Sein Knie zwischen meine Oberschenkel schieben, während er eine Spur von Küssen meinen Kiefer entlangzieht, ehe er meinen Mund mit seinem bedeckt.

Das war eine seltsam konkrete Vorstellung.

Ich streiche mir eine Haarsträhne hinters Ohr und lasse meinen Blick an Payton vorbei zu den beiden Männern wandern, die auf der anderen Seite sitzen. Insgeheim habe ich die beiden schon den ganzen Abend über beobachtet. Einer von ihnen hat einen britischen Akzent. Er ist betrunken und redet ununterbrochen über eine Frau, von der er sich vor Kurzem getrennt hat. Oder sie sich von ihm - ich bin mir nicht sicher und es kümmert mich auch nicht wirklich. Das Objekt meiner Begierde ist der zweite Typ.

Typ Nummer zwei ist perfekt.

Er ist so perfekt, dass ich ihn nicht mal direkt ansehen kann. Deshalb werfe ich ihm auch nur verstohlene Blicke zu. Er spielt definitiv eine ganze Liga über mir. Er hat dunkles verwuscheltes Haar, das sich ein klein wenig wellt. Es ist perfekt geschnitten. Instinktiv weiß ich, dass es sich unter meinen Fingern weich anfühlen würde und nicht voll mit ekligem Haargel. Auf seinen Wangen zeichnen sich Bartstoppeln ab, die so kurz rasiert sind, als könne er sich nicht zwischen einem Bartschatten und einem richtigen Bart entscheiden. Die Augen des Fremden sind dunkelbraun; jeder Blick draus lässt meinen Magen Purzelbäume schlagen. Seine Unterarme sind gebräunt, sehnig und muskulös. Sie werden für mindestens einen Monat den Mittelpunkt meiner sexuellen Fantasien bilden.

Er reibt Daumen und Zeigefinger aneinander, während sein Freund redet. Er tut das nicht auf eine nervöse Art und Weise, sondern langsam, als würde er das oft machen, wenn er nachdenkt. Vielleicht ist es aber auch eine Angewohnheit von ihm, die sich bemerkbar macht, wenn er jemandem zuhört. Er hat kurz geschnittene Fingernägel, die ansprechend geformt sind. Seine Hände lassen mich vermuten, dass er einen Bürojob hat, während das, was ich von seinem Körper sehen kann, den Schluss zulässt, dass er regelmäßig ins Fitnessstudio geht.

Wieder vollführt er mit seinem Zeigefinger eine langsame Drehung um seinen Daumen und, oh Heiliger, meine Gedanken driften in eine völlig andere Richtung ab.

Ich brauche dringend mal wieder Sex.

"Du musst dringend mal wieder flachgelegt werden", stellt Payton fest, genau in dem Moment, in dem der Mann seinen Blick hebt und mir direkt in die Augen sieht. Ich sterbe gefühlt zehntausend Tode. Payton scheint nicht bewusst zu sein, dass ich soeben gestorben bin, denn sie brabbelt weiter darüber, dass wir jemanden zum Küssen für mich fin

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen