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Königin auf meiner Bühne Liebesroman von Sturm, Sima G. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.07.2016
  • Verlag: édition el!es
eBook (ePUB)
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Königin auf meiner Bühne

Als die Journalistin Alexa Porter auf Cora, Leadsängerin einer bekannten Frauenband, trifft, beginnt - nach anfänglichen Schwierigkeiten - ein sexuelles Abenteuer um Lust, Hingabe, Macht und Kontrolle. Was dieser leidenschaftlichen Beziehung fehlt, ist Liebe. Und Cora macht keinen Hehl daraus, dass sie daran auch nicht interessiert ist. Während Alexa versucht, ihre aufkeimenden Gefühle vor Cora zu verstecken, genießt die Sängerin es, Macht über Alexa auszuüben. Wird sie jedoch auf Dauer immun bleiben gegen romantischere Gefühle für Alexa?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 05.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956091933
    Verlag: édition el!es
    Größe: 471 kBytes
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Königin auf meiner Bühne

1

W as zum Teufel ist denn jetzt bitte ein Mexikaner? Neugierig betrachtete Alexa die schon leicht verblichene Getränkekarte. Aha , das Kultgetränk der Reeperbahn also, beschrieben als roter, tomatensaftähnlicher Kurzer, feurig und scharf, der auf dem Kiez seinen Ursprung in Korn und Tabasco gefunden hatte.

Besser nicht , dachte Alexa und rümpfte die Nase. Sie wollte jetzt eher einen Durstlöscher und keinen Schnaps, der ihr wohlmöglich noch stundenlang in der Kehle brennen würde. Ihr Blick wanderte weiter über das umfangreiche Getränkeangebot.

"Der Cider schmeckt hier richtig gut", hörte sie wie aus dem Nichts jemanden neben sich sagen.

Alexa bekam beim Klang der erotischen Stimme unwillkürlich eine Gänsehaut. Beinahe schon gegen ihren Willen drehte sie sich zu der Frau um, die sie da eben angesprochen hatte.

Sie? Das war eine echte Überraschung. Einen Moment lang wusste Alexa nicht, was sie tun sollte. Die Frau war ihr bereits aufgefallen, als sie vorhin die Kneipe betreten hatte.

Alexa hatte auf der gegenüberliegenden Seite der Tür gestanden und an ihrem Kaffee genippt, während eine Blondine namens Sindy oder Sina versucht hatte, sie in ein Gespräch zu verwickeln. Aber Alexa hatte keinerlei Interesse an ihr gehabt und ihren Blick einfach nur schweifen lassen, bis er just an dieser Frau hängengeblieben war.

Aber sie war offensichtlich eine waschechte Diva, die es gewohnt war, immer und überall im Mittelpunkt zu stehen. Alle hatten sie begrüßt, als sei sie etwas ganz Besonderes. Und sie hatte das geradezu gnädig über sich ergehen lassen. Mit ihrer geheimnisvollen Aura schien sie alle um sich herum in ihren Bann zu ziehen.

Nein, nichts für mich, hatte Alexa gedacht. Diese Art Frau bringt nur Ärger. Und sich wieder genüsslich ihrem Kaffee gewidmet.

Und nun sprach ausgerechnet diese Frau sie an. Alexa spürte ein angenehmes Kribbeln auf der Haut. Aus der Entfernung hatte die Frau eher wie eine eingebildete Tussi gewirkt, aus der Nähe wirkte sie nun wie eine unglaublich begehrenswerte Frau. Ihr schwarzes Haar wirkte ungebändigt und chaotisch und das, obwohl jede einzelne Strähne perfekt gestylt war. Die Frisur schien so richtig zu ihrem Wesen zu passen. Eine schlanke und wohlgeformte Figur tat ihr Übriges, so dass Alexa gar nicht anders konnte, als sie voller Bewunderung anzustarren. Oh ja, sie war genau der Typ Frau, auf den sie abfuhr.

"Hat es dir die Sprache verschlagen?" Es war ganz offensichtlich, dass Alexas Reaktion sie sehr amüsierte.

Alexa räusperte sich verlegen, aber trotzdem war der Kloß in ihrem Hals immer noch da. "Nein. Ich habe nur gerade überlegt, ob ich Cider überhaupt mag."

"Noch nie probiert?" Die schöne Fremde ließ sich unaufgefordert auf den Hocker neben Alexa gleiten.

"He, Cora!" Aus der Ferne winkte jemand. "Kommst du nicht wieder?"

Cora schüttelte den Kopf. "Jetzt nicht!" Sie wandte sich wieder Alexa zu. "Und wie ist dein werter Name?" Ihr sinnlicher Mund verzog sich zu einem leichten Lächeln.

"Alexa." Ihre Stimme klang fast krächzend. Diese Cora machte sie verrückt. Schon ein einziger Blick aus ihren strahlend blauen Augen brachte Alexas Knie zum Zittern. So etwas hatte sie schon lange nicht mehr erlebt.

Die Frau streckte ihr die Hand entgegen. "Freut mich wirklich sehr . . . Alexa."

Alexa ergriff die ihr dargebotene Hand. Ein warmer, fester Händedruck, der ihr wie ein Stromschlag durch die Glieder fuhr. Sie senkte den Blick und starrte auf die Hand, die jetzt beinahe zärtlich in ihrer ruhte. Lange, grazile Finger . . . wie die einer Pianistin , dachte Alexa spontan. Sie hielt sie länger als nötig gewesen wäre fest. Es kostete sie fast ein wenig Überwindung, ihre Hand wieder freizugeben.

Als sie wieder aufschaute, hatte Cora dem Barkeeper bereits ein Signal gegeben, und im n

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