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Küsse und andere Köstlichkeiten von Harrington, Nina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.08.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Küsse und andere Köstlichkeiten

Süß und einfach unwiderstehlich: Als der Schokoladenfabrikant Max die köstlichen Petit Fours der bildhübschen Konditorin Daisy probiert, ist er hin und weg - nicht nur von ihren Rezepten. Mit nur einem einzigen Blick aus ihren dunkelgrünen Augen reißt sie die Barrieren ein, die er um sein Herz errichtet hat. Und bei der Zusammenarbeit für einen Wettbewerb entdecken sie noch eine andere gemeinsame Leidenschaft als Schokolade ... Aber wird Daisy ihre vielversprechende Karriere in London für ein Leben auf seiner Kakaoplantage in der Karibik aufgeben?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 25.08.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864946134
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 377 kBytes
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Küsse und andere Köstlichkeiten

2. KAPITEL

Daisy Flynn schlüpfte in das kleine Büro neben der Restaurantküche und ließ sich erschöpft auf den harten Stuhl vor dem Schreibtisch sinken. Von der Biomesse aus war sie direkt nach Hause geeilt, um die Schokoladendesserts zu holen, die sie für das Lokal einer der renommiertesten Kunstgalerien Londons vorbereitet hatte. Der Chefkoch dort war zu einem ihrer besten Kunden geworden, und sie belieferte ihn gern persönlich - und pünktlich.

Marco nahm ihr regelmäßig eine bunte Palette kunsthandwerklich gefertigter Schokoladen und Desserts ab. Seine Aufträge boten ihr die ideale Gelegenheit, zu experimentieren und neue Produkte zu entwickeln, die sie eines Tages in ihrem eigenen Schokoladengeschäft anbieten konnte, von dem sie schon seit Jahren träumte.

Dort wollte sie handgefertigte, künstlerisch ansprechende Gaumenfreuden aus bester Bioschokolade verkaufen, hergestellt nach ihren eigenen, streng geheimen und einzigartigen Rezepten und Entwürfen. Sie wollte ein Stück Schokoladenhimmel auf Erden schaffen mit ihrem Namen über der Ladentür. Diesen Traum hegte sie seit ihrer Rückkehr aus Paris vor drei Jahren, und es würde nicht mehr lange dauern, bis sie ihn in die Tat umsetzen konnte.

Sämtliche Rezepte waren fertig und gründlich erprobt. Sie wusste genau, wie sie ihr Geschäft einrichten und wie es dort duften würde.

Alles, was ihr noch fehlte, war ein zuverlässiger Lieferant, der sie mit Biokakao in gleichbleibender Spitzenqualität und ausreichender Menge beliefern konnte. Sobald sie ihn gefunden hatte, würde sie ihren Finanzierungsplan bei der nächsten Bank vorlegen - zusammen mit einigen Kostproben ihrer Kunst, um etwaige Zweifel im Keim zu ersticken.

Bald ist es so weit - dafür werde ich schon sorgen, dachte sie zum wiederholten Mal.

Sie würde allen beweisen, wozu die Tochter eines Bäckers aus einer unbedeutenden Kleinstadt fähig war, wenn man sie nur ließ - auch ohne einen berühmten Chocolatier im Rücken, der den ganzen Ruhm für sich beanspruchte.

Leider konnte ihr viel zu früh verstorbener Vater nicht mehr miterleben, wie sie ihren Traum realisierte.

Noch war es jedoch nicht so weit, noch musste sie ihre kostbaren Desserts durch die Straßen der Stadt tragen, um sie bei ihren Kunden abzuliefern.

In diesem Moment war ihr zwar heiß, sie war müde und außer Atem, aber dennoch glücklich, da ihr Ziel zum Greifen nah schien.

Als Marco das Büro betrat, sich die Hände an dem Handtuch abwischte, das immer im Bund seiner Schürze steckte, und ihr die Hand zum Gruß reichte, rang sie immer noch nach Luft.

"Danke, dass du so kurzfristig kommen konntest, Daisy. Heute geht es hier zu wie im Taubenschlag, und auch für die beiden kommenden Wochen sind wir mittags und abends ausgebucht." Er hob abwehrend die rechte Hand. "Versteh mich nicht falsch, ich beklage mich nicht - im Gegenteil. Dennoch habe ich ein Problem." Er deutete auf sie. "Und zwar mit dir, junge Dame."

Sie schluckte erschrocken. "Mit mir? Ist etwas mit der Bestellung nicht in Ordnung? Als ich die Tabletts in der Küche ablieferte, haben wir alles kontrolliert. Es tut mir leid, wenn ..."

Doch er winkte ab und setzte sich hinter den Schreibtisch. "Nein, nein, ganz im Gegenteil. Ich wusste von Anfang an, dass meine weiblichen Lunchgäste sich um deine Desserts reißen würden. Wie viel wir davon tatsächlich verkaufen, habe ich aber nicht geahnt. Du hast ja bemerkt, dass ich die Bestellung im Lauf der letzten wenigen Wochen verdoppelt habe, und gestern ist uns tatsächlich dein Schokoladenkuchen ausgegangen. Darüber waren unsere Gäste nicht gerade glücklich. Und das bringt mich auf den Grund, aus dem ich dich sprechen wollte."

Er stützte die Ellbogen auf einen Stapel Papiere, die auf seinem Schreibtisch lagen, und sah sie eindringlich an. "Ich möchte dir einen Vorschlag unterbreiten. Bislang habe ich deine Desserts über Taras Firma bezogen, was

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