text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Karin Bucha 30 - Liebesroman Ann und die Macht der Versuchung von Bucha, Karin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.02.2016
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Karin Bucha 30 - Liebesroman

Karin Bucha ist eine der erfolgreichsten Volksschriftstellerinnen und hat sich mit ihren ergreifenden Schicksalsromanen in die Herzen von Millionen LeserInnen geschrieben. Dabei stand für diese großartige Schriftstellerin die Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach Fürsorge, Kinderglück und Mutterliebe stets im Mittelpunkt. 'Papi, lieber Papi', flüstert Ann Forster, und ihre kleine Hand sucht Halt an der ihres Vaters. Gedankenlos umschließt er die zarten, eiskalten Händ-chen seiner kleinen Tochter. Martin Forster ist zumute, als sei er leer und ausgebrannt, als habe er weder Herz noch Hirn. Wie versteinert steht er inmitten der unübersehbaren Trauergemeinde. Er hat sogar vergessen, daß die geliebte Frau ihm ein Vermächtnis in Gestalt ihrer kleinen Tochter Ann hinterlassen hat. Nur an sein verlorenes Glück denkt er, das so über alle Maßen berauschend und sonnig war, wie es selten zwei Menschen wie ihm und Elena beschieden war. Und nun ist alles zu Ende, und völlige Dunkelheit ist in ihm und um ihn. Er bemerkt kaum die vielen Trauergäste, die vollzählig versammelte Familie Elenas, die ihn anfangs nie gemocht hat und sich erst viel später mit dieser Ehe abgefunden hatte, als sie das Glück der beiden Menschen feststellen mußten

Karin Bucha ist eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen und eine echte Entdeckung des Martin Kelter Verlags. Sie hat sich mit ihren dramatischen Schicksalsromanen in die Herzen von Millionen Leserinnen und Lesern geschrieben. Ihre unverwechselbaren Themen sind Liebe, Leid und Glück. Dabei steht für sie die Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach Fürsorge, Kinderglück und Mutterliebe stets im Mittelpunkt. Karin Bucha hat in ihrer eigenen Biografie alle Höhen und Tiefen des Lebens erfahren und bringt dies in ihren gefühlvollen Romanen eindrucksvoll zum Ausdruck. Auf exemplarische Weise schildert sie, wie eine Frau liebt, wie sie denkt und fühlt und was sie wirklich glücklich macht. Ihre faszinierenden Romane zeigen die Charakterzüge der liebenden Frau inmitten einer undurchsichtigen Welt. Die Frauenfiguren der Karin Bucha machen diese Welt liebenswert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 23.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959797986
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 326 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Karin Bucha 30 - Liebesroman

"Papi, lieber Papi", flüstert Ann Forster, und ihre kleine Hand sucht Halt an der ihres Vaters. Gedankenlos umschließt er die zarten, eiskalten Händ-chen seiner kleinen Tochter.

Martin Forster ist zumute, als sei er leer und ausgebrannt, als habe er weder Herz noch Hirn. Wie versteinert steht er inmitten der unübersehbaren Trauergemeinde. Er hat sogar vergessen, daß die geliebte Frau ihm ein Vermächtnis in Gestalt ihrer kleinen Tochter Ann hinterlassen hat. Nur an sein verlorenes Glück denkt er, das so über alle Maßen berauschend und sonnig war, wie es selten zwei Menschen wie ihm und Elena beschieden war.

Und nun ist alles zu Ende, und völlige Dunkelheit ist in ihm und um ihn. Er bemerkt kaum die vielen Trauergäste, die vollzählig versammelte Familie Elenas, die ihn anfangs nie gemocht hat und sich erst viel später mit dieser Ehe abgefunden hatte, als sie das Glück der beiden Menschen feststellen mußten.

Es ist ein sonniger Junitag. Wolkenlos und hellblau spannt sich der Himmel über die Erde. Blumen verströmen einen süßlichen Duft. Elena hat Blumen so sehr geliebt. Überhaupt war sie ein besonderes Menschenkind; lachend ist sie durch das Leben gegangen, lachend dem Tod in die Arme gesunken. Noch glaubt er die traurige Stimme des Hausarztes zu hören.

"Es tut mir unendlich leid, Herr Forster, aber ich habe Ihre Gattin nicht retten können. Wer wußte denn auch, daß sie einen schweren Herzfehler hatte. Hinzu kamen die inneren Blutungen. Seien Sie überzeugt, daß ich alles Menschenmögliche getan habe."

Er hat keine Worte darauf gefunden. Was hätte er auch sagen sollen? Elena, die schöne, strahlende, lebensfrohe Frau war für immer von ihm gegangen, und das allein ist es, was er nicht fassen kann.

Selbst die gütigen Worte des Pfarrers sind ungehört an ihm vorbeigerauscht.

Ann, das kleine Mädchen, seine kleine Tochter, weiß nicht genau, um was es geht. Man hat ihr wunderschönes kastanienbraunes Haar lieblos in zwei abstehende Zöpfe geflochten, hat ihren zarten Körper genauso lieblos in einen schwarzen Hänger gehüllt.

Sie weiß nur, daß man sie nicht zu der vergötterten Mama gelassen hat. Aber als die in starre weiße Seide gehüllte Mama auf ihrem breiten Bett lag, durfte sie zu ihr.

Nur ganz kurze Zeit hat man sie bei der stummen Mutter gelassen. Willig hat sie alles über sich ergehen lassen. Keiner ist so lieb zu ihr, wie es ihre schöne, fröhliche Mama war, die ihr kleines Mädchen über alles liebte.

Einmal hat sie Ann dem Gatten zugeschoben und dabei lachend gesagt: "Ist Ann nicht das reizendste und süßeste Kind in der ganzen Umgebung?"

Aber er hat immer nur die berückende Frau gesehen. Nicht das Kind.

Anns Augen sind ohne jede Träne. Aber sie weint nach innen, und das tut viel weher. Sie muß manches mitleidige Streicheln über den Kopf über sich ergehen lassen. Sie muß Hände drücken und immer wieder knicksen.

Ihr ist übel. Der betäubende Blumenduft, der Geruch der Erde, die nach Fäulnis riecht.

Ann hält sich tapfer. Sie hat ja einen Halt an der Hand des Vaters gefunden, wenngleich er ihr merkwürdig verändert scheint.

An seiner Seite verläßt sie den Friedhof und sitzt ganz in die Ecke gedrückt im Wagen.

Eine Reihe schöner, moderner Autos folgen. Die Familie Elenas ist nicht nur zahlreich, sondern auch sehr wohlhabend. Alle sind sie gekommen, das Furchtbare kaum fassend.

Das breite Tor ist weit geöffnet. Die Wagen rollen über die kiesbestreute Auffahrt und halten vor dem säulengetragenen Portal. Einige Stufen führen in die geräumige Halle. Wenn man sie durchschreitet, betritt man den hinteren Garten, der groß wie ein Park ist.

Elenas Familie macht sich breit im Haus. Es wird eifrig debattiert und dazwischen auch geweint. Die Mädchen haben die Tafel gerichtet. Martin Forster ist verschwunden. Er hat sich im Zimmer seiner Frau eingeschlossen. Hilflos, verloren und unsagbar einsam steht die kleine Ann he

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen