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Karin Bucha 52 - Liebesroman Wie du bist, so lieb' ich dich von Bucha, Karin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.07.2016
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Karin Bucha 52 - Liebesroman

Karin Bucha ist eine der erfolgreichsten Volksschriftstellerinnen und hat sich mit ihren ergreifenden Schicksalsromanen in die Herzen von Millionen LeserInnen geschrieben. Dabei stand für diese großartige Schriftstellerin die Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach Fürsorge, Kinderglück und Mutterliebe stets im Mittelpunkt.

Durch ein kleines Dorf in der Eifel rast ein schnittiger Wagen. Hühner flattern aufgescheucht vor ihm davon und retten sich so schnell sie können. Hunde werden rebellisch und jagen neben ihm her, um ihn zu verbellen, müssen aber den Wettlauf bald aufgeben.Im letzten Augenblick wird ein Kind von der Fahrbahn gerissen. Das Mädchen, am ganzen Körper zitternd, legt die eine Hand um das erschreckte Schwesterchen und steckt die andere als drohende Faust hinter dem Fahrer her. Im flatternden Sommerkleid mit wehenden Locken, lehnt es am Zaun des bescheidenen Anwesens und streckt zornsprühend dem Lenker auch noch die rosige Zunge heraus. Bremsen kreischen.

Karin Bucha ist eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen und eine echte Entdeckung des Martin Kelter Verlags. Sie hat sich mit ihren dramatischen Schicksalsromanen in die Herzen von Millionen Leserinnen und Lesern geschrieben.

Ihre unverwechselbaren Themen sind Liebe, Leid und Glück. Dabei steht für sie die Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach Fürsorge, Kinderglück und Mutterliebe stets im Mittelpunkt. Karin Bucha hat in ihrer eigenen Biografie alle Höhen und Tiefen des Lebens erfahren und bringt dies in ihren gefühlvollen Romanen eindrucksvoll zum Ausdruck. Auf exemplarische Weise schildert sie, wie eine Frau liebt, wie sie denkt und fühlt und was sie wirklich glücklich macht. Ihre faszinierenden Romane zeigen die Charakterzüge der liebenden Frau inmitten einer undurchsichtigen Welt.



Die Frauenfiguren der Karin Bucha machen diese Welt liebenswert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 26.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740905682
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 361 kBytes
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Karin Bucha 52 - Liebesroman

Durch ein kleines Dorf in der Eifel rast ein schnittiger Wagen. Hühner flattern aufgescheucht vor ihm davon und retten sich so schnell sie können. Hunde werden rebellisch und jagen neben ihm her, um ihn zu verbellen, müssen aber den Wettlauf bald aufgeben.

Im letzten Augenblick wird ein Kind von der Fahrbahn gerissen. Das Mädchen, am ganzen Körper zitternd, legt die eine Hand um das erschreckte Schwesterchen und steckt die andere als drohende Faust hinter dem Fahrer her. Im flatternden Sommerkleid mit wehenden Locken, lehnt es am Zaun des bescheidenen Anwesens und streckt zornsprühend dem Lenker auch noch die rosige Zunge heraus. Bremsen kreischen.

Der Wagen hält nach einigen Metern. Ein Mann steigt aus und kommt den Weg zurück, nicht, weil er beinahe ein Unglück verursacht hätte. Nein! Hans-Friedrich Holmer, einziger Sohn und Erbe der Holmer-Werke, kann sich nicht gefallen lassen, daß ein Dorftrampel ihm die Zunge zeigt.

"Erlauben Sie mal, mein Fräulein", sagt er von oben herab in einem so arroganten Ton, daß Gilla Rudolf glühende Röte in die braungebrannten Wangen steigt.

Weiter kommt er nicht in seiner Rede, denn die einzigartige Schönheit des Mädchens läßt ihn verstummen. Dafür sprüht es ihm aus Gillas Augen förmlich entgegen.

"Ich erlaube Ihnen gar nichts, mein Herr", faucht sie ihn zornbebend an. "Ich erlaube Ihnen höchstens, anständig zu fahren und nicht kleine Kinder in Gefahr zu bringen. Ihren Wagen können Sie zu Kleinholz fahren, aber wäre meiner Schwester auch nur ein Haar gekrümmt worden, es wäre Ihnen schlecht bekommen."

Und dann wendet sich Gilla mit gänzlich verändertem Ton an den kleinen Blondkopf, streicht ihm zärtlich über das Haar und sagt: "Komm, mein Liebling, wir gehen ins Haus."

Da verstellt ihr Hans-Friedrich Holmer den Weg. Jetzt steigt doch etwas wie ein Schuldgefühl in ihm hoch, und er sagt zerknirscht: "Verzeihen Sie - wenn ich Sie erschreckt habe, aber - aber der Wagen ist nun einmal so schnell."

Gilla zeigt ihm die kalte Schulter.

"Mich interessiert weder Ihr Wagen noch Sie selbst. Fahren Sie nur weiter, vielleicht landen Sie ja heute noch an einem Baum, da wollen Sie doch wohl hin."

Damit schickt sie sich an, im Vorgarten zu verschwinden.

"Nun seien Sie doch nicht gleich so böse. Es tut mir aufrichtig leid, daß ich das Kind so erschreckt habe."

Er wendet keinen Blick von Gilla. Er sieht die hohe und doch zierlich gebaute Gestalt, die schwarzglänzenden Locken, die bis auf die Schultern fallen, die schöngewölbte Stirn und das Faszinierendste - die unwahrscheinlich blauen Augen, die in einem dunklen Straßenkranz von Wimpern ruhen und die ihn jetzt feindselig und spöttisch zugleich mustern. Süß ist der Mund, von einem zarten Schwung. Das ganze Menschenkind strahlt natürliche Anmut und Lieblichkeit aus.

"Bitte, geben Sie mir den Weg frei", sprüht sie ihn an. "Sie sehen doch, daß ich mit Ihnen nichts zu schaffen haben will. Komm, mein Liebling!" Damit schiebt sie die kleine Reni vor sich her, die mit großen Augen zu dem eleganten Mann aufschaut und sich nur widerstrebend davonführen läßt, denn Hans-Friedrich ist stumm zur Seite getreten. Betroffen murmelt er: "Verzeihung!"

Die kleine Reni drängt sich näher an die große Schwester heran. "Warum bist du nur so böse, Gilla? Er ist doch ganz nett! Und der schöne Wagen. Hast du gesehen, wie der in der Sonne blitzte?"

Gilla reißt das Kind beinahe grob zur Seite. "Sei still und rede keinen Unsinn. Ich habe nur gesehen, daß der Mann ein ganz rücksichtsloser Fahrer ist. Komm nun endlich, kleine Plaudertasche."

Hans-Friedrich Holmer lehnt am Gartentor. Selbstvergessen schaut er der grazilen Gestalt nach. Ihm ist zumute, als habe ihn das Glück wie mit einem Zauberstab berührt, um ihn zu narren und gleich darauf wieder zu verschwinden.

Er richtet sich empor, blickt noch einige Minuten nach dem Eingang, dann geht er langsam zu seinem

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